Das danken wir dem Führer!

On November 30, 2010, in Nation, by admin
Das danken wir dem Führer!

"Das deutsche Volk soll in diesen Tagen noch einmal überprüfen, was ich mit meinen Mitarbeitern in den fünf Jahren seit der ersten Wahl des Reichstages im März 1933 geleistet habe. Es wird ein geschichtlich einmaliges Ergebnis feststellen müssen."

Adolf Hitler
am 20. Februar 1938

Der Führer hat gerufen! Deutschland tritt auf den Plan, um Zeugnis abzulegen für die unlösbare Einheit der Nation. Ein Volk von 75 Millionen wird vor der ganzen Welt bekennen, daß es einig ist im grenzenlosen Vertrauen zu seinem Führer, einig im unbeirrbaren Willen zum weiteren Aufstieg, einig in seiner unendlichen Dankbarkeit gegenüber Adolf Hitler. Der Führer verlangt von uns den Beweis der Vertrauens. Es darf diesen Beweis fordern. Das deutsche Volk wird ihn erbringen: vor sich selbst und vor der ganzen Welt.

Fünf Jahre des Aufbaus liegen hinter uns. Was haben diese fünf Jahre alles gebracht! Die Menschen sind vergeßlich. Sie nehmen das Gute, das Schöne hin; sie ehren es im Augenblick – und nachher ist es wieder vergessen. Wir wollen aber nicht vergessen, was war und was geworden ist. Wenn die Völker rings um uns teils bewundernd, teils fassungslos vor dem "deutschen Wunder" stehen, vor diesem einzigartigen Aufstieg, den Deutschland in fünf Jahren genommen hat: wieviel mehr ist es unsere eigene Pflicht, daß wir noch einmal vor uns selbst Rechenschaft ablegen über das, was geleistet wurde.

Wie war es denn vor fünf Jahren? … Das deutsche Volk war ein Spielball der Weltmächte, der Sklave des internationalen Kapitals. Ein Interessentenklüngel "regierte" schlecht und recht – und jeder dritte deutsche Volksgenosse, Kinder und Greise mit ungeschlossen, lebte von Almosen. Zu der grenzenlosen wirtschaftlichen Not, zu Hunger und Elend war die seelische Not getreten: die Angst vor dem Morgen und Übermorgen, die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit.

Und heute?! … Denken wir doch an die großen, erhebenden Tage, die uns allein die letzten Wochen gebracht haben: wie Millionen ihrem Führer aus übervollem Herzen, in unbeschreiblicher Freude zujubelten. So jubeln nur Menschen, von denen der Druck gewichen ist – Menschen, die froh, zufrieden und glücklich sind. Das hat Adolf Hitler geschaffen. Und das ist das Größte, was ein Staatsmann überhaupt vollbringen kann: Sein Volk glücklich zu machen.

Treue um Treue! Der Führer hat sein Volk aufgerufen zum Bekenntnis. Er fordert den Beweis des Vertrauens. Er kann ihn fordern, gestützt auf die Leistung, die vor unseren Augen aufsteht – gestützt auf den beispiellosen Aufstieg dieser fünf Jahre. Wir wollen diese Leistung noch einmal lebendig werden lassen, wollen das Deutschland von heute gegenüberstellen einem Deutschland, wie es vor der nationalsozialistischen Machtübernahme ausgesehen hat. Es ist ein großartiger Rechenschaftsbericht, der jeden einzelnen von uns mit Stolz erfüllen muß.

Wißt ihr denn noch, wie es um Deutschland und um das deutsche Volk bestellt war, ehe der greise Reichspräsident von Hindenburg Adolf Hitler und seine Bewegung rief als letzte Möglichkeit, Deutschland vor dem sicheren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenbruch und damit vor dem Chaos zu retten? Zehntausende von Betrieben schlossen ihre Tore, Millionen von Arbeitern und Angestellten kamen zur Entlassung und wurden rücksichtslos dem grauen Elend der Massenarbeitslosigkeit, aus der es keinen Ausweg zu geben schien, überantwortet. Im Jahre 1932 schien das Wort des hartherzigen Feindes, des Franzosen Clemenceau, daß es 20 Millionen Deutsche zuviel in der Welt gäbe, zur furchtbaren Wahrheit zu werden. An dem gleichen Tage, an dem Adolf Hitler das Reichspräsidentenpalais als Führer und Kanzler des deutschen Volkes verließ, wurden in Deutschland 7 Millionen Arbeitslose gezählt. Ein Drittel aller schaffenden Deutschen mit ihren Familienangehörigen, rund 21,5 Millionen Deutsche, lebten von kärglicher öffentlicher Unterstützung, fristeten ihr Dasein ohne Hoffnung auf Rettung aus der Verelendung.

Diese Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen war eine der ersten Maßnahmen der Führers. Er rief das ganze deutsche Volk zu der gewaltigen Arbeitsschlacht auf, deren überwältigender Sieg heute greifbar vor unser aller Augen steht.

Schon gegen Ende des Jahres 1933 hatten 2 Millionen Volksgenossen mehr wieder Brot. Im September 1936 war bereits die Millionengrenze der Arbeitslosen unterschritten. Im Jahre 1937 war die Arbeitslosigkeit endgültig beseitigt, und jetzt begann die Sorge um die Arbeitskräfte, die zur Bewältigung der großen noch zu erfüllenden Aufgaben erforderlich sind. Aus Arbeitsmangel wurde Arbeitsmangel! Nur 11,5 Millionen deutsche Arbeiter waren im Januar 1933 noch in den Betrieben beschäftigt. Ihre Zahl stieg unaufhaltsam. Im Frühjahr 1937 waren schon 17,5 Millionen wieder tätig, und im Herbst des vergangenen Jahres standen bereits 20,1 Millionen in Arbeit und Lohn. Trotzdem mußte damals der Reichsarbeitsdienst aufgerufen werden, an der Einbringung der Ernte mitzuhelfen, weil es dazu an Arbeitskräften fehlte. Dank der schnellen und energischen Maßnahmen der Führrs darf das ganze deutsche Volk wieder arbeiten und Werte schaffen, die unvergänglich sind.

