Vertuschung und Zensur, um die unglaubliche Wahrheit zu unterdrücken

 

da das Internet nicht vergisst, hier eine Archivversion vom Mannheimer-Blog der gestern nach Veroeffentlichung abgeklemmt wurde!

Dies ist der Cache von Google von http://michael-mannheimer.net/. Es handelt sich dabei um ein Abbild der Seite, wie diese am 26. März 2015 21:27:14 GMT angezeigt wurde. Die aktuelle Seite sieht mittlerweile eventuell anders aus. Weitere Informationen
Tipp: Um Ihren Suchbegriff schnell auf dieser Seite zu finden, drücken Sie Strg+F bzw. ⌘-F (Mac) und verwenden Sie die Suchleiste.

Copilot der Airbus-Unglücksmaschine war Islamkonvertit. Er steuerte die Maschine bewusst gegen den Berg

Donnerstag, 26. März 2015 20:13 | Autor:

Dschihadist Germanwings

Hat Deutschland nun dank des Islamkonvertiten Andreas Lubitz  sein eigenes 9/11

Alle Hinweise deuten darauf hin, dass der Copilot der Unglücksmaschine in  seiner halbjährigen Auszeit während seiner Ausbildung zum Piloten bei Germanwings zum Islam konvertierte und in der Folge dann entweder den Auftrag seitens “radikaler”, d.h,. gläubiger Moslems zur Durchführung dieses Massenmords erhielt, oder den Auftrag aus dem Buch des Terrors, dem Koran, aus eigenen Stücken entzog. Da jedoch eine radikale Moschee in Bremen im Zentrum der Untersuchungen ist, bei der sich der Konvertit öfters aufhielt, darf man davon ausgehen, dass er – wie damals Mohammed Atta beim Anschlag gegen New York – seine Anweisungen direkt aus dem unmittelbaren Umfeld dieser Moschee erhielt. Konvertiten sind längst die bedeutendste Waffe des Islam. Denn an ihnen kann man weder äußerlich noch von ihrem Lebenslauf darauf schließen, dass es sich um Moslems, oft um besonders gewaltbereite Moslems handelt. Damit hat Deutschland sein eigens 9/11, wenn auch in verkleinerter Form. Und damit wird klar, dass der Islam eine terroristische Organisation ist, die gemäß §129a StGB zu verbieten und deren Unterstützer zu verfolgen sind. Doch nichts dergleichen wird geschehen. Man darf wetten, dass sich die Islamapologeten (Medien, Politik, “Islamwissenschaftler”) darauf einigen werden, diese Tat einem “psychisch labilen” Mann zuzuordnen, und man darf darüber hinaus wetten, dass nun wieder einmal gebetesmühlenartig das Mantra vom angeblich friedlichen Islam heruntergespult wird. Und schlimmer noch: Die Angriffe der linken Meute auf jene, die vor dem Islam schon immer warnten, werden noch wütender, noch gnadenloser werden. Denn nun stehen die deutaschen Islamunterstützer mit dem Rücken zur Wand wie nie zuvor.

Michael Mannheimer, 26.3.2015

***

Zielte der Copilot der Germanwings-Maschine, der Islamkonvertit Andreas Günter Lubitz, auf eine Atomanlage?

Das fragt sich die US-Website “St Thomas Aquinas Versus NASA”  in ihrem neuesten Artikel von heute angesichts der Tatsache, dass ganze sieben Atomreaktoren sich innerhalb nur einer Minute Abweichung von der normalen Flugroute befanden.  Fakt ist: Der Co-Pilot steuerte das Flugzeug absichtlich in die Berge. Seine Mission hätte darin bestanden sein, das Flugzeug in eine der sieben aktiven Atommeiler zu steuern, die sich nur wenige Minuten abseits von der normalen Flugroute befanden. Folgende Atommeiler hätte er bei nur geringem Aufwand treffen können:

(56)

62 total views, 62 views today

Es wird uns erzählt, die Ermittler kommen nach Auswertung der Tonaufzeichnung der Cockpit-Geräusche zu dem Schluss, dass der Co-Pilot die Maschine steuerte und den Absturz bewusst herbeiführte. Es handle sich also um einen kollektiven Selbstmord des Co-Piloten zusammen mit 149 Menschen, die er mit in den Tod riss. Diese These finde ich sehr abwegig. Warum? Weil es plausiblere Erklärungen gibt, warum der Co-Pilot angeblich die Tür nicht öffnete und warum er auf den Kontaktversuch der Fluglotsen über Funk nicht antwortete.

