Neben Euro- und EU-Krise gibt es noch zahlreiche andere Krisen. Eine davon ist die Finanzkrise. Diese ist global und könnte die Vereinigten Staaten von Amerika in den endgültigen Ruin treiben.

DeutschlandEcho hatte bereits ausführlich über die Zahlungsprobleme der Amerikaner und den Verfall des Dollars berichtet. In Teilen des Landes wird die eigene Währung mittlerweile von Gold und Silber verdrängt. 14 Bundesstaaten haben die Edelmetalle als Währung eingeführt oder wollen dies tun. Vertrauen in eine Währung sieht wahrlich anders aus.

Den Vereinigten Staaten droht der Zahlungsausfall. Am 02. August, so befürchten Experten, könnte das Land seine Rechnungen nicht bezahlen. Dann ist die Kasse leer. „Obamaland ist abgebrannt“ heißt eine Reportage von WELTWEIT. In der Filmbeschreibung heißt es besorgt:

„Etliche Häuser und Wohnungen stehen leer. Im Ausland feiert er Erfolge, in der Heimat wächst die Ablehnung. Barack Obama, der Hoffnungsträger, enttäuscht Millionen von Amerikanern. Sie glauben das Land geht vor die Hunde und ihr Präsident trägt Schuld daran. Was steckt dahinter? Warum versammeln sich enttäuschte Bürger in rechten Zirkeln und warum bereiten sich Milizen auf einen fiktiven Bürgerkrieg vor? […] Ein Amerika, das an Dynamik verloren hat und in dem die neue Armut sogar Kinder obdachlos und hungrig zurücklässt. Noch nie wurden so viele Familien vor die Tür gesetzt, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können. Die Mittelklasse stürzt ab. In diesem Klima entsteht der neue Hass. Und eine Wut, die sich ausgerechnet gegen den Präsidenten richtet, der das Land parteiübergreifend einen wollte.“

Das Land wankt gelähmt in endlosen Debatten und Orientierungslosigkeit in den Kollaps. „Ohne Moss nix los“ war ein Spruch unter Jugendlichen in den 80ern. So einfach es klingt, aber darin steckt Wahrheit. Washington ist blank und könnte schon bald die Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Auch nicht mehr, so wie derzeit, zeitversetzt. Die Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor`s (S&P) drohen den Amerikanern mit einer radikalen Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Die Nachrichtenagentur Fitch droht damit eine „eingeschränkte Insolvenz“ zu bescheinigen. S&P geht noch weiter. Sie will Obamas Republik sogar eine noch schlechtere Bewertung als Griechenland geben. Griechenlands Anleihen sind, laut Ratingagentur Moody`s,  jetzt schon klar unter Ramschniveau, chancenlos und nicht mehr das Papier wert auf dem sie stehen. Griechenland hat die Bewertung Caa1. Caa1 steht für „extrem spekulative Anlagen mit substantiellen Risiken“. Das ist desaströs. Die einstige Supermacht von Übersee muss nach Angaben von S&P mit der Herabstufung auf „D“ rechnen. Dies ist die schlechteste aller Bewertungen. „D“ steht für „default“, also zahlungsunfähig. Diese Bewertung droht dem Amerikanern, falls sie sich nicht bis Ende Juli auf eine Anhebung der zulässigen Schuldengrenze von über 14,3 Billionen Dollar. Aber auch bei einer Anhebung ist der Gau nur verschoben und nicht aufgehoben. Bei einem Zahlungsausfall dürften weitere 640.000 Amerikaner ihren Arbeitsplatz verlieren. Das schwächt dann erneut die Wirtschaftskraft des Landes und vergrößert so die Probleme. Das Land ist politisch und wirtschaftlich stark geschwächt und zeigt seinen Gegnern eine offene Flanke. Die Weltmacht USA verabschiedet sich Schritt für Schritt von der Weltbühne.

Doch welche Auswirkungen hat die alte und zugleich auch neue Krise aus Übersee? Beobachter erwarten „enorme wirtschaftliche Schäden auch auf die europäischen Staaten“. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis die Probleme aus Amerika auch nach Europa schwappen und sich auch hier breit machen. Insbesondere Deutschland mit seiner EU-Hörigkeit und seiner Anbiederung an die Amerikaner könnte hier noch eine teure Rechnung serviert bekommen.

Amerika und Europa versinken in ihren Schulden. Zahlen soll das Volk. Fragt sich nur wie lange diese Völker das noch mitmachen bis sie sich endlich wehren. Die EU ist Europas Unglück.

Filed under: Ausland, Wirtschaft

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