In Boston sollen am Samstag zwei Protestmärsche stattfinden. Die Stadt fürchtet Ausschreitungen von verfeindeten Lagern.

Das tschechische Parlament will die Immunität des in Umfragen führenden Milliardärs Babis aufheben. Es geht um Korruption.

Der ukrainische Präsident Poroschenko muss um seinen Posten fürchten. Es geht um die angebliche Raketen-Lieferung an Nordkorea. Außerdem will sich das FBI um die Rolle der Ukraine in der US-Präsidentschaftswahl kümmern.

In Syrien hat die Armee zu einem möglicherweise entscheidenden Schlag gegen den IS angesetzt.

Der Verfassungsrechtler Christoph Degenhart sieht die Bundesbank in der Pflicht, sich gegen das Ankaufprogramm von Staatsanleihen durch die EZB zu stellen.

HuffPost ist das Fake-News-Medium der Links-Faschisten und propagiert die sogenannte “liberale” Agenda der Gender-Vielfalt, des radikalen Feminismus und der Rassengleichheit, dabei verbreitet es in Wahrheit laufend Hass und Intoleranz gegenüber Andersdenkende.

Die US-Version hat sich jetzt etwas geleistet, dass genau das beweist was ich beschrieben habe. Die Reaktion auf den Abgang von Steve Bannon als Berater des Weissen Haus wurde mit der rassistischen Schlagzeile “Goy, Bye!” kommentiert.

Am Montag den 21. August findet über den ganzen Vereinigten Staaten eine Sonnenfinsternis statt. Der Mond schiebt sich relativ zur Erde vor die Sonne und deckt diese ab. Zu beobachten ist dieses Phänomen zuerst vom Pazifik an der Westküste im Staate Oregon um 9:00 Uhr Lokalzeit und dann wandert der Mondschatten quer über den Kontinent bis er um 13:00 Uhr an der Ostküste in South Carolina über den Atlantik verschwindet.

HAMBURG. Die Bundesregierung hat keine Anhaltspunkte dafür, daß sich Rechtsextremisten in nennenswerter Zahl an den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg beteiligt haben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion vor, über die das NDR-Magazin „Panorama“ berichtet.

Der Bundesregierung lägen demnach weder Erkenntnisse über eine „organisierte Teilnahme“ von Rechtsextremisten an den Protesten gegen den G20-Gipfel vor, noch seien Rechtsextremisten bei der Randale im Schanzenviertel festgestellt worden. Auch Hooligan-Gruppen seien nicht an den Ausschreitungen beteiligt gewesen.

Unter den Randalierern bei #G20HAM17 waren auch Rechtsradikale, sagt Foto- und Videojournalist Andreas Scheffel.https://t.co/72YQMIZ4Kw

— SWR Aktuell (@SWRAktuell) 17. Juli 2017

Gute eine Woche nach dem G20-Gipfel hatte der SWR die Behauptung verbreitet, unter den Randalieren hätten sich Rechtsradikale befunden. Als Quelle diente dem Sender dafür der linkslastige Fotoreporter Andreas Scheffel, der angab, er habe während der Ausschreitungen siebzig Personen zweifelsfrei identifizieren können, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen gewesen seien. Die vermummten Rechtsradikalen seien durch ihre Verhaltensweise und ihre Gesichter erkennbar gewesen.

Bild: „Neonazis mischten bei G20-Krawallen mit“

Auf die Frage, ob sie rechtsradikale Zeichen getragen hätten, antwortete Scheffel: „Nein, die vermummen sich, sind schwarz gekleidet. Mir sind sie aufgefallen und ich konnte sie über ihre Artikulation, wie sie sich gegeben haben, wie sie gesprochen haben, zuordnen. Ich konnte dann auch verschiedene Leute an Gesichtern erkennen.“

Zahlreiche Medien griffen die Nachricht des SWR im Anschluß auf. Hinzu kam, daß das Online-Portal „Thüringen 24“ etwas später „exklusiv“ zu berichten wußte, Neonazis hätten ihre Beteiligung an den Protesten eingeräumt.

Die Funke-Mediengruppe vermeldete daraufhin: „Von wegen nur Linke: Neonazis haben sich unter G20-Demonstranten gemischt.“ Die Berliner Morgenpost schrieb: „Neonazis haben sich unter G20-Demonstranten gemischt.“ Und bei der Bild-Zeitung hieß es: „Beteiligung klar: Neonazis mischten bei G20-Krawallen mit.“ (krk)

BARCELONA. Bei einem islamischen Terroranschlag in Barcelona sind am Donnerstag 14 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden. 15 der Verletzten schwebten am Freitagmorgen noch in Lebensgefahr. Unter den Todesopfern befinden sich nach ZDF-Angaben auch drei Deutsche. Drei Terroristen waren auf der Einkaufs- und Flaniermeile La Rambla in Barcelona mit einem Kleintransporter über eine Strecke von rund 600 Metern im Zickzackkurs in Menschen gerast. Das ist dasselbe Tatmuster wie bei dem Terroranschlag von Nizza im Juli 2016, bei dem 86 Menschen starben.