Ich verstehe sowieso die Behauptung nicht, die Cockpit-Tür konnte nicht geöffnet werden. Selbstverständlich kann man sie von aussen mit einem Code öffnen. Wie will man sonst in das Cockpit rein, wenn niemand drin ist? Damit fängt doch die Lügerei schon an.

Nach meiner Erfahrung gibt es keine Mitglieder einer Berufsgruppe die genauer, gewissenhafter und verantwortungsvoller ihren Beruf ausüben, wie Piloten. Nur Astronauten und Kosmonauten stehen in dieser Beziehung höher. Für jeden Berufspiloten steht an erster Stelle, die Sicherheit des Flugzeugs und der Passagiere, um sie heil von A nach B zu bringen. Risiken werden völlig vermieden und ständig wird geprüft, ist alles in Ordnung und was wäre wenn. Klar können auch Piloten in bestimmten Lebenssituation Selbstmord begehen, aber sicher nicht während der Ausübung ihres Berufs. Das ist völlig abwegig und gegen alle Prinzipien.

Was spricht gegen einen Selbstmord?

1. Als aller erstes gilt sowieso die Unschuldsvermutung, bis der absolute Beweis eines Verbrechens durch absichtlich herbeigeführten Absturz vorliegt.

2. Erst wenn der Flugdatenschreiber gefunden wurde und ausgewertet ist, kann man feststellen, ob der Co-Pilot tatsächlich mit Absicht handelte.

3. Laut amerikanischer Luftfahrtbehörde FAA, hat in den letzten 20 Jahren kein einziger Pilot einer Linienmaschine mit den Passagieren Selbstmord begangen. Und das im Land mit der höchsten Flugdichte und Anzahl Maschinen im Einsatz. Die FAA sagt, es ist sehr sehr selten, dass ein Pilot Selbstmord begeht.

4. Es ist überhaupt nicht sicher, ob der Kapitän oder der Co-Pilot das Cockpit verlassen hat. An Hand der Geräusche kann man das nicht genau bestimmen.

5. Bisher wurde kein Abschiedsbrief oder sonst ein Anzeichen für einen geplanten Selbstmord gefunden. Menschen die den Co-Piloten kannten sagen, sie trauen Andreas Lubitz nicht zu, das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht zu haben.

6. Bei so einem kurzen Flug ist es sehr unwahrscheinlich und unüblich, dass der Kapitän das Cockpit verlässt. Der Co-Pilot wusste nicht, es wird bei diesem Flug die Möglichkeit geben, alleine die Maschine zu steuern.

7. In der Regel nehmen nur politisch oder religiös motivierte Selbstmörder unschuldige Opfer als symbolischen Akt mit in den Tod. Ein Selbstmord wird üblich alleine begangen.

8. Nur weil normale Atemgeräusche zu hören waren, heisst das ja noch lange nicht, dass der Co-Pilot bei vollem Bewusstsein und in der Lage war, das Flugzeug korrekt zu steuern. Das Nichtöffnen der Tür und den fehlenden Funkverkehr wäre dadurch erklärt.

9. Wie ich bereits im vorhergehenden Artikel aufgezeigt habe, setzt der eine Pilot die Sauerstoffmaske an, wenn der andere das Cockpit verlässt. Das ist Vorschrift, damit bei einem plötzlichen Druckabfall der Pilot der alleine ist, sofort die Notfallmassnahmen einleiten kann. Wenn aber ein Fehler im Sauerstoffgemisch war und er das Bewusstsein dadurch verloren hat, konnte er nicht reagieren.

10. Der Co-Pilot kann auch einen plötzlichen Herzanfall erlitten haben und deshalb hat er nicht mehr reagiert, sondern nur laut geatmet. Ist schon mal passiert. 2008 hat ein Pilot der britischen Gb Airways auf dem Flug von Manchester nach Zypern während des Flugs eine Herzattacke erlitten. Es war auch ein Airbus 320A, der durch den Co-Piloten in Istanbul sicher gelandet wurde.

