Eine Studie des dänischen Finanzministeriums, die im April 2017 veröffentlicht wurde, zeigt die Nettobeiträge zu den Staatsfinanzen aufgeteilt nach Herkunft der Personengruppen für das Jahr 2014. Die Studie heisst “Økonomisk analyse: Indvandreres nettobidrag til de offentlige finanser”.

Die Frauen und Kinder von Manchester und die Mühlen Gottes

Protest, Wehklagen und Anteilnahme – von Washington über London bis Berlin. Meere von Blumen und Kerzen in Manchester ob des „Schlachtens von unschuldigen Frauen und Kindern“. Welch abgrundtiefe Unmenschlichkeit und Verderbnis der Mörder! Ganz Britannien und die demokratische Welt sind zutiefst ge- und betroffen. Selbst die Queen eilt mühsamen Schlurfens an die Kinderbetten der Verwundeten…

Doch bei diesem Bild dann wie ein Blitz die böse Erkenntnis:
Oh, haben Ihre Durchlaucht oder Ihre Premiers oder die Mister Presidents überm Teich nebst gleichgeschalteter Politik und Medien sich je solche Gedanken gemacht über die Abermillionen Frauen und Kinder, welche Ihre ruhmreichen Royal und US-Air Forces und Navies nebst zahlreichsten Verbündeten schon überall auf der Welt geschlachtet haben in ihren letzten noch ruhmreicheren 120 Jahren imperialer globaler Friedens- und Befreiungszuhälterschaft? Und bei wie vielen ihrer Opfer ging es meist unendlich langsamer – das Schlachten – mittels langsamen Verbrennens oder Erstickens im Keller; im flüssigen Asphalt klebend; mit brennendem Phosphor in der Haut; als rennendes Freiwild vor dem Mordsspaß der Tiefflieger; als vielfache Lustobjekte tierischer Siegersoldateska oder einfach belanglosen Kollateralschadens?

Nein! Da herrscht Schweigen unter dem Geläute von Big Ben und anderswo.
Denn es war Schlachten für Menschlichkeit und Democracy. Für diverse Frühlinge und gegen Rassismus wurden und werden ganze Völker ausgetilgt. Und die Überlebenden der Lämmer hatten zu schweigen; dürfen nicht einmal alle vermoderten Gerippe der Geschlachteten suchen und beerdigen.
Wobei ganz Verblödete und Kastrierte ihrer Leithammel sich so weit erniedrigen zu ergänzen, daß diese getilgten Bevölkerungen keine unschuldigen gewesen seien; also quasi selbst schuld; verdientermaßen sozusagen…
Als wär es noch nicht genug des Absurden, wurden den Schlächtern zahlreiche Denkmäler gesetzt; die Lämmer hingen ihnen Orden um, beschenkten sie reichlichst, löhnten ihnen die „Befreiung“, bis heute und auf ewig…

Also alles gut gegangen für die Schlächter? Oder ist da noch ‘was?
Mahlt da doch einer – zwar langsam – aber dafür ganz feine Gerechtigkeit?
An den Stellen, wo es richtig weh tut? Er muß ja gar nicht selbst strafen.
Die Schlächter haben das verheerendste Werk an sich selbst getan, den Keim der Strafe gelegt, ihre eigenen Seelen zerstört. So daß sie nicht mehr wußten, wer sie sind, wo sie herkommen und wo sie hingehen, ebenso wie nun ihre Nachkommenschaft. Denn wie steht es bei den Schächtern geschrieben: Die Väter haben saure Trauben gegessen – aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden. Sie haben keinen Biss mehr, sind saft-, kraft- und wehrlos.
So fluteten die Folgen der väterlichen Zerstörungsorgien ungehemmt ins eigene Land. Sie haben – wie der berüchtigte Herr Biedermann – die Brandstifter und Mörder ins Land gelassen. Sie haben – seit Jahren schon – ihre Kinder von den Fremden vergewaltigen lassen und feige dazu geschwiegen; aus Angst, als Fremdenfeinde verschrien zu werden.
Wie hätten sie auf solches Geschehen noch vor Jahrzehnten reagiert!!! Doch heute?
Sie waren und sind nur beim Schlachten stark, in der Überzahl, wenn sie in ihren totbringenden Schlachtemaschinen sitzen, sich gut und groß als Sieger fühlen.
Und wie haben sie die Besiegten demütigen können! Nach allen Auswüchsen der Erbärmlichkeit. Nun sitzt ihnen das Elend in den Knochen, hat ihnen das Mark geraubt. Das Unrecht zeugt sich selber fort. Sie haben überall das Heil zerstört und so das Unheil mit heim genommen, was nun wie Pech an den Wiegen ihrer Kinder klebt. Dazu schlagen die Überlebenden der Lämmer als Terroristen zurück und werden gar in ihrer zerstörten Heimat noch dafür gefeiert! Mit Recht? Dagegen herrschen hier Hektik und Fassungslosigkeit über die eigene Schwäche, die man sich zur Gutmenschlichkeit umdeutet. Mutige Reden werden gehalten wie „daß so etwas gar nicht geht!“ Mit Betonbarrieren und Drahtzäune, Massen von Polizei, Militär und Security wird den Menschen Sicherheit vorgegaukelt.
Und ist doch alles nur Ausdruck ihrer nassen Hosen.

