EU-Verzweiflung pur:

Durch die Einführung dieser Steuer wird lediglich der Offshoresteuerberater neue Mandate bekommen, also das System füttert sich selbst mit solchen Maßnahmen. Beim kleinen Hartz4ler sind es die Maßnahmen wie 50+ usw., die bei privaten Firmen absolviert werden müssen, und dort für dicke Auftragsbücher und Wohlstand sorgen.

Weltweiter Steuerzugriff: Umstrittene »Tobin«-Steuer soll 2014 in Kraft treten

 

Die umstrittene »Tobin«-Steuer auf Finanztransaktionen, von der sich die betreffenden Länder Mehreinnahmen von mehr als 30 Mrd. Euro erhoffen, wurde nun von elf Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) beschlossen.

 

Die Europäische Kommission stimmte dem Vorschlag der Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT) in elf EU-Ländern trotz weitverbreiteten Widerstandes für das Jahr 2014 zu. Zu den Ländern, die diesen Schritt befürworten, gehören Frankreich, Deutschland, Belgien, Estland, Griechenland, Spanien, Italien, Österreich, Portugal, Slowenien und die Slowakei. Zusammen machen diese Länder etwa zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts der EU aus. Jetzt muss das entsprechende Gesetz noch in den jeweiligen Länderparlamenten der FTT-Zone ratifiziert werden.

 

Nach Angaben der Kommission soll die Steuer hauptsächlich dazu dienen, die Staatseinnahmen zu erhöhen und die Finanzmärkte und Finanzinstitutionen zu einem verantwortungsvolleren Handel mit Wertpapieren zu bewegen. Die Steuer wird auf alle Finanztransaktionen von Finanzinstitutionen erhoben und betrifft alle Arten von Finanzinstrumenten und Finanzmärkten. Ausgenommen sind allein Transaktionen der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). »Auf dem Tisch liegt nun ein Vorschlag für eine fraglos gerechte und technisch gründliche Steuer, die unseren Binnenmarkt stärken und unverantwortliche Handelspraktiken bremsen wird«, erklärte der zuständige EU-Kommissar Algirdas Semeta.

 

Nach Angaben der EU-Kommission wird die FTT zum Schutz der Realwirtschaft »nicht bei den alltäglichen Finanzaktivitäten von Bürgern und Geschäftsleuten Anwendung finden«.
Der größte Raubzug der Geschichte Matthias Weik, Marc Friedrich Die größte Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hatHerzlich willkommen auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden.Die Autoren fragen: Wie entsteht Geld? Wie kommen Banken und Staat zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der Misere oder müssen auch politische Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanzcasino der Welt in Deutschland und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und ihren Bürgern entscheidend sein. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!Paperback, 381 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Auch »traditionelle Investitionstätigkeiten der Banken im Zusammenhang mit Kapitalaufnahmen oder Finanztransaktionen bei Teilsanierungsmaßnahmen bleiben unberücksichtigt«.

 

Die Steuer soll 0,1 Prozent bei Geschäften mit Aktien und Anleihen und 0,01 Prozent beim Handel mit Finanzderivaten betragen und wird fällig, wenn eine der beteiligten Finanzeinrichtungen ihren Hauptsitz in der FTT-Zone hat oder wenn sie im Namen eines Kunden handelt, der dort seinen Sitz hat.

 

Die Steuer enthält auch strikte Vorschriften zur Bekämpfung der Steuervermeidung, die im Falle von Transaktionen angewendet werden können, die außerhalb Europas stattfinden und bei denen kein Unternehmen aus der Euro-Zone beteiligt ist. Dieser Aspekt hatte im Vorfeld den stärksten Widerspruch ausgelöst.

 

Dieser »lange Arm« des steuerlichen Zugriffs hat nicht nur in Großbritannien, Luxemburg und anderen EU-Ländern, sondern auch in den USA Befürchtungen geweckt. Die Wall Street und die amerikanische Regierung schlossen sich kritischen Stimmen an, die warnten, diese Steuer wirke grenzüberschreitend, missachte internationale Verträge und »zerstöre die Bande, die unsere Weltwirtschaft zusammenhalten«.