Bei allen Ereignissen in letzter Zeit gibt es dieses voreilige Festlegen eines Schuldigen, nach dem Motto: “Wir wissen wer es war, keine weiteren Untersuchungen und Fakten mehr notwendig.” Es ähnelt sehr einer Lynchjustiz. Jetzt schiebt man es den 27-jährigen Co-Piloten in die Schuhe.

Ist es nicht interessant, wie in einem Fall sehr langsam und im anderen sehr schnell die Backboxen ausgewertet werden? Was den Absturz von Malaysia Airlines MH17 über der Ukraine betrifft, haben wir nach ACHT MONATEN keine Details der Aufzeichnung erhalten. Bis heute nicht. Aktuell beim Germanwings Absturz aber bereits nach ZWEI TAGEN!!!

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

(99)

111 total views, 30 views today

Jetzt ist es offiziell. Die Vereinigten Staaten liefern Waffen an das Regime in Kiew. Mit Maschinengewehren ausgestattete Hummer wurden mit einem US-Transportflugzeug ins Land geflogen. Nach der Landung empfing Poroschenko die Lieferung der Amerikaner und testete sein “Kriegsspielzeug” gleich selber auf dem Flugplatz. Er brachte sogar persönlich die Kleber mit den ukrainischen Farben und Wappen an den Fahrzeugen an. Macht ein Präsident so etwas? Was für ein Clown!

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

(62)

76 total views, 9 views today

Was mich beim Lesen der offiziellen Darstellung stutzig gemacht hat, ist die Aussage, die Trümmerteile des Germanwings Airbus A320 soll sich auf rund zwei Quadratkilometern verteilt haben. Das ist ein ziemlich grosses Gebiet, wenn die Maschine in eine Felswand geknallt sein soll. Denn dann müsste das Trümmerfeld relative klein sein und die Wrackteile am Fusse der Wand liegen. Ich bin weiteren Aussagen nachgegangen und habe interessantes gefunden, was nicht in den Mainshitmedien steht. Zeugen haben eine “Explosion und Rauch” vor dem Aufprall erlebt. Es sind auch Trümmerteile auf der Anflugroute gefunden worden. Das würde den Ablauf des Absturzes völlig verändern. Brannte das Flugzeug bereits in der Luft, war es beschädigt, brach es auseinander und ist deshalb abgestürzt?

Zeugen haben der französischen Luftwaffe erzählt, sie haben eine Explosion gehört und Rauch aus der abstürzenden Germanwings A320 gesehen, kurz bevor sie in den Bergen in der Nähe von Digne aufprallte. Ein Helikopterpilot der Armée de l’air der in Orange stationiert ist, 30 Minuten von der Absturzstelle entfernt, berichtet, Zeugen des Absturzhergangs hätten ihm gesagt, “sie hörten eine Explosion und sahen Rauch“.

Obwohl die französischen Behörden diese Berichte nicht bestätigen, hat der Pilot gesagt, die Luftwaffe hätte zahlreiche solcher gleichlautenden Zeugenaussagen erhalten.

Der Pilot bestätigte auch, Trümmerteile wurden auf der Anflugroute zur Absturzstelle gefunden, was seiner Meinung nach darauf hindeutet, Teile der Maschine “sind vor dem Aufschlag abgefallen“.

Die Zone in der Trümmer gesucht werden ist ziemlich lokal“, sagte er, “aber Teile wurden flugaufwärts gefunden, was etwas beunruhigend ist“, sagte der Pilot in Orange.

Die französischen Behörden haben 210 Gendarmen aus mehren Departements und neuen Helikopter für die Rettungsaktion eingesetzt. Zwei stammen von der Staffel, die in Orange stationiert ist – eine zur Rettung und Bergung, die andere zur Luftraumüberwachung – um sicherzustellen, keine neugierigen Kleinflugzeuge fliegen über die Absturzstelle.

Die Vizepräsidentin für “Sales and Services Europa” der Lufthansa stuft den Absturz der Germanwings Maschine, die 150 Menschen das Leben kostete, “vorläufig” als Unfall ein. Heike Birlenbach erzählte Reportern in Barcelona, “vorläufig sagen wir, es ist ein Unfall. Mehr können wir jetzt nicht dazu sagen.