Denn der fremde Terror ist böse, unmenschlich, verboten, ja?
Nur der eigene war nie einer – der war Kampf für das Gute und Hehre.
Die Masse der hiesigen Lämmer, der glücklich Spätgeborenen schweigt. Andere kommen mit Sprengstoffgürteln und noch mehr kommen als raumgreifende Eroberer zu den Seelenzerstörten. Sind die noch zu retten? Besser: können sie sich noch retten? Denn kein anderer wird es für sie tun. Aber dann müssen sie zurück zu ihren Wurzeln; sich aufraffen, freilegen, was ihren Völkern seit Tausenden Jahren die unnachahmliche Überlebensenergie gegeben hat. Denn die gibt es nur und ausschließlich in der Volksgemeinschaft, im harten aber wunderschönen Original, niemals in Multiwischiwaschi und Wohlleben.

Spatz: Energie, Brot der Nationen

On May 28, 2017, in Spatz, by admin

Energie, Brot der Nationen

Der Spatz im Gebälk

Amnesty International hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass im Irak US Waffenlieferungen im Wert von einer Milliarde Dollar spurlos verschwunden und damit möglicherweise in die Hände des IS gelangt sein könnten. „Die Mitteilung von Amnesty International ist ungenau. Wir haben die Waffen nicht verloren“, sagte der Sprecher des Pentagons, Eric Pachon, der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Dass sie möglicherweise absichtlich in die Hände der Terroristen gelangt sein könnten, sagte er natürlich nicht. „Was zurzeit Besorgnis auslöst, ist die Tatsache, dass die Trump-Administration 4,8 Milliarden US-Dollar für die sogenannte Initiative zur Beruhigung der Verbündeten fordert“, sagte Russlands NATO-Botschafter Alexander Gruschko am 25.5. dem TV-Sender „Rossija 24“, den es handelt sich bei dem Geld um die Aufstockung der Rüstung.

Er bezog sich dabei auf die Rede US-Präsident Trumps vor der NATO in Brüssel, die höchst bedenkliche „Sorgen“ auslöste: „Die Nato der Zukunft muss sehr stark auf den Kampf gegen Terrorismus und Immigration ausgerichtet werden, ebenso auf die Bedrohungen seitens Russlands und an den östlichen und südlichen Grenzen der NATO. Es handelt sich um schlimme Sicherheitssorgen, die ich sehr, sehr direkt mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg und anderen Partnern der Allianz besprochen habe.“ Dann ging er auf die in Europa erwarteten Geldforderungen ein. Trump behauptete in der gleichen Rede, dass 23 der 28 Mitgliedsnationen der NATO ihren finanziellen Verpflichtungen für Verteidigung nicht nachgekommen seien. „Das ist nicht fair gegenüber den amerikanischen Steuerzahlern.“… „Wenn alle Nato-Mitglieder im vergangenen Jahr nur ihre zwei Prozent vom BIP für die Verteidigung ausgegeben hätten, hätten wir zusätzlich 199 Milliarden Euro im Nato-Verteidigungshaushalt zur Verfügung gehabt. Wir sollten anerkennen, dass durch diese chronische Unterbezahlung und die zunehmenden Bedrohungen sogar die zwei Prozent vom BIP für Verteidigungsausgaben nicht ausreichen, um die Lücken für die Modernisierung, für die Kampfbereitschaft und die Truppenstärken zu schließen. Die zwei Prozent sind das absolute Minimum für die Konfrontations-Bedrohungen zum jetzigen Zeitpunkt.“ (https://www.whitehouse.gov/the-press-office/2017/05/25/remarks-president-trump-nato-unveiling-article-5-and-berlin-wall) Aber wer betreibt den Konfrontationskurs „zum jetzigen Zeitpunkt“ tatsächlich, oder geht es Trump nur um Waffenverkäufe, weil die US Wirtschaft dringend Geld aus dem Ausland für Jobs im Innland braucht?