Zu den unwiderlegbaren Glaubenssätzen des Nationalsozialismus gehört die Erkenntnis: Nur die Arbeit schafft Werte und Wohlstand. An die Stelle der unwürdigen Stempelgroschen ist die Lohntüte mit wohlverdientem Geld getreten Heute scmälert keine Kurzarbeit mehr das Arbeitseinkommen. Unzählige Arbeiter sind aus den Gruppen der niedrigen Lohnklassen aufgestiegen zu vollwertig bezahlten Facharbeitern. Nicht nur der Arbeiter und Angestellte, das ganze deutsche Volk, der Bauer, der Geschäftsmann, der Handwerker und der Industrielle, wir alle, die wir vor fünf Jahren in der ständigen Sorge lebten, ob unsere Einnahmen ausreichten für das tägliche Brot, danken heute dem Führer die Hebung und Sicherung unseres Einkommens! Das Volkseinkommen betrug im Jahre 1932 45,2 Milliarden Reichsmark. Seitdem ist es ständig gewachsen, und im Jahre 1937 hat es die stolze Höhe von 68,0 Milliarden RM. erreicht. Die Zunahme des gesamten Volkseinkommens um rund 23 Milliarden RM. ist fast so hoch wie im Jahre 1933 das ganze Einkommen aus Lohn und Gehalt, das rund 26 Milliarden RM. betrug und bis zum Jahre 1937 auf 38 Milliarden RM. gestiegen sein dürfte. Das Gesamteinkommen der deutschen Arbeiter steigerte sich um volle 70 vH.

Die absolute Höhe des Einkommens allein gibt kein richtiges Bild vom wachsenden Wohlstand. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, daß es nicht darauf ankommt, wieviel Geld er für seine Arbeit nach Hause trägt, sondern darauf, wieviel er sich dafür kaufen kann. Wir haben es ja erlebt, daß die Geldflut in den Infaltionsjahren immer höher stieg, daß wir selber aber immer ärmer wurden. Wir erinnern uns noch der Zeit, als die Gewerkschaften durch ununterbrochene Arbeitstreitigkeiten zwar die Warenerzeugung hemmten, dafür aber die Heraufsetzung der Löhne erkämpfen. Nur hat es niemandem von uns etwas genutzt, daß das Arbetiseinkommen etwa im Jahre 1928 mehr als 42 Milliarden RM. betrug. Denn die Warenerzeugung hielt mit der damaligen Einkommensteigerung nicht Schritt, die Waren wurden knapper als das Geld, und die Folge waren Preissteigerungen, die wieder Lohnzulagen notwendig machten, so daß ein ständiger verhängnisvoller Wettlauf zwischen Löhnen und Preisen einsetzte, wobei die Löhne immer mehr ins Hintertreffen gerieten.

Die Zunahme der Einkommen seit 1933 unterscheidet sich grundsätzlich von der damaligen Scheinblüte. Durch bedingungsloses Festhalten am Preisstand, durch gewaltige Steigerung der Warenerzeugung und durch rücksichtslose Unterbindung der Warenspekulation bedeutet die Einkommenserhöhung eine echte Kaufkrafterhöhung.

Es bedeutet kein Abstinken in Materialismus, wenn wir uns der Steigerung des Wohlstandes freuen. Denn nur auf der gesicherten Grundlage des wachsenden Wohlstandes beruht auch das Wachstum des Volkes, dem alle Liebe und alle Sorge des Führers gewidmet ist. Als das graue Elend noch ständiger Gast am Tische der meisten deutschen Volksgenossen war, fehlte ihnen der Mut, eine Familie zu gründen und gesunde Kinder zur Sicherung der Zukunft des deutschen Volkes aufzuziehen. Uns drohte im Jahre 1932 der Volkstod. Die Geburtenziffer hatte einen Tiefstand erreicht, der befürchten ließ, daß die durch unzählige Selbstmorde verzweifelter Volksgenossen vermehrten Sterbefälle die Geburtenziffer übersteigen würden.

Es zeugt für das bedingungslose Vertrauen des deutschen Volkes zu seinem Führer, daß schon im Jahre 1933 zahlreiche Volksgenossen den Mut fanden, die oft seit Jahren aufgeschobene Gründung einer Familie nachzuholen. Die Zahl der Eheschließungen erreichte im Jahre des nationalsozialistischen Aufbruchs eine Höhe, die seit vielen Jahren nicht zu verzeichnen gewesen war. 122 000 Paare mehr als im jahre 1932 wurden 1933 getraut. Und 1934 zeichneten sich auch auf diesem Gebiet die ungeheuren Erfolge der Arbeitsbeschaffung besonders deutlich ab: 223 000 junge deutsche Männer mehr als 1932 führten deutsche Frauen heim. Insgesamt heirateten in den Jahren 1933 bis 1937 6 521 400 deutsche Männer und Frauen. Fast genau 460 000 Familien mehr wurden im nationalsozialistischen Deutschland gegründet als in den fünf Jahren vor der Machtübernahme. Das ist vielleicht der schönste Beweis für den felsenfesten Glauben des deutschen Volkes an die Stetigkeit der Politik des Führers und den weiteren Aufstieg des Reiches. Dem gesunden Machstum des deutschen Volkes gilt alle Sorge des Führers. Darumß förderte er die Heiratsfreudigkeit schon im Jahre 1933 durch Schaffung der Ehestandsdarlehen bis zu 1000 RM., die in kleine Raten zurückzuerstatten sind. Bei der Geburt eines jeden Kindes wird ein Viertel des Darlehns erlassen. Im Jahre 1933 machten von dieser segensreichen Einrichtung rund die Hälfte aller Heiratenden Gebrauch. Der fortschreitende wirtschaftliche Aufstieg bewirkte aber, daß schon im Jahre 1934 nur noch ein Fünftel aller Eheschließenden die Hilfe des Ehestandsdarlehns in Anspruch zu nehmen brauchte. In den vergangenen fünf Jahren wurden 878 000 Ehestandsdarlehen ausgezahlt und Darlehnsbeträge für 708 000 Kinder erlassen.

Die Zahl der Geburten geht jedoch weit über diese Zahl hinaus. Das beste Zeichen für die innere Wiedergeburt unseres Volkes ist, daß sich der Wille zum Kinde immer stärker, durchsetzt und daß die Erkenntnis Allgemeingut geworden ist, daß die Zukunft des deutschen Volkes auf einer großen Zahl gesunder Kinder beruht.

Nicht nur die erschütternde Not vor 1933 erstickte den Fortpflanzungswillen zahlloseer Deutscher, der krasse Egoismus und Materialismus der Systemzeit stellte es als Torheit und Rückständigkeit hin, Kinder aufzuziehen. Der grundlegende Wandel, der sich hier vollzogen hat, findet in der steigenden Geburtenziffer des deutschen Volkes deutlichen Ausdruck. Während im Jahre 1932 nur 993 000 Kinder das Licht der Welt erblicken, wurden dem deutschen Volke in den Jahren 1933 bis 1937 rund 6 Millionen Kinder geboren. Diese Zunahme der Geburten um zusammen fast 1,26 Millionen entspricht der gesamten Einwohnerzahl der drittgrößten deutschen Stadt, Hamburg!