Laut Ermittlern des Bureau d’Enquête et d’Analyse (BEA), wurde der Stimmenrekorder gefunden und der Inhalt wäre auswertbar. Auch der Flugdatenschreiber wurde gefunden, aber der Behälter war leer. Das ist für mich sehr merkwürdig. Eine Blackbox ohne Inhalt! Ohne Aufzeichnung der Daten der Maschine kann man den Flug nicht nachvollziehen und herausfinden, was passiert ist.

Wenn die Zeugenaussagen stimmen und Trümmerteile auf dem Weg zur Absturzstelle gefunden wurden, dann ist der Ablauf des Absturzes sehr verdächtig. Eine brennende und rauchende Maschine, die Teile auf dem Weg nach unten verliert? Bedeutet entweder ein Triebwerksschaden und einer der Turbinen brannte, oder die Maschine wurde von einem Objekt getroffen, beschädigt und in Brand gesetzt.

Was könnte das wohl sein? Mhm, mal überlegen. Ganz dunkel kann ich mich erinnern, vergangenen Sommer war doch was. Ach ja, was haben die Medien ganz gross über die Absturzursache von Malaysia Airlines MH17 in der Ukraine erzählt? Wurde von einer BUK-Rakete der Separatisten getroffen und ist deshalb brennend zu Boden gegangen.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

(76)

90 total views, 6 views today

Transzendenz (25.3.2015)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Einstmals haben die Menschen in einer magischen Welt gelebt. Jedes Tier, jede Pflanze, selbst ein Bach, ein auffälliger Stein war belebt, Sitz eines Naturgeistes, den die Menschen nicht verärgern durften. Später wurden aus diesen Naturgeistern die Götter, noch später war es der Geist Gottes, der alles durchdrungen hatte. Das Mittelalter läßt uns erahnen, wie Gott alles erfaßt hatte, wie Gott allgegenwärtig gewesen war. Das Leben war kurz, ein eitriger Zahn, eine kleine Wunde konnte den Tod bedeuten. Die Pestzüge waren eine Plage Gottes, die den Menschen ihre Hilflosigkeit aufzeigte.

Der mittelalterliche Mensch lebte in einer Welt, die Gott für ihn geschaffen hatte, und in der es ganz natürlich war, Gott durch Menschenwerk zu verherrlichen. Und wo wir heute auf die Uhr schauen und Sekunden abmessen, haben die Leute damals Gebete gesprochen, die ihnen das Zeitmaß lieferten. Diese Gebete waren die “Zauber”, die ein Waffenschmied mit in seine Klinge hineinarbeitete. Gott hat das Leben der Menschen bestimmt, nie waren die Zeiten frommer gewesen.

Diese Transzendenz des christlichen Abendlandes ist einzigartig in der Weltgeschichte. Sie mag mit der Frömmigkeit Ägyptens verglichen werden, doch die Ausrichtung Ägyptens war anders: dort diente das irdische Leben nur zur Vorbereitung auf das Leben nach dem Tode, die Menschen waren jenseitsbesessen. Im Mittelalter war das Diesseits die große Prüfung. Nicht das richtige Ritual, nicht die Bereitstellung größerer Schätze für das Nachleben bestimmte das Diesseits, sondern der Wille Gottes. Wer eine Wallfahrtskirche besucht, sollte unbedingt die Mirakel-Kammer betreten und sich dort die Votivgaben betrachten. Diese zeigen deutlich, wie die Menschen Gottes Eingriff in ihr Leben empfunden haben.

Die Transzendenz des Mittelalters ist anderen Völkern verloren gegangen. Spanien war zutiefst materialistisch, als seine Konquistadoren Südamerika unterworfen haben. Der Drang nach Gotteserkenntnis war formal durch den Drang ersetzt worden, Gott den fremden Völkern aufzuzwingen. Die allerchristlichsten Majestäten haben die Methoden des Islam angewandt, mit Feuer und Schwert Bekehrungen durchgeführt. Der Hauptzweck der Eroberungen war jedoch die Beute, das Gold und Silber der “Neuen Welt”. Niederländer und Engländer folgten diesem Pfad, errangen irdischen Tand. In Frankreich wurden die Könige immer mächtiger, herrschten schließlich absolut über ihr Volk. In Italien hatte die Renaissance den Blick nach oben gerichtet, doch die Fürsten der Stadtstaaten blickten wieder in die Welt.