Eine ähnliche Frage kam anlässlich der Rede Trumps in Riad vor der versammelten Führungsclique der sunnitischen Welt auf. Trump geißelte in sehr schönen, klaren Worten den Terrorismus als Hauptfeind der Menschheit. Aber er lobte im gleichen Zug König Salaman und die Scheichs in Qatar und am Golf, von denen bekannt ist, dass sie den Terrorismus gegen Lybien und vor allem gegen Syrien in Gang gesetzt, finanziert und ausgerüstet haben. Gleichzeitig warf er der syrischen Regierung wider besseres Wissen die jüngsten Giftgaseinsätze vor und verurteilte den Iran als hauptsächlichen Unterstützer des Terrorismus. Hatte Saudi-Arabien für diese Heuchelei des US-Präsidenten Waffenkäufen in den USA im Wert von rund 110 Milliarden Dollar in diesem und für weitere 350 Milliarden Dollar in den nächsten zehn Jahren zuzustimmen? Auch der Emir von Qatar versprach Trump am 21.5. „den Kauf von jeder Menge wunderschöner militärischer Ausrüstung“. „Für die Region bedeute das „großartige Sicherheit“, lobte Trump, und für Amerika „Jobs“. (http://www.faz.net/aktuell/ vom 21.5.)

Man kann – wie der russische Militärexperte Viktor Litowkin in der russischen Tageszeitung „Iswestija“ – diese Vorgänge dem Wirtschaftsdenken des unternehmerisch einst so erfolgreichen US-Präsidenten zu Gute halten und auf den gewünschten Geldtransfer in die USA fokussiert bleiben und sich dabei beruhigen. Doch dagegen sprechen der umfangreiche Truppenaufmarsch und die Aufstellung westlicher Abfangraketen an den Grenzen Russlands und Chinas, die strategisch nur als Vorbereitung für einen möglichen nuklearen Erstschlag Sinn machen – und das angesichts einer wachsenden, existenzbedrohenden Entwicklung auf den westlichen Finanzmärkte. Sind demnach die lauten propagandistischen Vorwürfe in den USA über angebliche Absprachen zwischen dem Wahlkampfstab Donald Trumps und Russland reine Täuschungsmanöver im  Sinne des alten chinesischen Strategen Sunzi. Denn „die Anhörungen am heutigen Morgen haben bewiesen, … trotz der Ermittlung, die bereits ein Jahre lang andauert, gibt es bisher keine Beweise für eine Russland-Trump-Absprache“ zitierte Reuters kürzlich einen hohen US-Beamten. Wer kann/soll/will den US-Regierung nach all den Lügereien und Widersprüchlichkeiten der letzten Jahrzehnte noch trauen? Natürlich: Unsere Regierung, die muss es „freiheitlich“.

