Spatz: Geschäft ist Geschäft

On October 28, 2016, in Lüge, by admin

Geschäft ist Geschäft

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

Ein so schönes Geschäft wie CETA lässt man sich nicht entgehen, werden „sie“ gedacht haben. Und dann haben „sie“ Wallonien so unter Druck gesetzt, dass Paul Magnette, Präsident des widerspenstigen wallonischen Parlaments einknickte und nachgab. Er hatte schon vor Tagen über den „ungeheuren Druck“ geklagt, den die EU auf ihn ausübe. Den Druck kann man auch Erpressung nennen, denn Magnette äußerte sich nicht näher über „den Druck“, sondern sagte nur, er fürchte bei weiterer Nichtzustimmung um die wirtschaftliche Zukunft seines Landesteils.

Die EU-Bürokraten sorgen für gute Geschäfte der Exzenptionellen (der „sie“) und werden sich bei ihnen Anerkennung und mehr verdient haben. Davon leben sie. Und sie, die Erstklassigen der Hochfinanz und internationalen Konzerne, können nun dank der im CETA-Vertrag vereinbarten ISDS (Investor-Staat-Streitbeilegung) von den Nachrangigen bei Bedarf Entschädigungen wegen entgangener Gewinne eintreiben lassen – etwa wie gerade andeutungsweise bei der nicht mehr Deutschen Bank oder von VW. Unter Umständen muss für diese und andere Forderungen schließlich sogar die Regierung aufkommen. Doch die Regierenden stört das wenig, denn beglichen werden die Forderungen früher oder später vom Bürger mittels steigender Preise, Inflation oder schließlich über Bankenliquidierung und der damit verbundenen Kontenbeschlagnahmung.

„Wir sind ja so reich, wir können uns das leisten“. Den Spruch musste ich kürzlich des Öfteren auf einer Versammlung der Windkraftgegner hören, aber nicht nur von den Befürwortern und Nutznießern der Windenergie, sondern auch von deren Gegnern. Ein bisschen Senkung des Lebensstandards aufgrund von Energiesparen und alle Probleme der Windenergie schmelzen dahin, weil man dann weniger Windkraftanlagen (WKA) in der Landschaft benötigen wird, ein erträgliches Maß eben.

An WKAs stehen zurzeit etwa 30.000 in der Landschaft und 60.000 davon würden schließlich genügen, um den Energiebedarf der Gesundgesparten bundesweit zu decken auch nachts und auch bei Windstille. Denn es bedarf ja nur vermehrter Forschungsmittel, um die für die benötigte Speicherkapazität erforderlichen Speichertechnologien zu erfinden. Wie lautet doch der gern zitierte Spruch: „Dem deutschen Ingenieur ist nichts zu schwör!“ Was positiv gemeint war, lässt sich also auch negativ einsetzen: „Das geht nicht, gibt es nicht!“ Das gilt natürlich nur ideologisch selektiv, es gilt bei den noch nicht vorhandenen Speichern aber keineswegs für die Beherrschung der Kernbindungskräfte, der Kernenergie.

Die Teilnehmer dieser und anderer, ähnlicher Veranstaltungen warten dann mit den üblichen Vorschlägen auf: Termostat herunterdrehen, Auto stehen lassen, Gebrauchswerte länger gebrauchen und dergleichen mehr. Sind die Vorschläge reflexiv durchdacht und ernst gemeint oder nur daher geplappert. „Jeder für sich“, sprich „die anderen“, soll sie beherzigen. Man selbst wird folgen, wenn die Mehrheit sie beherzigt hat. Interessant an der Veranstaltung war: Von CO2 und Klima war nicht mehr die Rede, nicht einmal mehr von Seiten der Befürworter. Allenfalls Rußpartikel und Schadstoffe wie Arsen und radioaktive Stäube aus der Kohleverbrennung, die Endlichkeit der „fossilen“, eigentlich mineralischen Kohlenwasserstoffe und natürlich die dämonische Gefährlichkeit der Atomenergie, liefern den Grund für die Notwendigkeit der Energiewende. In diesen Fällen ist dem neudeutschen Ingenieur scheinbar „alles zu schwör“. Zugegeben wird, die „Landschaft leidet“ und in gewisser Weise vielleicht auch mancher überempfindliche Mensch am Infraschall. Aber insgesamt ist das vergleichbar „wesentlich harmloser“ als die Folgen der Verbrennung und der Kernenergienutzung unter der Regie der Ingenieure, denen alles „zu schwör“ ist. Kaum Widerspruch bei den WKA-Gegnern. „Das alles ist schön und gut (d.h. gleichgültig uninteressant), aber bitte nicht vor meiner Haustür“. Erst da hört der Spaß auf, fängt das Nachdenken an.

