Auszug aus Akif Pirinçcis neuem „Skandal“-Buch

Schirmfoto_2015-07-28_015928-192x300In ein paar Wochen erscheint im Berliner Manuscriptum-Verlag das mit großer Spannung erwartete neue gesellschaftskritische Buch von Akif Pirinçci mit dem Titel „Die große Verschwulung“. Wir veröffentlichen nachfolgend ein erstes Appetithäppchen (im Original auf journalistenwatch.com) aus dem nach Angaben des Autors „provokantesten Buch des Jahres“ und sind gespannt, ob die „Verschwulung“ an Pirinçcis Bestseller aus dem Vorjahr „Deutschland von Sinnen“ heranreichen wird.

Die beliebtesten Politiker Deutschlands sind zwei Politikerinnen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, beide keine Zierde ihres Geschlechts. Liegen die Heldentaten der ersteren im dichten Nebel, weil in Wahrheit keiner explizit zu sagen vermag, was sie bis jetzt alles Tolles vollbracht hat, außer unser hart erarbeitetes Geld an die Kriminellen und Trickbetrüger von der EU verschenkt zu haben, so kommt die zweite Dame in der politischen Berichterstattung eigentlich überwiegend schlecht weg. Sie ist die Schuldenkönigin eines vor grün-linker und islamischer Kacke überschwappenden Bundeslandes, in dem alles seinen sozialistischen Gang geht, finanziert mit Hilfe der erbarmungslosen, bisweilen Leute in den Selbstmord treibenden Bluthunde vom Finanzamt, über horrende Gebühren und Abgaben ohne Rücksicht auf Familien und Kinder und eben über monströs hohe Schulden, welche nicht einmal unsere Enkeln abbezahlen werden können und die jährlich über vierundeinhalb Milliarden Euro allein an Zinsen verschlingen. Durch das Frauengesicht scheint in Wahrheit der Totenkopf hindurch. Fairerweise sei gesagt, daß die Vorgängerregierungen diese geballte Verantwortungslosigkeit nur um Nuancen anders gehandhabt haben und die folgenden auch nicht anders handhaben werden. Politiker sind per se gewissenlos, und solange sich der Hammel vom Bürger von diesen Vollversagern ohne nennenswerte Gegenwehr weiterhin ausplündern läßt, werden sie weiterhin seine Kohle verbrennen wie Stroh. Ist ja nicht ihre.

Das ist aber nicht der springende Punkt. Das Erstaunlichste ist vielmehr die Antwort der Befragten, wenn man von ihnen wissen möchte,
Deutschland von Sinnen Akif Pirinçci  »Voll das Tollhaus!«  Der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci (geb. 1959) wurde 1989 über Nacht mit seinem Katzenkrimi ­Felidae berühmt, der als Trickfilm auch das Kinopublikum eroberte. Seitdem folgten weitere Bestseller, die sich millionenfach verkauft haben und in 17 Sprachen übersetzt wurden.  Jetzt hat der in Istanbul geborene Akif Pirinçci sein erstes Sachbuch geschrieben. »Das politisch unkorrekteste Buch des Jahres«, schreibt die Bild am Sonntag.  Akif Pirinçci rechnet ab - mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergöttert, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam und seinen deutschen Unterstützern, mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen. Mit heiligem Zorn bekämpft er eine korrupte, politisch korrekte Kaste, die nur ihre eigenen Interessen verfolgt. Es ist der Aufschrei eines Rufers in der Wüste, der sein geliebtes Deutschland am Abgrund sieht. Vielleicht ist es das letzte Buch seiner Art, denn das meinungspolitische Zwangskorsett wird täglich enger.  Die politisch korrekten Gesinnungspolizisten und Tugendwächter ließen erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten und bescheinigten dem Buch eine »volle Ladung Hass« und »pure Menschenverachtung« (Die Zeit). »Dumm und dümmer. Thilo Sarrazin hat einen Schüler gefunden«, schreibt die taz, während Bild am Sonntag irritiert fragt: »Ist Akif Pirinçci irre oder mutig?«  In einem Interview mit dem ZDF-Mittagsmagazin bezeichnete Akif Pirinçci die Grünen als »Kindersex-Partei« und lieferte einen politisch unkorrekten Klopper nach dem anderen - wie in seinem Buch auch. Das ZDF war schockiert und zensierte die Live-Sendung, nahm sie erst einmal aus der ZDF-Mediathek (inzwischen zensiert wieder dort eingestellt).  Sichern Sie sich noch heute die unzensierte Version des »politisch unkorrektesten Buch des Jahres«!  »Es ist ein Skandal, die indigene Bevölkerung als einen Haufen von Reaktionären, Nazis, ja, verhinderten Mördern zu verunglimpfen, sobald sie mitbestimmen möchte, mit welcher Sorte von Menschen sie in ihrem eigenen Land zusammenzuleben wünscht und mit welcher nicht. Migranten sind keine Touristen. Das hier ist immer noch Deutschland und nicht Circus Roncalli.« Akif Pirinçci      Paperback, 276 Seitenweshalb die beiden Damen bei ihnen so beliebt sind. Man findet sie nämlich schlicht und einfach nur „sympathisch“, und wenn der Fragesteller nachbohrt und die Ursache hierfür erfahren will, bekommt er von dem Befragten nichts als ein verdruckstes Lächeln und ein ratloses Schulterzucken. Auf gar keinen Fall werden aber Merkels und Krafts politische Kompetenz, ihre Weitsicht für gesellschaftliche Veränderungen oder gar irgendein einzelner heroischer Akt, womit sie der Bevölkerung etwas sensationell Gutes zukommen lassen haben, als Sympathiegründe zu Felde geführt – außer vielleicht, daß „Mutti“ bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 mit den „Jungs“ einmal im Duschraum war. Nein, das Bild, welches sie als „sympathische Frauen“ abgeben, dieses Merkmal allein reicht offenkundig vollkommen aus, um sie mit debilem Gegrinse an den Gipfel eines der wichtigsten Industrieländer der Welt bzw. des größten deutschen Bundeslandes zu wählen und sie im Zentralnervensystem eines der bedeutendsten Techniknationen des Planeten schalten und walten zu lassen, als topften zwei Omas in aller Harmonie und Harmlosigkeit Blumen um.