Nach einer Studie von Ernst & Young vom 25.4. befinden sich durchschnittlich 54% der Anteile an DAX-Unternehmen fest in ausländischer Hand. 18 Unternehmen sind mindestens zur Hälfte im Besitz ausländischer Aktionäre wie Pensions- und Investmentfonds, Versicherungen oder Kreditinstitute. (http://www.ey.com/de/de/newsroom/news-releases/ey-20170425-dax-konzerne-weiter-ueberwiegend-in-auslaendischer-hand). Bei vier DAX-Konzernen sind sogar mehr als 70% der ausgegebenen Aktien in Auslandsbesitz. Der zunehmende Ausverkauf der Deutschland AG und der damit schwindende inländische Einfluss „birgt ansteigende politische Risiken“ für die Zukunft. Gleichzeitig verlassen seit 2015 Millionäre Europa in Scharen: „2015 kehrten bereits 4.000 Millionäre Deutschland den Rücken – 10.000 verließen Frankreich. Allein 7.000 Reiche haben Paris verlassen. 6.000 gingen aus Italien fort, davon 5.000 aus Rom. Auch 3.000 Superreiche aus Griechenland haben sich zu neuen Ufern aufgemacht. In Spanien haben rund 2.000 das Land verlassen.“ berichtet eine Studie der südafrikanischen Organisation New World Wealth (laut http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/new-world-wealth-tausende-millionaere-verlassen-deutschland-a-1136470.html  vom 27. Febr. 2017). Dem entspricht, dass laut einer Umfrage des McKinsey Global Institutes über die Hälfte der europäischen Wirtschaftsführer erwarten, dass die Eurozone schrumpft oder kollabiert. Andere erwarten hier Bürgerkriege.

In der restlichen Welt geht es optimistischer zu. Präsident Wladimir Putin erörterte auf dem Pekinger Forum „One Belt, One Road“ im Mai die Schaffung eines asiatischen Energierings, der die Energiesysteme Russlands, Chinas, Südkoreas und anderer Länder vereinigen soll. Der Vorschlag war das Ergebnis der von Putin im September 2016 geforderten zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe für das Projekt „Energiering Asien“, um den asiatisch-pazifischen Ländern langfristig Strom zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten. Der Generaldirektor des russischen Stromversorgers „Rosseti“, Oleg Budagin, hatte dazu gesagt, dass sich auch zahlreiche japanische Firmen an einem Konsortium zur Schaffung einer Energiebrücke zu Russland beteiligen wollen. Die Investitionen in den Ausbau des russischen Teils der Energiebrücke „Russland-Japan“ werden auf 1,97 Milliarden US-Dollar geschätzt. An der Veranstaltung in Peking nahmen Vertreter von 100 Ländern teil. Bei dem Forum will man auch eine erste Bilanz des 2013 von China initiierten Projekts „Neue Seidenstraße“ ziehen.

Die EU, Berlin und Brüssel, haben sich am Eröffnungstag des Pekinger Forums, am 14.5., geweigert, eine Erklärung zu dem Projekt zu unterzeichnen. Für das Vorhaben, das den Ausbau von Verkehrskorridoren aus Ostasien nach Europa auf dem Land- sowie auf dem Seeweg vorsieht, stellt Peking Gelder im Wert von Billionen Dollar bereit. Das Projekt gilt als eine der bedeutendsten ökonomisch-strategischen Unternehmungen der Gegenwart zur Stabilisierung der Regionen im Westen der Volksrepublik, zur Sicherung des Friedens und zum Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Völker Eurasiens. Eine solche Zusammenarbeit galt nach dem Mackinderplan von 1904 als die größte Bedrohung der Seemächte, wie „der Westen“ damals noch hieß. Der Mackinder-Plan war von Obamas Berater Zbigniew Brzezinski verschärft übernommen worden und liegt nach Aussagen von George Friedman von STRATFOR im Februar 2015 noch immer der Politik der USA zugrunde. Kein Wunder also, dass sich die europäischen Vasallen gegen das Projekt Neue Seidenstraße entscheiden mussten. Auch der Krieg westlicher Proxy-Streitkräfte gegen die syrische Regierung kann als Versuch verstanden, die Anbindung des Nahen Ostens und Afrikas an das Seidenstraßenprojekt zu verhindern, wie ja auch der Angriff auf Gaddafis Libyen vor allem dessen Plan einer tatsächlichen Wirtschaftsentwicklung Afrikas gegolten haben könnte. Der Konjunktiv steht, weil das hier im Westen keiner glauben soll.