Noch in der Nacht bekannte sich die Terrororganisation „Islamischer Staat“ zu dem Anschlag. Der katalanischen Polizei gelang es, zwei der drei mutmaßlichen Attentäter festzunehmen. Bei dem einen soll es sich um einen spanischen, bei dem zweiten um einen marokkanischen Staatsbürger handeln. Der spanische Staatsbürger stammt Berichten zufolge aus der Enklave Melilla auf dem afrikanischen Kontinent. Beim Fahrer des Wagens soll es sich um den mutmaßlichen Haupttäter Moussa Oukabir handeln. Er ist derzeit noch auf der Flucht.

Zweiter Terroranschlag

Wenige Stunden später ereignete sich im katalanischen Badeort Cambrils ein weiterer Terrorakt. Dort wurden sieben Menschen verletzt, nachdem fünf Täter ebenfalls mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast waren. Die Terroristen trugen Attrappen von Sprengstoffgürteln. Fünf mutmaßliche Attentäter wurden dort später von der Polizei erschossen.

Am Freitagmorgen kam es in Ripoll nördlich von Barcelona zu einer weiteren Festnahme, die mit den Anschlägen im Zusammenhang stehen soll. Die katalanische Regierung reagierte noch am Donnerstag auf Twitter: „Wir Katalanen sind, waren immer und werden immer ein Volk sein, daß für andere seine Arme öffnet.“ (tb)

ROSTOCK. Rostocks Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Thielk hat den Bundeswahlleiter aufgefordert, ein Wahlplakat der AfD zu entfernen, weil sie dieses für „sexistisch und fremdenfeindlich“ hält. Auf dem Plakat sind zwei junge Frauen von hinten im Bikini am Strand zu sehen. „Burkas? Wir steh’n auf Bikinis.“, ist darauf zu lesen.

Die AfD verwendet das Plakat deutschlandweit im Wahlkampf. In Rostock hängt es unter anderem direkt vor dem Rathaus. Thielk will das nicht akzeptieren. Sie habe sich deshalb mit den anderen Gleichstellungsbeauftragten in Mecklenburg-Vorpommern verständigt, die ihre Ansicht teilten, berichtet die Schweriner Volkszeitung.

„Respektlosigkeit gegenüber der muslimischen Kultur“

Auch sei sie von zahlreichen Bürgern auf das Plakat angesprochen worden, die es ebenfalls als anstößig empfänden. Sie habe daher Bundeswahlleiter Dieter Sarreither und die Landeswahlleiterin von Mecklenburg-Vorpommer, Doris Petersen-Goes, am Donnerstag aufgefordert, das Plakat entfernen zu lassen.

„Dieses Plakat ist nicht nur sexistisch, sondern zeugt auch von erheblicher Respektlosigkeit gegenüber der muslimischen Kultur“, schrieb Thielk. Das Plakat widerspreche dem Bekenntnis der Bundesrepublik Deutschland zu den Menschenrechten, im Grundgesetz sowie dem Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Zur Unzufriedenheit Thielks zeigte sich die Landeswahlleiterin jedoch als nicht zuständig und verwies auf das Bundeswahlgesetz. Gemeinden könnten Wahlwerbung verbieten, wenn diese gegen das Strafgesetz verstieße. Die Rostocker Frauenbeauftragte wollte sich damit nicht zufrieden geben und schaltete den Landesfrauenrat ein. Sie hoffe nun, erläuterte sie, daß der Bundeswahlleiter die ihrer Ansicht nach diskriminierende Wahlwerbung untersage.

AfD: „Thielk soll Urlaub in Saudi-Arabien machen“

Die Afd wies die Kritik am Plakat zurück. „Müssen wir am Tag nach den schrecklichen islamistischen Anschlägen in Barcelona mit vielen Todesopfern nun ernsthaft darüber diskutieren, ob ein Bikini-Bild dem Islam gegenüber ‘respektlos’ ist“, kritisierte AfD-Fraktionschef Leif-Erik Holm. Es sei schockierend, daß sich ausgerechnet eine Gleichstellungsbeauftragte für die Vollverschleierung in die Bresche werfe. „Die Burka ist ein Symbol für die Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen und hat in Deutschland keinen Platz.“

Die AfD werde die Plakate nicht abhängen, unterstrich Holm. Der versuchten Zensur der „realitätsferner Gleichstellungsideologen“ sehe man gelassen entgegen. „Wenn Bikinis so unerträglich sind und die Burka so wichtig und toll, rate ich Frau Thielk, doch mal Urlaub in Saudi-Arabien zu machen. Da wird sie sicher nicht mit Bikinis und AfD-Plakaten konfrontiert und kann ganz entspannt die herrliche Vielfalt der Burkas bewundern und sich vielleicht auch gleich eine kaufen.“ (krk)

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