 

Ein Sprecher des amerikanischen Finanzministeriums erklärte, die Steuer »schade amerikanischen Anlegern in den USA und anderswo, die von der Steuer betroffene Wertpapiere erworben haben«. Das neue Gesetz sorgte auch bei den großen Finanzhäusern für Unruhe, die nun Doppel- oder sogar Mehrfachbesteuerung und Handelsprotektionismus befürchten. »Diese neuartigen und einseitigen Theorien der Steuergesetzgebung sind beispiellos und widersprechen den existierenden Normen des internationalen Steuerrechts und langjährigen Vertragsverpflichtungen«, beklagten sich die Finanzhäuser in einem Schreiben an den EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta. »Es besteht ein beträchtliches Risiko, dass die Anwendung dieser Gesetze zu einer Doppel- oder Mehrfachbesteuerung und einer Verschlechterung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich des Steuerrechts und zu einer Verschärfung des Handelsprotektionismus führen könnte.«

 

Aus Kreisen der EU hielt man dem entgegen, die Steuer werde dem Normalbürger keine weiteren Steuern auferlegen, auch wenn viele befürchteten, die Steuer werde »die Kleinanleger und Rentner« treffen, wie es Jorge Morley-Smith, Chef der Steuerabteilung der englischen Investment Management Association gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters formulierte. »Es könnte zu einem verheerenden Rückgang der Handelsaktivitäten kommen … Möglicherweise droht ein Verlust in Höhe des Betrags von sechs von jeweils 30 Beitragsjahren
Das Kartell der Federal Reserve Dean Henderson Die apokalyptischen Reiter des Bankenwesens Die meisten Menschen glauben, dass das Schicksal der Welt von nationalen Parlamenten beziehungsweise supranationalen Einrichtungen wie der UNO entschieden wird. Doch weit gefehlt! Wenn man wissen will, wo das wahre Zentrum der Macht in der Welt liegt, folge man dem Geld. Die wirklichen Strippenzieher agieren im Hintergrund als Hauptaktionäre der »Vier apokalyptischen Reiter des Bankenwesens«, zu denen die Bank of America, JP Morgan Chase, die Citigroup und Wells Fargo gehören, die ihrerseits die »Vier Reiter des Erdöls« (ExxonMobil, Royal Dutch/Shell, BP und Chevron Texaco) kontrollieren.Aus den Firmenberichten an die amerikanische Börsenaufsicht geht hervor, dass diese »Vier apokalyptischen Reiter des Bankenwesens« zu den führenden zehn Aktionären praktisch aller Unternehmen zählen, die in der jährlichen Auflistung der 500 führenden amerikanischen Unternehmen im Magazin Fortune aufgeführt sind. Wer aber sind die Hauptaktionäre in diesen Großbanken?Die mit der Beantwortung dieser Frage verbundenen Informationen werden bestens gehütet. Die Kontrolle, die diese Bankiersfamilien über die Weltwirtschaft ausüben, kann kaum unterschätzt werden und wird absichtlich geheim gehalten. Sie beeinflussen aber nicht nur die Ökonomie, sondern auch die Politik und die Wissenschaft. Darüber hinaus kontrollieren sie massiv die mit ihnen verbundenen Medien, die schnell bereitstehen, jede Information, die dieses private Bankenkartell enthüllt, als »Verschwörungstheorie« zu brandmarken. Dennoch ist es eine Tatsache.Dieses Buch wirft einen Blick hinter die Kulissen der Acht Familien, zeigt unglaubliche Verbindungen auf und entlarvt die wahren »Herrscher der Welt«.    Die Bankiersdynastie Morgan: ein Finanzkrake erobert Amerika    Der Rockefeller-Clan und seine Verbindungen zum Club of Rome, dem Council on Foreign Relations und der Trilateralen Kommission    Die Freimaurer und die Rothschild-Dynastie: unheilige Verstrickungen bis zum heutigen Tag    Der Roundtable und die Illuminati: erstaunliche Verbindungen zu den frühesten Überlieferungen der Menschheit, den Tempelrittern, den Prieuré de Sion sowie anderen Geheimgesellschaften    Das Kartell der Federal Reserve als Finanzparasit: wie der Reichtum des Planeten von einigen wenigen kontrolliert wird.Paperback, 80 Seiten
bei einem aktiv bewirtschafteten Rentensparplan«, meinte er weiter. Darüber hinaus könnten Wertpapierleihgeschäfte unwirtschaftlich werden, da der durchschnittliche Zinsertrag geringer als die geplante Steuerbelastung ausfiele.

 

Nach Ansicht der Vereinigung Insurance Europe, in der sich der Großteil der Versicherungsunternehmen der EU zusammengeschlossen haben, würde »die Steuer Sparformen zu einer Zeit beeinträchtigen, in der Menschen eigentlich ermutigt werden sollten, für ihre Altersruhezeit zu sparen«.