Nur in Deutschland erhob sich das Ringen um Gott zu neuen Höhen. Die Reformation war nur in Deutschland möglich, denn nur hier war die Seele des Volkes im beständigen Ringen nach einer Wahrheit gefangen, die über das Diesseitige hinaus geht. Luther wollte die Kirche von der römischen Dekadenz reinigen, die sie befallen hatte. Der Ablaßhandel diente der Kirche zur Geldbeschaffung, den Menschen hingegen bot er die Möglichkeit einer Versicherungs-Police, die Gelegenheit, vorzeitig seinen Frieden mit Gott schließen zu können. Deshalb war der Ablaßhandel in Deutschland so erfolgreich, da er hier einen inneren Bedarf deckte.

Das Ringen um die Religion, um Gott und die Werte, für die er stand, führte zum Dreißigjährigen Krieg. Nicht allein, die Deutschen haben sich nicht darüber die Köpfe eingeschlagen, ob neben Gott auch Heilige verehrt werden dürfen. Politiker, die Landesfürsten, haben ihre Interessen auf diese Auseinandersetzung draufgesattelt, außerdem marschierten andere Völker Europas bereitwillig auf die Schlachtfelder Deutschlands, um sich Macht und Beute zu sichern. Das schwedische Heer hat sich damals eine traurige Berühmtheit erworben.

Danach herrschte in Deutschland religiöser Friede, doch die Auseinandersetzung mit Reformation und Gegenreformation schwelte auf intellektueller Basis weiter. Im katholischen Spanien, im katholischen Frankreich, im katholischen Polen gab es diese Auseinandersetzung nicht. Im anglikanischen England flackerte der Zwist kurz auf, wurde jedoch von Cromwell beendet, im protestantischen Schweden gab es keine Abweichler. Nur in Deutschland waren es oft genug ein paar Schritte, um aus einem katholischen Fürstentum in ein evangelisches zu gelangen. Das Ringen um Gott hat nie aufgehört, es formte das Denken der Menschen. Johann Sebastian Bach war im Hauptberuf Kirchenmusiker, in den Schriften Immanuel Kants geht es auf der offensichtlichen Ebene um Verstand und Vernunft, doch darunter stößt man auf die Transzendenz, um das Ringen nach Gott.

Die Dichter und Denker, für die Deutschland berühmt wurde, profitierten vom Gegensatz der Reformation und der Gegenreformation, aber auch davon, daß Deutschland kein einheitliches Großreich gebildet hatte. Waren dem einen Landesherrn Gedanken und Denker verhaßt, erwies sich sein Nachbar als Mäzen, der beides förderte. Wer anderswo verfolgt wurde, fand oft genug in Deutschland einen sicheren Platz, um hier ein neues Leben aufzubauen. Die preußischen Könige waren keine studierten Theologen, hatten aber trotzdem das evangelische Bischofsamt inne. Kaiser Wilhelm II. hatte als Bischof an Bord seiner Yacht Messen gelesen. Der englische König, das Oberhaupt der anglikanischen Kirche, hat dieses geistliche Amt nie als Auftrag aufgefaßt, selbst zum Prediger zu werden.

Das christliche Abendland war und blieb in Deutschland am besten verwirklicht. Wenn heute vom jüdisch-christlichen Abendland geredet wird, so beschreibt dies den Verfallszustand. Die jüdische Religion ist nicht transzendent, sondern aufs Diesseits ausgerichtet. Da hält man Gottes Gebote in Talmud und Thora, damit es einem wohl ergehe auf Erden. Auf das Jenseits, auf Gott ist da nichts ausgerichtet, der eigene Tod wird nicht als Übergang, sondern als Katastrophe, als das Ende empfunden. Der Islam ist ebenfalls weltlich ausgerichtet, allenfalls einige Sufi-Sekten kennen die Transzendenz. Der Islam ist eine Anleitung zur Erringung der Weltherrschaft, eine durch und durch kriegerische Religion. Allah kommt im Koran hin und wieder vor, doch die zentrale Gestalt ist Mohammed, sind seine Taten, die er in der Welt verrichtet hat. Das Jenseits, das Paradies gibt es im Islam, der sicherste Weg dorthin ist, im Kampf für Allah als “Märtyrer” zu fallen. Wobei es gleichgültig ist, ob dieser Märtyrer im heldenhaften Kampf mit wehrhaften Männern stirbt oder ob er sich einen Sprengstoffgürtel umschnallt und heimtückisch Frauen und Kinder mit sich in den Tod reißt.