Dass das Ganze mit der CO2-Klimalüge 1969 von der NATO angeregt und beim Besuch des „konservativen“ US-Präsident Nixon über die NATO politisch in Europa in Gang gesetzt worden war (nachdem George Kennan schon 1947 bei der US-Führungselite die Politik mit der Klima-Problematik als Ersatz für Verteilungskriege um Rohstoffe ins Gespräch gebracht hatte), bringt niemanden aus der Ruhe. Natürlich ist das Politik! Na und? Das gleiche gilt für eine der neuesten Veröffentlichung der 2014er e-mails des Clinton-Kampagnen-Leiters John Podesta, in dem er Killary Clinton die Vermarktungsstrategie für die CO2-Klimapolitik darlegt, um „Politik und Politiker zu vereinheitlichen“. Dort war u.a. zu lesen: „Richtig oder falsch, sammeln Sie Argumente, dass man das Thema Klima als eine Herausforderung einer historisch sozialen Veränderung sehen muss, wobei der Fortschritt teilweise davon abhängt, ob man das Thema erfolgreich als einen moralischen Fall, wer recht hat und wer falsch liegt, betrachten kann.“ Wohin will man fortschreiten? Zur Stabilisierung der Herrschaftselite durch Senkung des Lebensstandards etwa? Bei Podesta heißt es nur: Es geht darum „die politischen tektonischen Platten in unserm Land so zu verschieben, dass eine transformative(!) Klimawandel-Politik durchgeführt werden kann“. Dabei muss „definitiv die Opposition dagegen als moralisch unverantwortlich bei einem Vorgang hingestellt werden, der Gesundheit und Wohlstand des amerikanischen Volkes bedroht… und als nicht an die Wissenschaft glaubend.“ Das Ganze ist „reine Politik“, genauer Gesellschaftspolitik. Es geht um die „Transformation der Gesellschaft“ zur Stabilisierung der auf nur noch wenige Personen konzentrierten Herrschaftselite. Aber das interessiert kaum jemanden, weil kaum jemand sich über das Ziel der Transformation Klarheit verschafft und deren Aspekte teilweise bereits in den Köpfen der wohlwollenden Menschen spuken. Daher stammen die oben genannten Vorschläge.