Aber nicht die Geburtenzahl allein gibt uns das Recht, mit Stolz und Zuversicht in die Zukunft zu sehen. Wichtiger noch ist die Tatsache, daß diese Jugend in Gesundheit, Kraft und Lebensfreude heranwächst. Die Fortpflanzung aller erblich Kranken und Minderwertigen, die eine unsagbar schwere Belastung aller gesunden Schaffenden bedeutete, ist unterbunden. Für die erbgesunde Jugend aber geschieht im neuen Deutschland alles nur Menschenmögliche, um ein starkes Geschlecht heranzuziehen. Der nationalsozialistische Staat gewährt dem Familienvater für jedes Kind sehr bedeutende Steuererleichterungen. Familien mit drei und mehr Kindern erhalten außerdem laufende Kinderbeihilfen von 10 und 20 RM. monatlich. Bis Ende 1937 wurden bereits für 510 000 Kinder derartige Beihilfen gezahlt. Am 1. April 1938 tritt eine Erweiterung des Gesetzes über die Gewährung von Kinderbeihilfen in Kraft. Die bisher auf 2400 RM. Jahreseinkommen festgesetzte Begrenzung als Voraussetzung für den Empfang der Kinderbeihilfe fällt und sämtliche sozialversicherten Volksgenossen werden in den Kreis der Berechtigen einbezogen. Dadurch ist mit Sicherheit eine weiter gewaltige Steigerung der Kinderzahl, für die laufende Beihilfen gewährt werden, zu erwarten.

Die Fürsorge für den Nachwuchs unseres Volkes aber geht noch weiter. Die NS.-Volkswohlfahrt hat mit der Einrichtung des Hilfswerkes "Mutter und Kind" eine völlig neuartige Einrichtung mit vorbildlichen Leistungen geschaffen, die in der ganzen Welt nicht ihresgleichen hat.

12 000 Kindergärtnerinnen, Säuglingspflegerinnen und Schwestern betreuten seit Bestehen dieses Hilfswerkes 550 000 werdende Mütter undWöchnerinnen. Monatlich werden durchschnittlich 115 000 Kinder gespeist, 405 000 Kinder wurden bis Ende 1937 in die schönen Heime der NSV. und weitere 1,4 Millionen zur Erholung auf das Land geschickt. Würden diese 1 900 000 Kinder in Zwölferreichen antreten, so könnte man ein Marschkolonne bilden, deren Anfang die Reichshauptstadt bereits erreicht hätte, wenn die letzten Reihen eben Leipzig verlassen.

In dankbarer Würdigung der hohen Aufgaben, die die deutschen Mütter erfüllen, wenn sie der Nation gesunde Kinder schenken und aufziehen, entlastet sie das Hilfswerk "Mutter und Kind" durch die Einrichtung von Kindergärten, die unzählige Kinder aufnehmen, während die Mütter ihrer Arbeit nachgehen. Zugleich wird auch für die wohlverdiente Erholung der Mütter gesorgt. Bis Ende 1937 wurden 252 000 Mütter zur kostenfreien Erholung verschickt.

Im Gegensatz zu der ziellosen Sozialpolitik, von der die Regierungen der Systemzeit soviel zu rühmen wußten, treibt das nationalsozialistische Deutschland wahrhaft aufbauende, in die Zukunft wirkende Sozialpolitik, die durch die Hitlerjugend wirksam ergänzt wird. Am vierten Jahrestage der Machtübernahme konnte der Reichsjugendführer 7,7 Millionen deutscher Jungen und Mädel nennen, die in der HJ. ihre Heimstatt gefunden haben. Über 30 000 Ärzte sorgen hier für ihre Gesundheit, sportliche Veranstaltungen für ihre körperliche Ertüchtigung und Freizeitlager sowie besondere Kurse für ihre weltanschauliche Schulung. Darüber hinaus ist die HJ. gemeinsam mit der DAF. durch die Abhaltung der von Jahr zu jahr stärker besetzten Reichsberufswettkämpfe bestrebt, die berufliche Ausbildung dr deutschen Jugend auf eine Höhe zu bringen, die ihr das Bestehen im späteren Lebenskampfe gewährleistet.

Die soziale Betreuung der schaffenden Deutschen, mit deren umfassenden Größe sich die beschämende Almosenpolitik der Weimarer Republik überhaupt nicht vergleichen läßt, hat ihre Krönung in dem vom Führer geschaffenen Winterhilfswerk des deutschen Volkes gesunden. In diesem wahrhaft sozialpolitischen Hilfswerk, dessen sich die reichsten Völker der Erde nicht rühmen können, hat sich die ganze deutsche Nation zu einem gigantischen gemeinschaftlichen Kampf gegen Hunger und Kälte zusammengefunden.

Im Winterhilfswerk hat die neue deutsche Volksgemeinschaft ihren schönsten Ausdruck gesunden. Nicht eine einzelne, mit irdischen Gütern reichlich bedachte kleine Schicht des Volkes, nein, jeder Deutsche, wir alle, arm und reich, Arbeiter der Stirn und der Faust, Bauern und Städter, tragen dazu bei, daß der Wille des Führers in Erfüllung geht: Kein Deutscher darf jungern oder frieren!

Man weiß nicht, was man höher schätzen soll, die freudige Einsatzbereitschaft der Sammler oder die steigende Menge der Spenden, zu denen auch der ärmste Deutsche noch sein Scherflein beiträgt. Der Erfolg des Winterhilfswerkes; das durch Reichsgesetz vom 1. Dezember 1936 zu einer Dauereinrichtung für alle Zeiten geworden ist, entspricht dem gewaltigen Einsatz des ganzen deutschen Volkes. Allein an Geldspenden sind in den vier Wintern 1933/34 bis 1936/37 über 920 Millionen RM. ausgekommen.Hinter den Geldspenden stehen die Sachspenden mit 520 Millionen RM. nur unerheblich zurück. 50 000 Güterwagen hätten nicht ausgereicht, allein die im letzten Jahre zur Verteilung gelangten Kartoffeln zu fassen. Die drei Millionen Meter Wäschestoffe, die das WHW. ausgegeben hat, würden ausgebreitet, eine Strecke bedecken, die von Berlin bis tief nach Kleinasien hinein reicht. Mit den zur Verteilung gelangten zwei Milliarden Kilogramm Kohlen könnte man eine über zehn Meter hohe Mauer um das ganze Deutsche Reich bauen. Schon diese wenigen Beispiele, die sich beliebig vermehren ließen, beweisen, wie stark der Wille, Sozialist der Tat zu sein, im ganzen deutschen Volk geworden ist.

Aber damit nicht genug: die soziale Gesetzgebung des nationalsozialistischen Deutschland ist in einem Umfange ausgebaut worden, wie es sich die früheren angeblich "sozialistischen" Parteien niemals hätten träumen lassen. So konnte die Rentenversicherung, die im Januar 1933 unmittelbar vor dem finanziellen Zusammenbruch stand, durch weitsichtige Maßnahmen ein Vermögen von fast sechs Milliarden RM. ansammeln und damit die Altersrente aller werktätigen Deutschen sichern. Erwähnt sei weiter die vom Führer persönlich angeordnete großzügige Streichung aller Schulden, die zahllosen Volksgenossen durch den Empfang öffentlicher Fürsorgenunterstützung erwachsen waren und deren Abtragung ihr Einkommen noch auf Jahre hinaus schwer belastet haben würde. So reiht sich in den letzten fünf Jahren eine soziale Maßnahme an die andere zum Beweis darüf, daß das nationalsozialistische Deutschland den Sozialismus der Tat verwirklicht hat.