Der Deutsche bezieht Gott in sein Leben ein, nicht unbedingt als personifizierten Gott, dafür als allgegenwärtige höhere Macht. Der Deutsche ist sich bewußt, daß er eines Tages vor dieser höheren Macht stehen wird und sich verantworten muß. Wobei das natürlich eine Pauschalierung ist, die längst nicht alle Deutsche betriff. Die BRD-Paßinhaber, die aus fremden Ländern zu uns gekommen sind, brauchen Generationen, um in diesem Sinne deutsch zu werden. Viele Deutsche sind den Verlockungen des Gottes Mammon verfallen, haben Besitz und Materielles an die Stelle der Transzendenz gesetzt. Diese Menschen sind Blätter im Wind, die davongetrieben werden, weil sie keine Wurzeln mehr besitzen. Wer in der eigenen Tradition lebt, gleicht hingegen einer Eiche, die unterirdisch mit ihrem Wurzelwerk noch einmal den gleichen Raum einnimmt, wie oberirdisch als Baum sichtbar ist.

Der größte Fehler der Deutschen ist, Andere für ihresgleichen zu halten. Das mag sich über Generationen in diese Richtung entwickeln, doch wer neu nach Deutschland kommt, ist weit davon entfernt. Für den Deutschen ist es selbstverständlich, Menschen in Not zu helfen, doch er selbst würde niemals Not vortäuschen, nur um Hilfe zu erhalten. Der Deutsche gibt selbstverständlich zurück, was er empfangen hat, sobald er dazu in der Lage ist, und er gibt großzügig, weit mehr als nur ein paar Zinsen. Der Deutsche lohnt Beistand mit Treue, weit über das durch den Anstand gebotene Maß. Was jetzt in unser Land kommt, hat eine ganz andere Mentalität. Das sind Glücksritter, die für ein besseres Leben Eltern und Geschwister zurücklassen, die jederzeit für das noch grünere Gras weiterziehen, ohne ein Wort des Dankes. Menschen, die keine Wurzeln haben und auch keine Wurzeln schlagen wollen, sind hier im Lande fehl am Platz.

Für das Geschenk der Transzendenz ist die Welt uns Deutschen nicht dankbar, denn es ermahnt sie in ihrer Schlechtigkeit, daß es eine höhere Macht gibt, vor der sie sich verantworten müssen. Deutschland ermahnt die Welt durch seine bloße Existenz, daß Geld nicht Macht über andere, sondern ein Tauschmittel zur Förderung des gegenseitigen Wohlstands ist. Deutschland hat es geschafft, einen fairen Welthandel zu etablieren, ohne gegenseitige Ausbeutung – der Lohn dafür war der Zweite Weltkrieg.

Wir sind jetzt in einer Zeit angekommen, in der das Geld keinen inneren Wert mehr hat. Wir handeln mit Zahlen, die nicht einmal mehr auf Papier stehen, sondern nur noch Rechengrößen im Bankcomputer sind. Geld ist virtuell geworden, eine Illusion, die nur solange fortbesteht, wie die Menschen noch an sie glauben. Deutschland ist für sein Wohlverhalten reich geworden, das Vermögen der Deutschen beträgt über neun Billionen illusionäre Euro. Und es ist arm geworden, mit mehr als zwei Billionen Euro illusionärer Schulden. Die Deutschen arbeiten bis zum Umfallen, viele halten sich mit Medikamenten so weit vom Zusammenbruch entfernt, um weiterhin arbeiten zu können. Der Lohn dafür ist ein wenig Geldillusion, sind ein paar Bytes, die verändert werden. Und es sind nicht einmal “die” Deutschen, die wirklich arbeiten, sondern nur eine Minderheit. Wir sind die größte Industrienation Europas, doch nur ein paar Millionen wirklich Werktätiger produzieren die Güter. Die Mehrheit derjenigen, die ein Gehalt bekommen, produzieren nichts, sie verwalten, sind Dienstleister oder haben gleich Alibi-Posten, die kein Land und keine Gesellschaft wirklich braucht.

