Nationalsozialismus, Demokratie und Hitler – eine Osterbotschaft!

Kann man es anders werten? „Hitlers ideologische Konzeption sei die Demokratie“ – steht da schwarz auf weiß in einem in der BRD frei zugänglichen Buch eines Schriftstellers der Zeitgeschichte. Einem, der es wissen muß, weil er all die bewußten, verteufelten Zeiten aus nächster Nähe erlebt hat. Es ist wohl gar noch die Kernaussage seines Geschichtswerkes, nicht nur weil sie ziemlich genau in der Mitte des Wälzers steht. Wird sie deshalb auch so oft überlesen, zumindest von den Zensoren? Dagegen die wenigen, welchen es bewußt wird, halten erschrocken inne? Denn es stellt ja alles auf den Kopf, was wir seit mehr als siebzig Jahren von allen Seiten und täglich und anwachsend schlimmer eingehämmert bekommen. Oder ist’s nicht anders‘rum: Stellt er das Bild nur richtig, wieder auf die Füße? Er – das ist Ernst von Salomon mit seinem „Der Fragebogen“. Einer der drei Ernste, die die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl am authentischsten aus deutscher Sicht beschrieben haben: Niekisch, Salomon und Nolte. Darauf erst mal noch einen zweiten Schluck Sekt, denn wir haben gerade angestoßen:
Heute ist 20. April und Geburtstag! Denn ohne ihn wäre ich wohl nicht da, meinen Großvater, mütterlicherseits. Und das wäre ja sehr schade – finde ich. Sicher, manch andere sehen das anders, aber das liegt nun mal in der Natur der Sache bzw. den Augen der Betrachter. Anständige Nachkommen ehren ihre Ahnen und Opa hatte selbst noch bei der kaiserlichen Marine gedient. Deshalb paßt der Sekt besonders gut, denn die zugehörige Steuer zu marinierten Erbauung nehmen uns die heutigen Demokraten auch nach hundert Jahren noch ab. Das Allermeiste aus den Deutschen Reichen ist offenkundig spitzenmäßige Schöpfung, denn wir gebrauchen es nach wie vor, immer noch und nöcher.
Allerdings konstatiert Salomon auch, daß ihm bislang noch niemand die „Demokratie“ einleuchtend erklären konnte. Die Legitimation vom Volk und dann alles für’s Volk, natürlich für’s Deutsche, – das läßt sich kaum bestreiten. Demnach wäre das Hitler-Regime als Demokratie kaum zu widerlegen.

Gut – Salomon kannte nur den westlichen Demokratie-Typ der 20-er Jahre.
Die deutschen üblichen Demokraten dienten vor allem der Befriedigung der westlichen Reparationszahlungen. Was würde Salomon heute sagen, angesichts einer Kanzlerin, die Bankdirektoren den Geburtstag ausrichtet, wo die Rothschilds, Goldmänner und Draghis Politik und Finanzen dirigieren, wo sie und ihre Lagardes, zwar wegen Betrugs verurteilt, aber straffrei bleiben? Jüdische Allmacht? Die nur noch darauf zielt, das Deutsche Volk abzuschaffen auf dem Weg zur absoluten Weltbeherrschung. Wie es ihnen seit Moses in all ihren heiligen Büchern von ihrem Gott Mammon befohlen ist. Dazu bedarf es Unmengen willfähriger Politiker als Lakeien und korrupte Absahner.
Dagegen ein Reichskanzler, der asketisch lebte als Vegetarier und Abstinenzler, der sein Leben ausschließlich dem Deutschen Volke verschrieben hatte, und die nationalsozialistische Doktrin des Volkserhaltes, dem Finanz und Wirtschaft zu dienen haben und nicht umgekehrt. Viel mehr Theorie gab’s nicht aber dafür den Elan eines ganzen, befreit aufatmenden Volkes. Jeder gesunde Menschenverstand muß da doch irgendwie Demokratie feststellen. Hinzu kommt noch, daß dieser Hitler sogar das Volk zu wichtigen Fragen abstimmen ließ. Teufel aber auch! Dagegen:

Nur ja keine Volksabstimmung! – sagt der moderne Demokrat.
Dazu ist es nicht reif. Weder Adenauer hat die Westdeutschen gefragt, als er insgeheim die israelische Atomrüstung mit Milliarden der aufbauenden Deutschen bezahlte; als er zur Wiederbewaffnung das gerade erst oktroyierte Grundgesetz änderte; oder Kohl dann die Deutschen zu einer Verfassung, als die achtzigmal geänderte Grundgesetzkrücke abgelaufen war; oder zum Euro; oder Merkel zur Bankenrettung und europäischen Schuldenübernahme.
Ein Salomon stand zur nationalsozialistischen Demokratie sehr distanziert. Hätte die heutige bei ihm Brechreiz ausgelöst? Wo er doch so gerne gut aß. Hier gehört der erwähnte Hitler-Gegner Ernst Niekisch ins Spiel, der damals schon feststellte: „Westlerisch sein heißt: mit der Phrase der Freiheit auf Betrug ausgehen, mit dem Bekenntnis zur Menschlichkeit Verbrechen in die Wege leiten, mit dem Aufruf zur Völkerversöhnung Völker zugrunde richten.“
Was für ein Weitblick und welch scharfes, analytisches Denken? Fast ein Prophet! Andererseits frage ich mich bei den beiden, was sie dann für einen Weg wollten aus dem Untergang? Hatten sie übersehen oder nicht sehen wollen, daß nicht Hitler das Vernichtungsziel der ewigen Alliierten war sondern das Deutsche Volk, es noch immer ist mit seiner enormen Schöpfungskraft? Realitätsverweigerung, wenn es ganz ungemütlich wird? Denn es sieht alles danach aus, daß es eben nur die spezifisch deutsche Wahl gibt zwischen ungemütlichem Behaupten und Untergang. Wir müssen uns immer wieder entscheiden. Bis heute und nie die Zuversicht verlieren. Auch das zeigt uns Salomon am Schluß in der Gestalt des deutschen Botschafters in der Slowakei, Hanns Ludin, der Salomons flehendes Bitten ablehnt, aus dem elenden amerikanischen Konzentrationslager zu fliehen. Ludin ist es eine Sache der Ehre, für seine Überzeugung, für Aufgabe und Sinn des Nationalsozialismus zur Rettung des deutschen Volkes geradezustehen und vor der “ganzen, histerisch brüllenden Welt”, den Rachetribunalen zu rechtfertigen, wo sich “keiner mehr an die Regeln hält”, mit den Worten:
“Aber das Reich lebt noch! Solange es noch einer zu denken vermag, lebt es noch!”
Der Diplomat Ludin wurde ausgeliefert; an die Tschechoslowakei; und natürlich demokratisch hingerichtet: erdrosselt; sein Krepieren hat 20 Minuten gedauert; sogar schächten geht schneller; Ernst Nolte nennt solches die asiatische Methode.
Allen Lesern ein frohes Klein-Ostern!

2 Responses to “Hans Pueschel: Nationalsozialismus, Demokratie und Hitler – eine Osterbotschaft!”

  1. Monarchist says:

    Ein bemerkenswerter Artikel. Sehr lesenswert. Schön das ich endlich wieder was von Hans Püschel lesen kann.

  2. Monique says:

    „Westlerisch sein heißt: mit der Phrase der Freiheit auf Betrug ausgehen, mit dem Bekenntnis zur Menschlichkeit Verbrechen in die Wege leiten, mit dem Aufruf zur Völkerversöhnung Völker zugrunde richten.“

    Westlerisch sein heißt vor allen Dingen von Demokratie und Menschenrechten zu heucheln und in Wirklichkeit nur auf geldwerten Vorteil bedacht zu sein:

    ‘Der US-Senat will die Russland-Sanktionen verschärfen. Außenminister Gabriel und Österreichs Kanzler Kern reagierten empört: “In bemerkenswerter Offenheit beschreibt der US-Gesetzentwurf, worum es eigentlich geht – den Verkauf amerikanischen Flüssiggases in Europa.”‘
    US-Sanktionen gegen Moskau- Geht es vor allem um Flüssiggas?

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