Dafür dass CO2 irgendwie die Erderwärmung beeinflussen könnte, gibt es keine empirischen Beweise, nur Analogieschlüsse (ähnlich der Behauptung, dass die Störche die Kinder brächten). Mit Bezug auf die hierbei oft vorgetragene Strahlungsphysik (Wärme/Rückstrahlung durch CO2-Rückemissionen) gilt der Hinweis von Professor G. Kramm: Wer diesen atmosphärischen Erwärmungs-Mechanismus, die Klimasensitivität von CO2, behaupten will, muss zuerst folgende Arbeiten als falsch nachweisen: 1) Einstein (1917), “Zur Quantentheorie der Strahlung”, 2) Einstein & Ehrenfest (1923), “Zur Quantentheorie des Strahlungsgleichgewichts”, 3) Dirac (1927), “The quantum theory of the emission and absorption of radiation”, 4) Milne (1928), “The effect of collisions on monochromatic radiative equilibrium”, 5) Chandrasekhar (1960), “Radiative Transfer” (ein Lehrbuch). Das ist bisher nirgends geschehen – wie auch? Trotzdem wird der Klimawandel infolge der CO2-Rückemissionen von verbeamteten sogenannten Wissenschaftlern behauptet und entsprechend der Klimawandel von den Medien ständig im Munde geführt. Keiner stößt sich daran. Wer es ihnen nicht abnimmt, soll und wird als „Nicht an die Wissenschaft glaubend“ und „moralisch“ pervers hingestellt. Das ruft kaum Erstaunen oder gar Protest hervor (es gibt sogar die Forderung nach Bestrafung der Klimaskeptiker). Und so ist es nur logisch, dass die UNO schon bei der Zulassung von Journalisten für die kommende Klimakonferenz in Marakesch ungeniert und unverblümt Zensur ausübt (http://www.therebel.media/special_report_un_censor_blacklisted_rebel_reporters_marrakech). Der CO2-Klimawandel ist fest in den Köpfen der Masse verankert: „Richtig oder falsch, alle glauben es, wer bin ich, mich dagegen aufzulehnen.“ Der sogenannte Klimaschutz ist also „gegessen“. „Nur nicht vor meiner Haustüre und nur nicht auf meine Kosten.“

Aber auf wessen Kosten denn? Wer sonst wird für die ungeheuerliche Verschwendung von Arbeitskraft, Investitionskapital, Rohstoffen und Energie zur wenig nützlichen Vermehrung der bestehenden Energieumwandlungsanlagen (die bei Wind Dampf ablassen aber nicht abgestellt werden können) und für die Umweltschäden durch die gewaltigen Sockel der Windkraftanlagen (WKA), die Bodenverdichtung beim Verlegen der Erdkabel und vor allem deren Abwärme, die das Leben im Boden abtötet, wenn sie über 25° ansteigt, und dgl. mehr aufkommen, wer für die unmittelbaren Klimaauswirkungen, die offensichtlich sind, wenn man so viel Energie aus den die lebensnotwendige Feuchtigkeit transportierenden Luftströmungen herausnimmt? Die Erneuerbaren verlangen wegen der Schwankungen des Angebots Investition in die 5-fache Leistungskapazität. Aber auch das ist „rein rechnerisch“. Nachts, bei Windstille deckt auch die 5 Fache Leistungskapazität nicht den Bedarf. Dafür müssen die Heizkraftwerke unter Dampfgehalten werden und ernähren mit dem dabei abgegebenen CO2 wenigstens die Pflanzenwelt. Das alles rührt kaum jemanden. „Wenn wir Kern- und Kohlekraftwerke abschalten, irgendwo muss die Energie doch herkommen, aber nicht von vor meiner Haustüre“. Wenn es dann allerdings „alle gleich“ trifft, wer wollte sich dann ausschließen. Schließlich gewöhnt man sich an alles, auch an WKAn vor der eigenen Haustüre, wenn es denn sein muss. Wird man sich aber an die geplanten Folgen der Transformation der Industriegesellschaft gewöhnen, wenn sie einmal einsetzen? Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß, und wenn es alle gleichermaßen trifft…