Die gleichen strategischen Überlegungen können der Bemühung Polens und der USA zugrunde liegen, die Umsetzung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 zu sabotieren. Warschau will – so die Online-Zeitung Deutsche Wirtschafts-Nachrichten (DWN) – unbedingt eine Energie-Achse Moskau-Berlin verhindern und bietet stattdessen als polnisch-amerikanische Alternative, die sogenannte Baltic Pipe, an. Polen protestiert wohl auch deswegen gegen Nord Stream 2, weil diese nicht über das polnische Territorium verläuft und Polen keine Transitgebühren bescheren würde. Noch unterstützt die Bundesregierung das Projekt, weil es Deutschland statt Polen zu einem wichtigen Energiehandels-Drehkreuz in Europa machen würde. Denn Polen habe bereits, laut DWN, im Süden ein Pipeline Netz ausgebaut und im Norden ein Terminal für Flüssiggas in Betrieb genommen und plane eine Öl-Pipeline von Norwegen über Dänemark an die polnische Küste. Entscheidend sei in diesem Kontext aber das LNG-Terminal, über das Flüssiggas aus den USA, das dort per Fracking gewonnen wird, nach Europa eingeführt werden soll. Ähnliches wird als Ersatz für die aufgekündigte Gasversorgung aus den Niederlanden geplant. Im belgischen Zeebrügge soll ebenfalls ein LNG-Terminal für Flüssiggas aus den USA, das dann bis 2021 über eine 600 Mio. € teure Gaspipeline „Zeelink“ nach Nordrhein-Westfalen geleitet werden soll.

Die USA und Polen sind schon seit langem bestrebt, den Russen den europäischen Energiemarkt abzujagen. (Assad in Syrien wurde bekanntlich auch deshalb zum Quasi-Hitler, weil er eine Pipeline durch das Land bis zum Mittelmeer aus dem Iran einer solchen aus Qatar vorgezogen hatte.) Warschau und Washington sind dazu ein enges Verhältnis eingegangen. Die polnische Regierung sucht bei den USA Schutz gegen den dort unbeliebten Kreml und die USA fanden in den Polen einen wichtigen Verbündeten, um in der EU das Feindbild Russland hochzuhalten. Auch solche wirtschaftlichen Überlegungen könnten hinter der von Trump vor der NATO hochgespielten „Bedrohung durch Russland“ stecken. Wenn die Anti-Russland-Hysterie der letzten zwei Jahre sich fortsetzt, dürfte sich Berlin kaum gegen „den Westen“, der das Projekt Nord Stream 2 aus machtpolitischen oder Gefolgschafts-Gründen nicht mag, durchsetzen wollen. Hysterie kann ausarten z.B. in Krieg. Vielleicht wären Absprachen zwischen Trump und Putin nicht schlecht, der Putin sagen könnte: „Lass mal gut sein, wir wollen nur unsere Verbündeten schröpfen.“

Im energiepolitischen Zusammenhang ist ein großer Erfolg chinesischer Ingenieurskunst interessant. Den Chinesen sei es nämlich als gelungen am Meeresboden 1200 m tief im südchinesischen Meer 285 Kilometer südöstlich von Hongkong Methanhydrat, in Wassereis hoch dicht eingeschlossenes Methan, sogenanntes „brennendes Eis“, abzubauen, meldete Lee Zinfa vom Ministerium der Boden- und Naturressourcen im chinesischen Fernsehen. An der Methangewinnung aus dem in der Tiefsee reichlich vorhandenen Methanhydraten versuchen sich zahlreiche Nationen. Seine erfolgreiche Ausbeute würde das Fracking von Schiefergas erst einmal wieder wirtschaftlich „uninteressant“ machen.