Nun ist es überall auf dem Planeten Usus, daß der Wähler seine Sympathie für eine bestimmte Politik einfachheitshalber an einzelnen Gesichtern festmacht, quasi von der charismatischen Aura eines Politikers und von der Legendenbildung um ihn sich die Erfüllung seiner Wünsche erhofft oder besser gesagt es sich einbildet. Schließlich soll der Ochse ja treudoof den Pflug ziehen und sich dabei im Glauben wiegen, der Bauer täte ihm damit einen Gefallen. Demgemäß galt z. B. ein Willy Brandt zeit seines Lebens als der Charakterkopf schlechthin, obgleich unter seiner Ägide die Fundamente des gegenwärtigen Wohlfahrts- und Schuldenstaates in king size gelegt wurden, und hatte wie man im Nachgang so hört immer alles richtig gemacht. Allerdings ging es zu jener Zeit bei dieser Charakterkopf-Show tatsächlich um den Kopf selbst und nicht um sein Geschlecht. Daß jemand beim Publikum mit seiner Bonbontüte voller Wohltaten super ankommt, obwohl die Wohltaten in der Realität das Publikum selber bezahlt, ist ja wirklich keine Knallerneuigkeit. Allerdings stellt es schon ein Novum dar, wenn das Publikum eine Artistin in der Manege ohne daß sie irgendein Kunststück vorgeführt hätte ganz dolle beklatscht, nur weil sie eine Artistin ist und kein Artist.

Dieses Phänomen nimmt derart abstuse Ausmaße an, daß letztes Jahr Markus Lanz in seiner Talk Show Hannelore Kraft mit der Aufdringlichkeit eines Stalkers und mit dem Bittööö!-Generve eines Kindes unbedingt dazu bewegen will, endlich zuzugeben, daß sie bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzlerkandidatin antritt. Was sie dazu qualifiziert bzw. bei dem desolaten Zustand von Nordrhein-Westfalen, das seit ihrem Amtsantritt drastisch verarmt und bis in die letzte Straße verkopftucht und verschleiert ist, nicht qualifiziert, kommt überhaupt nicht zur Sprache. Es reicht einfach, daß an höchster Stelle eine Frau sitzt. Selbst wenn sie Analphabetin oder komplett schwachsinnig wäre, würde das offenbar tausendmal besser sein, als wenn so ein Arschloch von einem Mann da oben hockte. In allen Ebenen des Staates, ob Politik, Bildung, Verwaltung, ja, selbst bei solch einem fiesen Männerverein wie der Bundeswehr zählt die Leistung einer Frau null und nix mehr. Es reicht wenn sie, um im Bild zu bleiben, eine gute Figur macht.