Diesen Sozialismus beweist auch die seit 1933 völlig veränderte Stellung des deutschen Arbeiters im Betrieb. Die soziale Ehre jedes schaffenden Deutschen ist durch Gesetz geschützt. Durch seine Treuhänder der Arbeit wacht der Staat darüber, daß jede Ausbeutung der Arbeitskraft unmöglich ist. Die von den Treuhndern der Arbeit festgesetzten Arbeitsbedingungen entsprechen der hohen Auffassung, die der Nationalsozialismus von der Arbeit hat. Der Rechtsanspruch auf bezahlten Urlaub und die Bezahlung der gesetztlichen Freiertage auch für Tage- und Stundenlohnempfänger sind besondere Marksteine eines sozialistischen Arbeitsrechtes, dem die Welt nichts ähnliches gegenüberzustellen vermag.

Die Würde der Arbeit har durch Verschönerung der Arbeitsplätze ihren außerlich sichtbaren Ausdruck gesunden. Wohin man in Deutschland blickt, verschwinden die häßlichen dunklen Baracken immer mehr. "Schönheit der Arbeit" ist im heutigen Deutschland nicht ein leeres Geschwätz, eine unerfüllbare Forderung, sondern vorbildliche Tat. Gewaltige Summen, die früher durch Streits und Aussperrungen sinn- und nutzlos vertan wurden, konnten seit 1933 zur Verschönerung der Arbeitsplätze aufgewandt werden. Dadurch wurden bis jetzt bereits umgestaltet: 23 000 Arbeitsräume, in denen die Arbeit anstatt seelenloser Fron zur freude geworden ist, 6000 Fabrikhöfe, die im Gegensatz zu früher der Gefolgschaft in den Arbeitspausen wirkliche Erholung ermöglichen, 17 000 Speise- und Aufenthaltsräume, 13 000 Wasch- und Umkleideräume nach dem Grundsatz: je schmutziger die Arbeit, desto sauberer der Arbeiter, mehr als 800 Kameradschaftsheime für die Gefolgschaft, 1200 Sportanlagen, daruner über 200 Schwimmbäder. Endlich wurden auf über 3600 Schiffen die Aufenthalts- und Schafräume der Besatzung von Grund auf verbessert.

Die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude trägt gleichfalls dazu bei, durch Werkskonzerte und Kunstausstellungen Frohsinn und Schaffensfreude in die Stätten der Arbeit zu bringen. Allein durch die Kunstausstellungen wurden mehr als 2,5 Millionen Arbeiter mit Schöpfungen wahrer deutscher Kunst bekannt gemacht. Noch vor fünft Jahren galt es als eine Selbstverständlichkeit, daß die großen Werke deutscher Kultur einer kleinen besitzenden Oberschicht vorbehalten blieben. Nicht allein mit den Werkskonzerten und Kunstausstellungen, sondern weit darüber hinaus mit ihren Theateervorstellungen, ihren sonstigen Konzerten, ihren Sing- und Musikgemeinschaften gibt die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude jedem schaffenden Deutschen Gelegenheit, sich mit Schöpfungen der deutschen Kunst vertraut zu machen. Über 22 Millionen Volksgenossen besuchten die Theateraufführungen, 5,6 Millionen die KdF.-Konzerte, 17 Millionen Werktätige fanden in mehr als 40 000 Kabarett- und Varietévorführungen Entspannung und damit neue Kraft für ihr Tagewerk.

Von nicht minder großer Bedeutung ist die Urlaubsgestaltung durch KdF. Früher wußte der deutsche Arbeiter mit seinem im Höchstfalle fünf Tage betragenden Urlaub anzufangen. Die Schönheiten der deutschen Landschaft blieben ihm verschlossen, von Reisen in das Ausland ganz zu schweigen. Erst durch die NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude wurde auch für den deutschen Arbeiter die Möglichkeit geschaffen, seinen Uralub am Meer oder im Gebirge zu verleben und sich seine Heimat zu erwandern. Die Zahl der KdF.-Fahrer seit 1934 beträgt über 20 Millionen, also mehr als ein Viertel der Einwohnerschaft Deutschlands. An mehr als 60 000 Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands nahmen 19 Millionen Volksgenossen teil. Würden sich diese Teilnehmer die Hand reichen, so ergäbe das eine Strecke von Berlin nach Tokio. Die Fahrten der Kdf.-Züge weisen eine Leistung von 2 160 000 Kilometer auf. Sie hätten damit auf der Äquatorlinie 54mal um die Erde fahren können. Und mit ihren Seefahrten, die deutsche Arbeiter nach Madeira, Italien und Norwegen brachten, ihren Blick weiteten und ihnen zu einem unvergeßlichen Erlebnis wurden, haben die neuen großen Überseedampfer der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude zweimal die die Entfernung der Erde zum Mond ausmachende Strecke zurückgelegt. Zu den vier eigenen KdF.-Dampfern werden sich in Kürze noch weitere drei gesellen. Das im Bau befindliche riesige KdF.-Seebad auf Rügen wird nicht das einzige bleiben: Eine ganze Reihe weiterer Urlaubs- und Kurorte soll entstehen. So wird sich der Wunsch des Führers, mit dem er die Gründung der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude anordnete, erfüllen: ein fröhlich schaffendes, nervenstarkes Volk zu weltpolitischen Erfolgen zu Führen.

Zu dem Ziel, die deutsche Kultur dem ganzen deutschen Volk ohne Rücksicht auf Einkommen und Vermögen nahezubringen, trug in besonders hohem Maße der deutsche Rundfunk bei. Dank der Schaffung des Volksempfängers, eines soliden, billigen und den Ansprüchen genügenden Empfangsgerätes, ist die Zahl bei Rundfunkteilnehmer seit 1932 von rund 4 auf 9,1 Millionen gestiegen. Das undeutsche Rundfunkprogramm der Systemzeit erfuhr eine grundlegende, dem nationalsozialischtischen Kulturwillen entsprechende Wandlung, der es zu danken ist, daß das deutsche Volk nunmehr auch im Rundfunk die Werke seiner großen Meister der Ton- und Dichtkunst kennenlernt. Neben diesen künstlerischen Aufführungen trägt das Programm in seinem Unterhaltungsteil dem für den schwer arbeitenden Menschen berechtigten Bedürfnis nach Entspannung Rechnung.