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“Das Großartige an unserem Ansatz ist, dass wir die klassischen alten Konflikte, die es im rechten Lager gab, durch den identitären Ansatz einfach aushebeln. Indem wir erkennen, dass die regionale, die nationale und die europäische Ebene nicht konkurrieren, sondern sich ergänzen, überwinden wir sowohl Separatismus als auch Nationalismus und Globalismus, die jeweils eine Ebene verabsolutieren. Es ist kein Widerspruch, Bayer, Deutscher und Europäer zu sein. Von der regionalen Verwurzelung – dem Dialekt, den Vereinen und Familienverbänden, der Dorfgemeinschaft – über die Sprache, den Staat und das Volk bis hin zur europäischen Völkerfamilie – es ist alles Teil einer Identität, die verschiedene Dimensionen, aber keine Brüche hat.” Martin Sellner, Compact-Magazin-Ausgabe vom September 2016 (S.45f)

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Sie sehen sich als reaktionäre Hippies, pochen auf keltische Wurzeln und auf das anarchische Rebellentum zu Zeiten der französischen Revolution. Doch in ihren fröhlich-ironischen Liedern beziehen die jungen Frauen und Männer der Gruppe «Les Brigandes» («Die Briganten») klare Positionen: gegen Multikulti, Globalisierung und Immigration, gegen den Islam genauso wie gegen den US-Kulturimperialismus. Und sie haben Erfolg damit bei ihresgleichen, den «Identitären», einer breiten Bewegung von nostalgischen Sozialromantikern, die sich nach einem Europa der indigenen Volksstämme zurücksehnen.

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Vom Glauben entfernt

On May 28, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Eine Fotomontage im Internet zeigt einen leeren Stuhl, darauf ein geöffnetes rotes Kuvert: „Sehr geehrter Herr Luther! Sie sind nicht eingeladen.“ Das Bild spiegelt die ganze liebe Not des deutschen Protestantismus mit dem Reformator. Es mag polemisch klingen, aber Martin Luther hätte es heute schwer, zu einem Evangelischen Kirchentag eingeladen zu werden.

Nicht nur wegen seiner antijüdischen Tiraden, von denen sich die EKD vor zwei Jahren in aller Form distanziert hat. Vermutlich würde man ihm auch seine deftigen Worte wider den Islam („eine schändliche Ketzerei“) ankreiden. Und wahrscheinlich würde er gar nicht kommen, sondern nach einem Blick in das 576 Seiten dicke Programmheft, das 2.500 Veranstaltungen annonciert, den selbstgefälligen, in den interreligiösen Dialog vernarrten Theologen und Funktionären ordentlich die Leviten lesen.

Dispute über Genderfragen und Veganismus

Die Themenliste reicht von Gottesdiensten, politischen Podien, Konzerten, Bibelkreisen, Debatten über Lügen in der digitalen Gesellschaft, Dispute über Genderfragen und Veganismus bis zu, man staune, täglichen Gesprächen über das Flirten und der Auseinandersetzung mit der Frage, ob auch Marsmenschen Erlösung brauchen.

Zum ersten Mal werden während des Christentreffens im „heidnischen“ Berlin, wo darüber gestritten wird, ob die Kuppel des wiederaufgebauten Schlosses in der Stadtmitte wieder ein Kreuz tragen darf, auch gleichgeschlechtliche Paare „getraut“. Und es gibt wieder Veranstaltungen unter dem Regenbogen.

Verbaler Rundumschlag gegen Evangelikale

Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au kann, wie sie in diversen Interviews zu Protokoll gab, in homosexuellen oder lesbischen Liebesbeziehungen keine Sünde sehen. „Ich kann aber in vielen heterosexuellen Beziehungen ganz  viel sehen, was nicht  Gottes Willen entspricht.“

Das ist, wenn man so will, ein verbaler Rundumschlag gegen die Evangelikalen, auch wenn die Präsidentin beteuert, daß die gegenseitige Akzeptanz gewachsen sei und man von unterschiedlichen Bibelauslegungen profitiere. Es ist richtig: Der evangelikale „Christustag“ ist in den Kirchentag  integriert. Aber sind damit schon alle Barrieren abgebaut? Die Frage kennt noch keine Antwort.

Mit Obama kommt der „Glamour“

Mit dem amerikanischen Ex-Präsidenten Barack Obama, einem Mitglied der freikirchlichen United Church of Christ, kommt an Christi Himmelfahrt der „Glamour“ ans Brandenburger Tor. Durch Obama, der mit der Bundeskanzlerin diskutieren soll, wird der Kirchentag unter dem etwas verquasten Leitwort „Du siehst mich“ auch für die Boulevardmedien interessant.