 

Anna Bodrowa, Analystin der russischen Internet-Wirtschaftsseite Investcafe ist der Ansicht, man sollte die Tobin-Steuer in ihrer jetzigen Form nicht übereilt einführen. »In ihrer jetzigen Form könnte sich die Initiative einer ›Tobin‹-Steuer auf die Kapitalmärkte negativ auswirken. Die Einführung einer Steuer auf den Aktienhandel würde die Kosten der Kapitalbeschaffung für Unternehmen erhöhen, und die Lage bei Anleihen ist noch ungleich komplizierter«, erklärte sie gegenüber RussiaToday. »Diese Steuer ist sehr vielschichtig und doppelbödig, aber sie könnte zu positiven Ergebnissen führen, wenn sie über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren schrittweise eingeführt würde, so dass sich Märkte darauf einstellen könnten und heftige Reaktionen vermieden würden«, fuhr sie fort.

 

Alexandria Carr, eine frühere Juristin im US-Finanzministerium, die derzeit in der Kanzlei Mayer Brown tätig ist, erklärte gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender CNN, die elf EU-Länder, die diese Maßnahme unter dem Mechanismus einer »Verstärkten Zusammenarbeit« beschlossen hätten, seien rechtlich verpflichtet, die Rechte der EU-Mitgliedsstaaten zu wahren, die sich an der FTT nicht beteiligen wollen. Bei einer »Verstärkten Zusammenarbeit« handelt es
Geheime Goldpolitik Dimitri Speck Warum Zentralbanken den Goldpreis steuern Weder Inflation noch Pleiten lassen Gold wertlos werden. Damit steht es in direkter Konkurrenz zum staatlichen Papiergeld, das sich in der Geschichte oft genug als unbeständig erwiesen hat. Ein nicht steigender Goldpreis signalisiert den Anlegern, dass alles in Ordnung ist und dass keine Inflation droht. Deswegen intervenieren Zentralbanken seit dem 5. August 1993 systematisch im Goldmarkt.Die mithilfe der großen Zentralbankgoldbestände durchgeführten Interventionen wurden nicht öffentlich gemacht, es gibt aber eine Vielzahl an Spuren und Hinweisen. Die gut gemeinte Wirkung kehrte sich bald um: Die Interventionen ermöglichten zu niedrige Zinsen und trugen so zur Blasenbildung an den Finanzmärkten bei. Mittlerweile bildet die globale Wirtschaft eine Megablase. Ein hohes Kreditniveau bedroht Ersparnisse und Wirtschaftskraft.Während der Finanzmarktkrise 2008 drohte der vollständige Kollaps. Neben vielen offen durchgeführten Rettungsmaßnahmen hat der gezielt geschwächte Goldpreis den Anlegern die Beherrschbarkeit der Krise suggeriert. Die Schulden aber haben seitdem nicht ab-, sondern zugenommen. Dimitri Speck schildert die spannende Entwicklung am Goldmarkt der letzten Jahre, beleuchtet die Funktionsweise von Blasen und zeigt die möglichen Folgen der aktuellen Megablase auf.Erstmals wird im Detail gezeigt, wie die Zentralbanken den Goldpreis steuern. Gebunden, 329 Seiten, zahlreiche Abbildungen
sich um einen Mechanismus in der EU, der eine abgestufte Integration und die Einführung gemeinsamer Regelungen auf der Ebene nur einer Gruppe von Mitgliedsstaaten ermöglicht. »Wenn dieser Vorschlag die erwartete grenzüberschreitende Gültigkeit beansprucht, bedeutete dies eine schwere Verletzung der Zuständigkeiten der anderen 16 EU-Mitgliedsstaaten, die sich gegen eine solche Steuer entschlossen haben«, meinte sie.

 

»Diese Steuer ist tatsächlich ziemlich hart und schlecht für die Euro-Zone. Sie wird den Binnenmarkt schwer erschüttern und Banken dazu bewegen, sich außerhalb der FTT-Zone anzusiedeln«, sagte Chas Roy-Chowdhury, Leiter der Steuerabteilung des britischen Rechnungslegungsverbandes Association of Chartered Certified Accountants (ACCA) gegenüber der BBC.

 

Die »Tobin«-Steuer erhielt ihren Namen vom amerikanischen Ökonomen James Tobin, der in den 1970er Jahren eine weltweite Steuer auf Devisenhandel vorgeschlagen hatte. Die Tobin-Steuer wurde im September 2011 von der Europäischen Kommission vorgeschlagen. Im Januar 2013 wurde sie dann von der Mehrheit des EU-Finanzministerrats in Brüssel beschlossen. Aber da man sich nicht auf eine Einführung der Steuer in allen 27 Mitgliedsstaaten einigen konnte, entschlossen sich elf Länder, die Steuer zunächst im Rahmen einer Verstärkten Zusammenarbeit einzuführen.

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