Ein untrüglicher Beweis für den steigenden Wohlstand des deutschen Volkes ist auch die starke Zunahme des persönlichen Verbrauchs an Nahrungs- und Genußmitteln aller Art. Während im Jahr 1913 im Vorkriegesdeutschland nur wenig mehr als 2,9 Millionen Tonnen Fleisch verzehrt wurden, ist der Verbrauch im Jahr 1937 auf rund 3,7 Millionen Tonnen und gegen 1932 um 5 vH. gestiegen. Dank der Beseitigung der Arbeitslosigkeit und des gestiegenen Einkommens nahm von 1932 bis 1937 der Verzehr von Brotgetreide gleichfalls um 10 vH., der von Zucker sogar um 15 vH. zu. Der Butterverbrauch nahm von 420 000 auf annähernd 519 000 Tonnen zu. An Trinkmilch sowie zu Butter und Käse verarbeiteter Milch wurden im Jahr 1932 23,5, dagegen im Jahr 1937 rund 25,4 Milliarden Liter verzehrt. Der Kaffeeverbrauch hat von 104 000 auf 140 000 Tonnen zugenommen. Mit 4,4 gegen 3,3 Milliarden Liter wurden im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Liter gleich rund 3 Milliarden Glas Bier mehr getrunken als im Jahr 1932.

Steigender Verzehr der Genußmittel in Deutschland ist ein untrüglicher Beweis für die Hebung der Lebenshaltung unseres Volkes. Der Weinverbrauch stieg von 232,4 Millionen Liter auf mehr als 450 Millionen Liter. Breite Bevölkerungsschichten, die bisher Wein als unerschwinglichen Luxus berachten hatten, können sich nunmehr dank ihres gehobenen Einkommens ihr Glas Wein leisten. So wurde zugleich der deutsche Winzer von der drückenden Sorge um den Absatz seiner Produktion befreit. Auch der Tobakverbrauch erhöhte sich von 5,5 Milliarden Stück Zigarren und 31,3 Milliarden Stück Zigaretten auf 8,8 bzw. rund 41 Milliarden Stück.

Wachsender Wohlstand und steigender Verbrauch an Nahrungs- und Genußmittel haben rastlose Arbeit zur Voraussetzung. Nur was ein Volk erzeugt, kann es auch verbrauchen. Gegenüber dieser Binsenweisheit, die aber erst seit 1933 uns allen zur klaren Erkenntnis gekommen ist, schrumpfen alle parlamentarischen Resolutionen, Entschließungen internationaler Konferenzen und Forderungen der Gewerkschaftsinternationale zu einem lächerlichen Geschwätz zusammen. Den Beweis dafür hat das deutsche Volk, haben wir alle Mann für Mann erbracht. Deutschland hat seit 1933 unermüdlich gearbeitet und sich selbst die Güter geschaffen, mit denen es seine Lebenshaltung ständig verbessert.

Steigende Erzeugung auf allen Produktionsgebieten, wie sie in diesem Umfange noch nie da war, ist die Frucht dieser Arbeit. Die unentbehrliche Grundlange unseres Lebens ist die Landwirtschaft, deren Arbeit dazu berufen ist, die Ernährung des Volkes sicherzustellen. Der Führer fand bei der Machtübernahme eine Landwirschaft vor, die völlig ausgesogen und ruiniert war. Der Gerichtsvollzieher war ständiger Gast auf den deutschen Bauernhöfen; das Vieh, das Getreide auf dem Halm wurde rücksichtslos und mit brutaler Gewalt gepfändet, weil Steuern und Zinsem zu einer unerträglichen Last geworden waren, die der deutsche Boden nicht zu tragen vermochte. Durch Zwangsversteigerungen wurden Zehntausende deutscher Bauern von Haus und Hof vetrieben, dumfe Verzweiflung herrschte in den Dörfern. Mit dieser von dem völligen Zusammenbruch bedrohten Landwirtschaft war die Ernährung des deutschen Volkes nicht zu sichern. Das Gespenst des Hungers drohte.

Auch hier griff der Führer sofort durch. Zinsen und Steuern wurden gesent und der deutsche Boden dem Zugriff des wucherischen Kapitals entzogen. Während die Verschuldung der Landwirtschaft in den vier Jahren 1927/31 um 2,9 Milliarden RM. gestiegen war, nahm sie in demselben Zeitraum der Jahre 1933/36 um 800 Millionen RM. ab. Die drückende Zinslast, die im Wirtschaftsjahre 1931/32 über eine Milliarde RM. betragen hatten, wurde durch Maßnahmen des nationalsosialistischen Staates auf 630 Millionen RM. gesenkt. Die Krönung aller dieser Maßnahmen war die Schaffung des Reichserbhofgesetzes, durch das der deutsche Bauernhof für alle Zeit der erbeingesessenen Sippe erhalten bleibt als ewiger Jungbrunnen der Nation.

Der Bauer blieb dem Führer den Dank für seine Errettung aus tiefster Not nicht schuldig. Mit seinem wachsenden Einkommen beteiligte er sich immer stärker an der Arbeitsbeschaffung und gab der Stadtbevölkerung dadurch nicht allein das Brot seines Ackers, sondern dazu noch Arbeit. Im Jahre 1932 hatte die Landwirtschaft nur 160 Millionen RM. für Neubauten und 203 Millionen RM. für Gebäudeunterhaltungen aufwenden können. Schon im Jahre 1933 stieg diese Summe auf 186 bzw. 217 Millionen RM., und im Jahre 1937 die stattliche Summe von 481 Millionen RM. zu erreichen. Für Anschaffung von Maschinen und sonstigem Inventar konnte die Landwirtschaft im Jahre 1932 nur 138 Millionen RM. aufbringen. Die Gesundung der Bauern ermöglichte ihnen im wachsenden Maße, ihre Höfe durch Kauf von Maschinen, im Jahre 1937 für das Dreifache der Summe von 1932, dh. für 395 Millionen RM., zu modernisieren. Die Ausgaben für Düngemittel sind trotz erheblicher im Jahre 1937 durchgeführter Senkung der Düngemittelpreise um rund 180 auf 700 Millionen RM. gestiegen. Wohl hat die städtische Bevölkerung Opfer bringen müssen, um die Landwirtschaft vor dem Abgrund zurückzureißen, aber der deutsche Bauer hat durch verstärkte Auftragserteilung an Industrie und Handwerk zu seinem Teil den Ausgleich herbeigeführt.

Auf der anderen Seite steht eine Steigerung der landwirtschaftlichen Erzeugung, deren Wert sich von 1932 bis 1937 von 8,7 auf über 12 Milliarden RM. gehoben hat. Noch deutlicher wird die Zunahme der Bodenerträge durch die erfreuliche Tatsache, daß die Lebensmitteleinfuhr trotz des beträchtlich gesteigenen Verbrauchs bedeutend gesenkt werden konnte.