„Wird Obama über Wasser gehen?“ frage amüsiert die Zeit. Mit „Engagierte Demokratie gestalten: Zu Hause und in der Welt Verantwortung übernehmen“ ist der Obama-Merkel-Auftritt überschrieben.

Kein Vertrauen in eigene Überzeugungskraft

Das Christentreffen in der Bundeshauptstadt und in Wittenberg legt eben Wert darauf, politisch zu sein – in der Auslegung des Kirchentagspräsidiums. Der ZDF-Mann Peter Hahne hingegen hält den Verantwortlichen in der EKD „parasitäre Publizität“ vor. Obama sei ein „abgehalfterter Messias“.

Starker Tobak von einem ehemaligen Synodalen. Im übrigen, so Hahne, träume man vom friedlichen Dialog der Religionen, habe aber das Vertrauen in die Überzeugungskraft des Christentums verloren.

Streitpunkt Umgang mit der AfD

Vor allem streitet man munter über die richtige Auslegung der Bibel. Ist sie Buchstabe für Buchstabe Gottes Wort? Nein, betont die „Religionsbotschafterin“ Margot Käßmann, ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, die Bibel sei kein Frage-Antwort-Buch. „Sie ist ein Buch, das gedolmetscht und interpretiert werden muß.“ Dafür bekommt sie viel Zustimmung.

Manches kommt vor dem Doppelereignis von Berlin und der Lutherstadt sehr verdruckst daher: zum Beispiel der Umgang mit der Alternative für Deutschland. Nach längeren internen Debatten  wurde Anette Schultner als Sprecherin der Bundesvereinigung „Christen in der AfD“ eingeladen.

Märtyrerrolle der AfD verhindern

Ihr werden gleich „zwei argumentativ starke Gegenpositionen“ gegenüberstehen, verteidigte sich Aus der Au. Gemeint sind die Journalistin Liane Bednarz und der Berliner Bischof Markus Dröge. Beide haben sich als schroffe Gegner der noch jungen Partei zu erkennen gegeben.

Wie das „Zugeständnis“ an die AfD-Dame seitens der Kirchentagsleitung gedeutet wird, legte Frau Aus der Au im EKD-Magazin Chrismon dar: „Wenn man AfD-Vertreter gar nicht einlädt, geraten sie in eine Märtyrerrolle. Wie in den Medien.“ Man vertraue auf die Gesprächskultur des Kirchentages. Kritische Auseinandersetzung ja, „Bashing“ nein – das wäre billig und eines Christen unwürdig.

Mit der Linkspartei keine Berührungsängste

Also, man wird sehen, ob und wie das Versprechen eingelöst wird. Geht es um die Partei Die Linke, so hat der Kirchentag wenig Berührungsängste. Aus der Au hält sogar eine „Dialog-Bibelarbeit“ (was für eine Wortschöpfung) mit dem Berliner Linken-Spitzenpolitiker Klaus Lederer, einem Atheisten.

Die Frage ist nur zu berechtigt: was ist evangelisch am Evangelischen Kirchentag 2017? Es mag banal klingen, aber im Zentrum des christlichen Glaubens steht eben der Glaube – nicht das Räsonieren über die beste Sozial-, Wirtschafts-, Asyl- und Friedensordnung: dazu fehlt es diesem „Event“ an Kompetenz.

Mit Luthers „Sola fide“ (allein aus Glauben) begann die Reformation. Das ist etwas anderes als der – gewiß gutgemeinte – Versuch, Christsein durch soziales Handeln zu bestimmen. Der Siegener Theologe Christian Schwark faßte das in einem Beitrag für das evangelikale Magazin idea spektrum in einem Satz zusammen: „Fair gehandelten Kaffee zu kaufen, macht noch keinen guten Christen.“

JF 22/17

Die eingeleitete Zinswende der Fed kann eine globale Dollar-Knappheit auslösen.

Die Kurse der Rüstungs-Industrie profitieren von Kriegen in der Welt

Die Großmächte bereiten sich offenbar auf eine Teilung Syriens vor.

Fracking: USA wollen sich Marktanteile der OPEC schnappen.

Lidl expandiert mit Preiskampf in die USA.

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