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Barroso will Schweizer aus der EU fernhalten

Dieser Plan wird teuer für die EU-Bürger: Die EU-Kommission will mit den Ersparnissen der Europäer im großen Stil spekulieren. (Foto: dpa)

Dieser Plan wird teuer für die EU-Bürger: Die EU-Kommission will mit den Ersparnissen der Europäer im großen Stil spekulieren. (Foto: dpa)

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von einem revolutionären Projekt: Die Agentur hat ein Geheimpapier der EU-Kommission gesehen, welches die EU von einer politischen Union zu einem Hedge Fonds verwandeln könnte.

Im Mittelpunkt des heißen Begehrens der Barroso-Leute steht eine „Mobilisierung (mobilize)“ der Sparguthaben aller Europäer. Das ist nichts anderes als eine „Konfiszierung“ oder Enteignung. Die Kommission: „Die Ersparnisse der 500 Millionen EU-Bürger könnten verwendet werden, um langfristige Investitionen zu tätigen, die die Wirtschaft voranbringen und helfen, die Lücke zu füllen, die es seit der Finanzkrise durch die Banken gibt.“ Das Ziel: Die Kommission will „mehr persönliche Renten-Ersparnisse (pension savings)“ für „langfristige Kredite“ verwenden.

Mit anderen Worten: Die EU will den Zugriff auf das Geld der Sparer – und damit im großen Stil spekulieren.

Zu diesem Zweck sollen die Sparguthaben der Europäer angezapft werden. Mit dem Geld will die EU dann zocken investieren – genauso wie die Banken, die in der New Economy, der Subprime und der Euro-Krise massive Profite mit Wetten gemacht haben – auf Kosten von Millionen betrogener Anleger und Billionen neuer Schulden.

Denn das Papier geht noch weiter: Die Sparguthaben der EU-Bürger sollen zu synthetischen Finanzpapieren verpackt („securitized“) werden. Mit diesen Paketen kann dann gezockt werden.

Dazu will die EU-Kommission die Aufsichtsbehörden zwingen, die „Regeln für Sicherheiten zu lockern“: Das bedeutet, dass die Aufsicht ihre ohnehin schon nicht besonders strengen Regeln für Schrott-Papiere noch weiter lockern soll.

Ganz technokratisch, denkt die EU-Kommission noch weiter: Die Kommission will auch die Bilanz-Regeln ändern. Ein „neuer, globaler Bilanzierungs-Standard“ soll sicherstellen, dass die Kunstpapiere „geeignet“ sind, den Investoren zu schmecken. Das bedeutet: Die Papiere sollen als möglichst risikolos dargestellt werden.

Dieser Vorschlag der EU-Kommission ist der bisher weitreichendste Vorstoß, einen direkten, gesetzlichen Zugriff auf die Sparguthaben der EU-Bürger zu schaffen.

Die Absicht ist fatal: Den Sparern wird das Geld weggenommen, damit es angeblich irgendwo „investiert“ werden kann. Wenn eines dieser „Investments“, die wegen der Verpackung der Papiere niemals mehr nachvollziehbar sein wird, scheitert, sind die Sparer das Geld los.

Die EU-Kommission will das Projekt bis zum Ende des Jahres durchziehen.

Es ist die kompakteste Enteignungs-Idee, seit es die EU gibt. Allein die Vorstellung, dass die Herren Barroso und Van Rompuy sich bereits so konkrete Gedanken über die „Ersparnisse der 500 Millionen EU-Bürger“ machen, ist erstaunlich.

Mit dem Plan eignen sich die EU-Funktionäre das private Geld der Bürger an. Sie wollen darüber zu verfügen, als wäre es das Geld der EU-Politiker. Dann wollen die Funktionäre, die kein Mensch gewählt hat, das Geld in ein neu errichtetes Kasino tragen. Dort wird so lange gespielt, bis es am Ende keinen Schuldigen mehr geben kann, wenn die Sache daneben geht.

Auf diese Pläne gibt es nur eine Antwort: Die Europäer müssen nun wirklich höchst wachsam sein. Die Pläne scheinen schon sehr konkret zu sein und passen exakt zu den Forderungen des IWF, möglichst rasch eine „Vermögensabgabe“ zu erheben (hier) – eine Idee, der sich ja auch schon die Bundesbank angeschlossen hat (hier).