Gleichzeitig siteg die Erzeugung tierischer Produkte auf eine vorher nicht für möglich gehaltene Höhe. Im letzten Wirtschaftsjahr wurden 500 Millionen Eier, fast 4 Milliarden Liter Milch und 1,2 Millionen Doppelzentner Fleisch mehr erzeugt als im Durchschnitt der Jahre 1928/1932. Damit hat die Tatkraft des Führers die deutsche landwirtschaft bereits auf einen Stand gebracht, der den Einfuhrbedarf an Lebensmitteln von 25 vH. des Verbrauchs auf 19 vH. herabsetzt. Wir sind damit unserer Nahrungsfreiheit ein großes Stück näher gekommen und weitgehend unabhängig geworden von Mißernten oder spekultaiven Machenschaften in anderen Ländern.

Außerdem wurde die Anbaufläche für Ölfrüchte, Flachs, Hanf, Hackrüchte und Futtermittel ganz erheblich vergrößert. Durch verstärke und zweckentsprechende Düngung wurde eine Ertragenssteigerung erziehlt, die besonders bei den Faserpflanzen die frühere Einfuhr aus dem Ausland überflüssig gemacht hat. Um die Weiterverarbeitung der deutschen Faserpflanzen zu sichern, wurden zu den bereits vorhandenen 22 noch 73 weiterer Flachsröstereien neu erbaut.

Erheblichen Anteil an diesem angesichts der hohen Bodenkultur Deutschlands besonders bemerkenswerten Erzeugungszuwachs hatte die gleich im Jahre 1933 eingeleitete Bodenverbesserung und -gewinnung. An der Küste Schleswig-Holsteins wurden dem Meere weite Flächen fruchtbaren Marschbodens entrissen, die zahlreichen deutschen Landarbeiterfamilien und Bauernsöhnen eine gesicherte Existenz und neue heimat bieten. Ödland und Moore wurden kultiviert und auch dadurch die Erntefläche des deutschen Bodens erweitert. Die Systemregierungen hatten für diese lebensnotwendige Erweiterung der deutschen Scholle in den letzten vier Jahren von ihrem Ende nur 298 Millionen RM. übrig gehabt. Der nationalsozialistische Staat dagegen wandte schon in den ersten vier jahren nach der Machtübernahme für diese Steigerung des deutschen Lebensraumes 1,30 Milliarden RM. auf. Alle diese Bodenkulturarbeiten zusammen ergeben eine Neulandgewinnung von 300 000 Hektar, dh. eine Fläche, die 6mal größer ist als der Bodensee.

Neulandgewinnung und Sicherung des deutschen Bauern wurden wirksam ergänzt durch die Schaffung neuer Bauernhöfe. Im Gegensatz zu dem Systemregierungen, die so kleine Siedlerstellen schufen, daß die darauf angesetzten Siedler keine sichere Existenz fanden, ist die Durchschnittgroße einer Siedlerstelle heute groß genug, dem Siedler eine sichere Lebensgrundlage zu gewähren. Durch das nationalsozialistische Siedlungswerk haben 75 000 deutsche Volkgenossen, zumeist rassisch wertvolle Landarbeiter und Bauernsöhne, auf fast 300 000 Hektar neue, gesunde Aufstiegsmöglichkeiten gefunden. Außerdem hat das Reich große Summen bereitsgestellt, um den Bau menschenwürdiger Landarbeiterwohnungen zu fördern. Dadurch wurde es möglich, den deutschen Landarbeitern gegen Zahlung einer monatlichen Rente von nur 12 bis 14 RM. gesunde, anständige Wohnungen zu schaffen.

Wie für die Bauern und Landarbeiter wird auch für die Volksgenossen in den Städten gesorgt. Obwohl im Jahre 1932 arbeitswillige und tüchtige Bauernarbeiter genug zur Verfügung standen, obwohl gleichzeitig nur die ungeheure Not den tatsächlich bestehenden Wohnungsmangel verdeckte, ließ man damals die Bauernarbeiter stempeln gehen und errichtete nur 141 265 Wohnungen. Hier bot sich der Arbeitsbeschaffungsaktion ein besonders dankbares Feld. Schon im Jahre 1933 stieg der Wohnungsbau unter besonderer Bevorzugung kleiner und mittlerer Wohnungen für die Minderbemittelten auf über 178 000 Wohnungen. Diese Zahl hat sich von Jahr zu Jahr erhölt, so daß im Jahre 1937 mit 340 000 Wohnungen mehr als doppelt soviel Wohnungen wie 1932 errichtet worden sind. Insgesamt hat der Nationalsozialismus dem deutschen Volk seit 1933 über 1,4 Millionen neue und vor allem gesunde und preiswerte Wohnungen geschaffen; das ist eine so hohe Zahl, daß in diesen Wohnungen sämtliche Haushaltung der Stadt Berlin untergebracht werden könnten.

Unter Einschluß dieser gewaltigen Bautätigkeit, die durch zahlreiche monumentale Neubauten des Staates und der Partei ergänzt wird, ist der Werk der gesamten gewerblichen Gütererzeugung, der im Jahre 1932 auf 37,8 Milliarden RM. gesunken war, bis 1937 wieder auf mehr als 75 Milliarden RM. gestiegen.

Das gesamte in Deutschland umlaufende Bargeld vom Tausendmarkschein bis zum Kupferpfennig müßte verzehnfacht werden, wollte man den Werk unserer Arbeit bar bezahlen. Wir wollen jedoch anstatt des Geldeswertes lieber von der Leistung selbst sprechen. Denn vom Gelde, von ununterbrochenen Milliardensteigerungen ihres Geldumlaufes können – wie der Führer selbst in seiner Reichstagsrede vom 20. Februar 1938 hervorhob – auch westeuropäische Demokratien berichten. Aber im Gegensatz zu Deutschland, dessen Bargeldumlauf trotz wachsender Produktion nur geringfügig gestiegen ist, haben die westeuropäischen Demokratien ihrem um Milliarden wachsenden Geldumlauf keine wachsende, sondern im Gegenteil eine durch Arbeitsstreitigkeiten sinkende Erzeugung gegenüberzustellen. Der Wettlauf der Preise und Löhne in diesen Ländern ist die Folge und der Schrecken der Inflation das Ende.

Mit steigendem Wohlstand, mit erhöhter Produktion wuchs der Verkehr. So mußte das völlig perwahrloste deutsche Straßennetz verbessert, verbreitert und vergrößert werden. Rund 40 000 Kilometer sind seit 1933 grundlegend umgestaltet worden: Diese Straßenlänge könnte rund um die ganze Erdkugel gelegt werden! Dazu kommen die Reichsautobahnen, das großartige Bauunternehmen der Welt. 2000 Kilometer waren bis Ende 1937 bereits dem Verkehr übergeben. Jährlich werden weiter 1000 Kilometer gebaut, bis ein über ganz Deutschland gespanntes Netz gertiggestellt ist, das in der Welt nicht seinesgleichen hat.

Gleichzeitig hat die Motorisierung Fortschritte gemacht, die niemand von uns noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten hätte.

Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Kraftwagen hat sich verdoppelt und im Jahre 1937 die stattliche Zahl von 3 Millionen überschritten. Dank des wachsenden Wohlstandes ist das Kraftfahrzeug schon heute für weite Kreise unseres Volkes erschossen worden. Im Jahre 1937 wurden von den neu zugelassenen Kraftträdern allein 137 141 Stück, das heißt weit mehr als die Hälfte, von Arbeitern und Anggestellten gekauft. 30 015 Arbeiter und Angestellte waren im vorigen Jahre in der Lage, sich einen der ständig verbesserten und dennoch verbilligten Personkraftwagen anzuschaffen. Der unaufhaltsame Siegeslauf der Kraftfahrzeuges wird seine größte Steigerung erfahren, wenn erst der Volkswagen, für dessen Herstellung bereits riesige Fabrikanlagen gebaut werden, auf dem Markt kommt. Der beste Beweis für die Güte und Preiswürdigkeit des deutschen Kraftwagens ist die Tatsache, daß die Ausfuhr von Automobilen sich gegenüber 1932 verachtfacht hat!

Es ist unmöglich hier alle Gewerbezweige mit ihren enormen Produktionssteigerungen aufzuführen. Es gibt keinen Wirtschaftszweig, der nicht Zunahmen seiner Erzeugung um das Doppelte bis zum Zehnfachen aufzuweisen hätte. Wir begnügen uns mit den beiden Industrien, die für jeden modernen Industiestaat entscheidend wichtig sind, dem Kohlenbergbau und der Eisen- und Stahlerzeugung. Bis 1932 war auch die Förderung von Stein- und Braunkohle stark zurückgegangen. Trotzdem stapelte sich die Kohle auf den Halden zu riesigen Bergen, ohne daß die Möglichkeit bestand, sie ihrem eigentlichen Zweck zuzuführen. Die Förderung im letzten Jahre vor der Machtübernahme stellte sich auf 105 Millionen Tonnen Steinkohle und 123 Millionen Tonnen Braunkohle. Bis 1937 ist sie für Steinkohle wie für Braunkohle auf je 185 Millionen Tonnen gestiegen. Von dieser gewaltigen Steigerung erhalten wir erst einen Begriff, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß sämtliche Güterwagen der Reichsbahn, rund 600 000 Loren mit einem Ladegewicht von rund 10 Millionen Tonnen, 15mal fahren müßten, wollte man die Wehrerzeugung abtransportieren. Da Kohle für uns nicht nur ein unentbehrlicher Brennstoff ist, sondern auch als Grundstoff für die chemische Industrie, als Treibstoff und schließlich als Kohlstoff für viele der neuen Werkstoffe der Vierjahresplanes immer größere Bedeutung erhält, ist eine weiter, starke Aufwärtsentwicklung des deutschen Bergbaus mit Sicherheit vorauszusehen.

Trotz des Geredes, Deutschland sei arm an Eisenerzen, wurde die Förderung dieser wichtigen Grundlange der Eisen- und Stahlindustrie von 1,3 Millionen Tonnen im Jahre 1932 auf 9,6 Millionen Tonnen im vergangenen Jahre gesteigert. Im Jahre 1940 wird die Eisenerzgewinnung rund 20 Millionen Tonnen betragen, und dazu kommt die Leistung der Reichswerke Hermann Göring, die schon im Jahre 1940 mehr als 21 Millionen Tonnen betragen wird. Die deutsche Eisen- und Stahlindustrie wird mit diesen 40-50 Millionen Tonnen Eisenerz eine sichere Grundlage erhalten, die früher die Fachleute für unmöglich erklärt haben.

Diese ungeheure Intensivierung der deutschen Kohlstofferzeugung erhält durch die Heimkehr Österreiches ins Reich eine ganz beträchtliche Verstärkung. Österreich ist reich an Kupfer- und Bleierzen, an Graphit usw Seine Magnesitgewinnung steht in der Welterzeugung an erster Stelle. Von besonderer Bedeutung sind seine nunmehr auch in den Vierjahrplan einbezogenen Eisenerzlager, die der deutschen Eisen- und Stahlerzeugung in steigendem Maße zur Verfügung stehen werden.

Die deutsche Stahlerzeugung belief sich im Jahre 1933 auf 9,7 Millionen Tonnen. Fünf Jahre zielbewußter Arbeit genügten, um diese Erzeugung mehr als zu verdoppeln. Im Jahre 1938 wird die 21 Millionen Tonnen erreichen. Damit wird Deutschland nach den Vereinigten Staaten von Amerika die zweitgrößte Stahlerzeugung der Welt haben. Wollte man diese ungeheure Menge Stahl über See transportieren, so würden sämtliche deutschen Überseedampfer mehr als zehnmal beladen werden müssen.

Diese Wirtschaftsbelebung von nie gekannten Ausmaßen hat sich selbstverständlich auch auf den Verkehr ausgewirkt. Alle Transportmittel zu Lande, zu Wasser und in der Luft weisen gewaltige Leistungen auf. Um die Gütererzeugung, die seit 1932 um 56 Millionen Tonnen gestiegen ist, auf den deutschen Strömen, Flüssen und Kanälen überhaupt bewältigen zu können, sind große Stromregulierungen und Kanalbauten vorgesehen, die das schon heute dichte Netz der deutschen Binnenschiffahrtswege ergänzen werden.

Auch die Seeschiffahrt hat durch die allgemeine Aufwärtsbewegung neuen Auftrieb bekommen. Die Schiffsfriedhöfe in den deutschen Häfen sind verschwunden. Gleichzeitig haben wir unsere Handelsflotte verjüngt, die alten Kästen abgewrackt und uns die modernste Handelflotte der Welt geschaffen. Ununterbrochen dröhnen in den deutschen Wersten die Niethämmer, ein stolzes Schiff nach dem anderen läuft vom Stapel, um draußen in der Welt von dem Fleiß und der Tüchtigkeit der deutschen Arbeiter und Ingenieure Zeugnis abzulegen. Vor der Machtübernahme lagen nur 22 000 Tonnen auf Kiel, im Jahr 1937 dagegen 370 000 Tonnen für deutsche und 350 000 Tonnen für ausländische Reedereien! Mit weiteren 400 000 Tonnen in Auftrag gegebener Schiffsneubauten konnte noch gar nicht begonen weden. In diesen Zahlen sind die Neubauten der Kriegsmarine nicht enthalten. Der gesamte Auftragsbestand der deutschen Schiffswerften ist damit genau so groß wie der Rauminhalt der ganzen Handelsflotte Dänemarks.

Nicht minder gewaltig sind die Verkehrsleistungen auf den Schienenwegen. Der wachsende Wettbewerb mit dem Kraftwagenverkehr gab auch der Reichsbahn erstaunlichen Auftrieb. Die Schnelligkeit des Eisenbahnverkehrs hat bedeutende Fortschritte gemacht, moderne Stromlinienzüge mit allen nur denkbaren Bequemlichkeiten für die Reisenden erreichen heute Geschindigkeiten, die vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen sind. Seit 1932 haben sich die Verkehrsleistungen der Reichsbahn nahezu verdoppelt.