Das erklärt jedoch immer noch nicht, weshalb auch das Publikum, selbst das männliche, bei Markus Lanz bei der anscheinend die gesamte Galaxis betreffenden Frage, ob Hannelore Kraft nun das nächste Mal als Kanzlerkandidatin antritt oder nicht, mit Schweißperlen auf der Stirn den Atem anhält und bei jedem faulen Witz der stets milden, wenn nicht sogar leicht angewidert lächelnden alten Frau grölend in einen tosenden Applaus verfällt. Dieser Witz ohne Pointe ist anscheinend nicht nur in Deutschland ansteckend. Denn auch ausländische Film- und Popstars, die von der deutschen Politik so viel Ahnung haben wie Eskimos von Kokosnußpflücken, bekunden in Interviews alle naselang ihre Sympathie dafür, daß dieses Land im Gegensatz zu ihrem von einer Frau regiert wird, als hätte der Eierstock einen mäßigenden Einfluß auf den Preis von Frühstückseiern.

Die auswärtigen Film- und Popstars konnten aber auch mal anders, nämlich ziemlich frauenverachtend, als am Ende der siebziger Jahre eine wirkliche „Eiserne Lady“ den politischen Thron bestieg und sich bis zum Ende der 80er dort hielt. Es existieren eine unübersehbare Fülle an Songs, Filmen, Büchern und Theaterstücken aus dieser Zeit, welche die einstige konservative und sehr lange regierende Premierministerin Englands Margaret Thatcher und und ihren berühmt berüchtigten Thatcherismus zum Inhalt haben und beiden geradeheraus den Tod wünschen. Bisweilen sprach man ihr sogar das Frausein ab. Wenn es nicht nach ihrem Willen läuft, ist die Kunstelite ganz schnell mit Blöde-Fotze!-Sprüchen zu Hand.

Und was hatte die Lady so Schlimmes verbrochen? Ganz simpel, sie hatte eine durch sozialistischen Schlendrian auf das Niveau eines Dritte-Welt-Landes heruntergewirtschaftete Nation, die schon Kredite von der Weltbank benötigte und aus der die Gutverdiener in Massen flohen, wieder auf die Beine gebracht und sie in die erste Reihe anderer erfolgreicher Industriestaaten gestellt. Indem sie den Einfluß des Staates und der Gewerkschaften auf die Wirtschaft zurückdrängte und durch die Privatisierung vieler Staats- und lokaler Versorgungsunternehmen die Staatsquote deutlich reduzierte. Zum Schlüsselereignis wurde 1984/85 der Streik der britischen Bergarbeiter gegen die geplanten Schließungen und Privatisierungen ihrer Zechen. Der Streik dauerte ein Jahr. Die Gewerkschaft National Union of Mineworkers hatte bald ihre Rücklagen aufgebraucht und konnte dann keine Streikgelder mehr zahlen. Das brach ihr das Genick. Durch den Sieg Thatchers sank der Einfluß der englischen Gewerkschaften dauerhaft. Das sollten mal eine Angela Merkel und eine Hannelore Kraft wagen. Es wäre interessant zu beobachten, ob sie dann von Markus Lanz immer noch ihre Eier … ähm, nee, irgendwas anderes gekrault kriegen würden.

Das Offensichtlichste war eben, daß Margaret Thatcher nicht fraulich, um nicht zu sagen weibisch handelte, sondern wie ein Mann. Die eiserne Lady knickte nicht bei der ersten politischen Gegenwehr sofort ein und sagte „Mein Mann bezahlt das alles“, meint den Steuerzahler, oder wie der französische Präsident François Hollande zu den Kosten für unnütze Jobs, die von der Regierung künstlich geschaffen werden, zu delirieren pflegt: „Das kostet nichts, das zahlt der Staat“. Thatcher war kein bestialisches Kapitalismusmonster, wie man sie heute noch sieht. Zum Beispiel senkte sie kaum die Steuern. Was ihr Denken und Vorgehen jedoch mit absoluter Sicherheit bestimmte, war das männliche Element …

Alle Rechte Akif Pirinçci und Manuscriptum Verlag vorbehalten © Bonn / Berlin 2014

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