Der Skandal an diesem Vorschlag liegt darin, dass Funktionäre, die keine Ahnung von der realen Wirtschaft haben – Barroso und Co. – auf einmal Bank-Manager sein wollen. Der Grund ist klar: Wenn die EU zum Hedge Fonds wird, dann klingeln die Kassen bei den Managern.

Nun wird es an der EU-Bürgern liegen, ob sie die Signale hören – und laut und entschieden fordern: „Hände weg von unserem Geld, Herr Barroso!“

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1 Response » to “Geheimpapier: EU will Sparguthaben für Euro-Rettung konfiszieren”

  1. hardy says:

    ich stelle hier mal meine kommentare vom honigmann ein,diese

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/03/06/ukraine-aus-ganz-anderer-sicht/#comment-414824

    eine zusammenfassung was insgesamt ein gedankengang ergibt.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/abgehortes-gesprach-zwischen-ashton-und.html#ixzz2v6hbv9nM

    hier ist nochmal eine sehr interessante ergänzung und wieder der dialektische phrasendrescher eu-schlumpf m. schulz,wie er ,siehe

    http://ef-magazin.de/2014/02/27/5019-martin-schulz-der-falsche-doktor-und-das-liebe-stimmvieh

    ganz dialektisch geschult, es versteht mit reinen verfahrenseinwänden einer sehr berechtigten frage auszuweichen,siehe

    http://morbusignorantia.wordpress.com/2014/03/06/6244/

    -passt auch wieder sehr schön zu dem ganzen,was die eigentliche ursache angeht !!

    diesen vortrag von gorbi sollte man sich genau anhören.das ganze wird aber erst wirklich wertvoll durch den eingeblendeten text und da gehts nun wirklich ans “eingemachte”

    und ihr erinnert euch vielleicht an den text über den eu-mel und dialektischen scherenschleifer schulz,unser knuddliger breitmaulfrosch mit den dicken lippen….(text oben)

    versucht mal,den zusammenhang zu erkennen

    somit ergibt das ganze einen echten sinn …für die weltverbrecher!!

    zu diesem spezi schulz noch ein paar links

    http://www.globalecho.org/44183/eu-parlamentarier-werfen-martin-schulz-amtsmissbrauch-vor/

    http://www.globalecho.org/41476/martin-schulz-fordert-mehr-macht-fur-die-eu-kommission-bei-banken/

    http://www.globalecho.org/40637/euro-staaten-schulden-krise-muss-durch-mehr-schulden-gelost-werden/

    http://www.globalecho.org/43388/geheimpapier-eu-will-sparguthaben-fur-euro-rettung-konfiszieren/ (drei kleine kleptomanen…)

    der kerl ist mir schon fast unheimlich.(ist der ein krypto?)

    – 07/03/2014 um 09:21 | Antwort !!

    Der Mensch, der in diesem Video spricht, ist nicht Gorbatschov!! Er hat die rote Marke auf seiner Stirn auf DER FALSCHEN SEITE !!!! Außerdem sieht er auch ansonsten gar nicht aus wie der Gornatschov, den wir vom DDR Besuch her kennen! Überhaupt habe ich den Eindruck, dass uns oftmals verschiedene Gorbatschove als der wahre Gorbatschov vorgegaukelt werden. Einige dieser Gorbatschove haben erstaunliche Ähnlichkeit mit einem entsprechend geschminkten und aufgemotzten NETANJAHU

    – 08/03/2014 um 21:02 | Antwort hardy
    Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

    lest die kommentare!
    viele der kommentatoren haben leider den kern der sache nicht kapiert.
    urbi et gorbi war und ist ein globalist,die neue generation des superkommunismus.dazu muß man erst mal verstanden haben,daß auch das banken -insbesondere das zentralbankensystem kommunistisch ist,da ja am ende die enteignung steht,weil die immer weiter anschwellenden kredite nicht mehr bedient werden können.
    das video ist stark komprimmiert,aber autentisch.keiner der kommentatoren hat an der echtheit gorbis gezweifelt. immerhin waren viele hochrangige politiker ua anwesend.
    die texteinblendungen sind sehr wichtig,da die wenigsten wirklich begeifen,was wirklich gespielt wird.deshalb hab ich das ganze ja auch nicht isoliert,sondern im zusammenhang mit neueren ereignissen gebracht.
    es macht sinn!

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