Auch die deutschen Verkehrsflugzeuge haben sich dank ihrer Zuverlässigkeit und Schnelligkeit in den letzten Jahren Weltruf erworben. Aus diesem Grunde hat sich die Zahl der Fluggäste seit 1932 mehr als verdreifacht. Im Jahre 1937 benutzten 326 000 In- und Ausländer deutsche Maschinen. Das Luftverkehrsnetz wurde immer mehr ausgebaut. Allein die Länge der Luftpostlinien ist in fünf Jahren nationalsozialistischer Verkehrspolitik von 31 000 Kilometer auf 62 000 Kilometer erweitert worden, die Jahresleistung von 9 auf 18 Millionen Flugkilometer gestiegen.

Der starke Ausbau und die steten Verbesserungen der deutschen Verkehrswege und Verkehrsmittel trugen dazu bei, daß der Fremdenstrom nach Deutschland immer größer wurde. Das pulsfierende Leben im neuen Deutschland veranlaßte eine von Jahr zu Jahr steigende Zahl von Ausländern zum Besuch des Dritten Reiches. Die Zahl der Übernachtungen von Ausländern ist von 2,7 Millionen im Jahre 1932 auf weit über 7 Millionen im Jahre 1937 gestiegen. Diese Ausländer, die vielfach mit falschen Vorstellungen zu uns kamen, dann aber das Werk des Führers und die beispiellosen Leistungen des deutschen Volkes mit eigenen Augen gesehen haben, sind die besten Zeugen für die Größte und Kraft des Deutschen Reiches.

Was hier an Leistungen und Erfolgen genannt wurde, ist nur ein Ausschnitt aus dem gewaltigen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aufbauwerk der vergangenen fünf Jahre. Sie alle werden aber noch weit übertroffen von den politischen Großtaten dieser ereignisreichsten Epoche der deutschen Geschichte. Heute weiß es auch der letzte Deutsche, daß der Neuaufbau Deutschalands, an dem jeder von uns gebend und nehmend beteiligt ist, nur dadurch möglich wurde, daß der Führer alle Kräfte der Nation einheitlich im nationalsozialistischen Geist ausgerichtet hat auf das eine große Ziel: Deutschland frei und stark zu machen!

Immer wieder har es der Führer dem deutschen Volk eingeprägt, daß eine starke Politik die unerläßliche Vorausletzung für unsere wirtschaftliche, soziale und kulturelle Gesundung ist. Nur ungemöhnliche Böswilligkeit und Dummheit können heute noch bestreiten, daß der Führer in jeder Beziehung Ängstliche Gemüter prophezeiten das Schlimmste, als Deutschland am 21. Oktober 1933 aus dem Völkerbund austrat: Heute liegt die völlige Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit der Genfer Liga offen vor aller Augen und das System der "kollektiven Sicherheit", unter der sich niemand etwas Rechtes vorstellen kann, ersetzte der Führer durch unmittelbare erfolgreiche Verhandlungen von Mann zu Mann, von Staat zu Staat. Der Flottenvertrag mit England, das deutsch-japanisch-italienische Antikomintern-Abkommen, das den Weltbolschewismus vernichtend traf, die feste Achse Berlin-Rom, heute die stärkste Garantie für den Frieden Europas, sind überzeugende Beweise für die Richtigkeit der deutschen Friedenspolitik.

Mit unendlicher Freude und Dankbarkeit feierte Deutschland am 13. Januar 1935 den überwältigenden Abstimmungssieg der Saar. Daß unsere deutschen Brüder in ein einiges und starkes, statt in ein ohnmächtiges und innerlich zerrissenes Reich zurückkehren konnten, machte ihnen ihr Bekenntnis zu Deutschland leicht. Schritt für Schritt, mit überlegener Ruhe und unbeirrbarer Folgerichtigkeit ging der Führer seinen Weg weiter. Zerrissen wurden die Schandverträge von Versailles und Saint Germain, für immer ausgelöscht aus dem Buch der deutschen Geschichte der Schandfleck der Kriegsschuldlüge. Ein Jubelruf ohnegleichen ging durch ganz Deutschland, als der Führer am 16. März 1935 die Wiederwehrhaftmachung Deutschlands, die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht verkündete. 17 Jahre lang waren wir ein Volk ohne Wehr, ein Volk ohne Ehr’ gewesen. Jetzt schirmt wieder ein starkes Volksheer unsere Grenzen und unsere Arbeit, eine starke Luftflotte sichert die Heimat, eine Kriegsflotte unseren Handel und unsere Brüder in Übersee, stolze Zeugen des Volkswillens, die Ehre den Bestand der Nation unangetastet zu behaupten. Noch kein jahr war vergangen, als unter dem unbeschreiblichen Jubel der Bevölkerung die deutschen Soldaten am 7. März 1936 in die entmilitarisierte Rheinlandzone einmarschierten und ihre Friedensgarnisonen bezogen. Frei von allen Schikanen einer unwürdigen internationalen Kontrolle wurden die deutchen Ströme, die Deutsche Reichsbahn, die Deutsche Reichsbank.

Und jetzt hat der Führer die tausendjährige Sehnsucht aller Deutschen erfüllt, das 75 Millionen-Reich der Deutschen ist erstanden, Volk fand zu Volk. Worte reichen nicht aus, um zu sagen, was jeden von uns bewgt, der offenen Herzens und guten Willens ist. Eines nur wissen wir alle: daß dieser wunderbare Aufstieg das alleinige Werk unseres Führers ist. Er ist es gewesen, der unbeirrbar an die Kraft seines Volkes glaubte. Er hat diese unerschöpfliche Volkskraft wieder lebendig gemacht. Er hat dem ganzen Volk den Glauben an sich selbst zurückgegeben.

Die Schande von Versailles ist getilgt, Deutschland ist frei und stark, groß und einig. Hat je ein Führer mehr für sein Volk getan?

Mit heißem Herzen, in unwandelbarer Treue wollen wir zum Führer stehen. Für uns hat er alles getan, uns gab er seinen Galuben und seine Kraft, seine Tage und seine Rächte. Uns brachte der Führer das unsagbare Glück eines geeinten, starken, geachteten Deutschen Reiches. Wir wollen es ihm danken, indem wir uns am Wahltag zu ihm bekennen. Unser "Ja" ist der Schwur von 75 Millionen im Innersten bewegter deutscher Menschen:

Ein Volk, ein Reich, ein Führer!

Am 10. April 1938
sagen alle deutschen
ja!

1 Response » to “Das danken wir dem Führer!”

  1. marco says:

    wühnggmbnghsmbm aah wm um des atheismus willen!

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