Aber es wird nicht alle treffen, nur die meisten. Einige sind besonders. Daneben gibt es viele, die für sich die Reißleine ziehen. Alles schaut zurzeit auf die Neuzuwanderer kaum jemand auf die Auswanderer. Über eine Million Deutsche verließen im vergangenen Jahrzehnt das Land! Das waren zum Teil hochqualifizierte und hochmotivierte Menschen mit hohem Bildungsgrad. Laut Statistischem Bundesamt waren es allein 2015 rund 138.000. Im laufenden Jahr sollen es noch mehr sein. Fast zwei Drittel der Auswanderer ziehen in das europäische Ausland. Besonders beliebt sind die deutschsprachigen Nachbarstaaten Schweiz und Österreich. Zu den wichtigsten Zielen außerhalb Europas zählen die Vereinigten Staaten, Australien, China und Kanada. Die Auswanderer wollen im Ausland sinnvoll auf einem hohen technischen Niveau produktiv arbeiten. Es geht ihnen nicht in erster Linie um die „Islamisierung“ oder deren Bekämpfung, nicht um den zunehmenden Krawall der politisch überkorrekten Linken und Grünen. Man will sich der betriebenen Transformation in den Köpfen der Masse und deren Auswirkungen auf das eigene und das Leben der Gesellschaft entziehen. Politik und Medien „forcieren“ die Transformation und den „Talentschwund“. Das „Geht doch nach drüben“ der frühen sechziger Jahre findet heute seine Wiederholung: Den Demonstranten gegen die Islamisierung, die die eigentlich geplante „Transformation“ kaum erahnen, ruft man – wie kürzlich in Kassel zu: „Sie können dieses Land gerne verlassen!“ „Man“, das ist die politische und umerziehende Klasse.

Der Brief einer Auswanderin an den Münchner Oberbürgermeister, in dem sie ihre Entscheidung rechtfertigt findet sich wie folgt im Internet: „Zusammenfassend finde ich hier Zustände vor, die mir das Gefühl geben, dass wir hier eigentlich nicht erwünscht sind. Dass unsere Familie hier eigentlich nicht reinpasst. Mein Mann sagt schon manchmal, er hat das Gefühl, wir sind mittlerweile die größte Minderheit ohne jegliche Lobby. Für jeden gibt es eine Institution, eine Stelle, ein öffentliches Interesse, aber für ein heterosexuelles verheiratetes Paar mit zwei Kindern, weder arbeitslos noch behindert noch islamisch, für uns gibt es kein Interesse mehr.“ Und weiter: „Denn ganz ehrlich, ich habe schon die halbe Welt bereist, habe mehr ausländische Freunde als deutsche und habe überhaupt keine Vorurteile oder Abneigungen gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft. Aber ich habe sehr viel in der Welt gesehen und ich weiß, dass so, wie hier Integration verschlampt wird, einiges den Bach runter geht und dann machen es alle, die die Möglichkeit haben, nämlich so wie wir: Entweder sie schicken ihre Kinder in Privatschulen und Kindergärten oder…“ sie wandern aus.

Man sagt uns, Deutschland spiele eine entscheidende Vorreiterrolle bei der epochalen Energiewende. Das soll Stolz wecken. Die Wahrheit, die Auslandsreisende (nicht Urlauber) kennen: Die Welt lacht uns deswegen aus. Kein einziges Land der Erde ist dem deutschen Atomausstieg gefolgt. Es werden vielmehr weltweit neue Kernkraftwerke (KKWe) gebaut, insgesamt etwa 50 KKWe in China, Russland, Indien, Südkorea, den Emiraten, USA; aber auch in Europa: in Frankreich Flamanville 3, in Finnland 3. In Planung ist: in Großbritannien Hinkleypoint C, in Polen, das die Option Windenergie inzwischen gestoppt hat, 6 mit über 6000 MW, in Tschechien an den vorhandenen Standorten Temelin und Dukovany 4 neue Reaktoren, in Rumänien und Ungarn je 2 neue an bestehenden Kraftwerksstandorten, in der Slowakei 2 neue am KKW Mochovce, in Slowenien der 2. Reaktor am Standort Krsko. (VDI-Nachrichten 19.8.2016, Nr.33/34, S.8.). Selbst Japan hat wieder 2 KKWe in Betrieb genommen.

Nur hier geht es in großen Schritten „vorwärts von Fall zu Fall“. Man sucht nostalgisch das Urlaubsparadies eines DrittenWeltLandes. Will man das wirklich?

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