Wir haben viele Rentner mit reicher Lebenserfahrung im Land, wir haben Millionen Arbeitslose, wir haben Kinder, Jugendliche und Studenten. Das ergibt ein gewaltiges intellektuelles Potential, da gäbe es genügend Denker, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Doch das passiert nicht, die Millionen dämmern dahin, betäuben sich mit Alkohol oder dem Fernsehen. Junge Leute kommunizieren unaufhörlich mit ihren tollen Smartphones, doch sie kommunizieren nur Belanglosigkeiten, Nachrichten, für die früher niemand zum Telephonhörer gegriffen hätte. Das Land ist träge geworden, und jene paar anerkannter Staatsphilosophen, denen die Lizenz zum Denken zugestanden wird, sind geistig derart scheintot, daß nur unverständliche Formulierungen die Inhaltsleere ihrer Texte verschleiern.

Die deutsche Seele ist die Transzendenz, das Denken über das rein Materielle, über das rein Irdische hinaus. Es ist der Wunsch zu ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Und nein, das ist NICHT das Higgs-Teilchen. Goethe hat in seinem Faust ein wenig an der Oberfläche gekratzt, daß Spengler uns deswegen “faustisches Denken” zuordnet, halte ich nicht für gerechtfertigt. Faust ist eine Welt-Allegorie, in der Wissen und Macht für einen Pakt mit dem Bösen vergeben werden. Ein Dr. Faust, der Philemon und Baucis aus ihrer Hütte werfen läßt, ist ein schlechter Deutscher. Und gerade den wichtigsten Teil, der Faust für die Erlösung qualifiziert, hat sich Goethe erspart. Die hat der Herr Geheimrat als guter Deutscher seinem Helden einfach geschenkt.

Die deutsche Transzendenz würde sogar den Islam infizieren, wenn dieser sich in Deutschland festsetzt. Der Islam würde reformiert werden und sich von dieser Reformation nie wieder erholen. Die heutigen deutschen Islamisten haben nicht das intellektuelle Potential, um diese Veränderung erkennen zu lassen. Wenn der Islam jedoch wirklich zum Teil Deutschlands würde, würden Deutsche den Islam erforschen und verändern. Dem Christentum ist es nicht anders ergangen.

Deutschland war das einzige Land, in dem Juden bereit waren, sich zu assimilieren. Es gab bis zum Ersten Weltkrieg Juden, die überzeugte Deutsche gewesen waren. Das Geschenk der Transzendenz wäre das Ende der Judenheit gewesen. Deshalb haben die Juden Deutschland zu Amalek erklärt, zu einem Feind, der vernichtet werden muß. Deshalb gibt es heute keine deutschen Juden mehr, sondern nur noch Juden in Deutschland. Wer sich so bezeichnet, grenzt sich selbst aus, will nicht Teil der Volksgemeinschaft werden. Mit dem, was heutzutage “Holocaust” genannt wird, haben die Juden ein Mittel geschaffen, um sich separieren zu können, um einer zukünftigen Assimilation zu entgehen.

Allerdings ist der jüdische Materialismus als Grundlage des Lebens der Menschheit ungeeignet. Der Materialismus lebt von der Ausbeutung, der Bodenschätze, der Natur und der Menschen. Die Ausbeutung endlicher Vorkommen geht nur bis zur Erschöpfung dieser Vorkommen. Die Erde ist so ein endliches, begrenztes System. Zwar wurde dank des virtuellen Geldes das System der Ausbeutung in einem früher für unmöglich gehaltenem Umfang ausgeweitet, doch dieses virtuelle Geld hat trotz allem noch eine reale Basis – und diese bleibt endlich. An den Finanzcasinos der Welt werden hunderte Billionen virtueller Werte gehandelt, Geld, das sich in Nichts auflöst, wenn versucht wird, es in die reale Wirtschaft zu leiten.

Die materielle Welt wird zusammenbrechen, sie wird nicht wieder auferstehen. Die neue Welt wird das Geschenk der Transzendenz, des Fingerzeigs über den Menschen hinaus dringend benötigen. Es wird eine Welt sein, in der deutsche Werte wieder zählen.

Was wäre, wenn Deutschland ausgelöscht würde? Die Welt würde ein paar Jahre brauchen, um ihren Verlust zu erkennen. Dann wird die Welt versuchen, das deutsche Wesen wieder zu beleben. Diese Versuche werden schließlich Erfolg haben, denn die Seelen der Deutschen leben fort. Sie werden auf die Erde zurückkehren, wenn die Bedingungen für sie günstig sind. Dies wird eine Welt sein, in der sich der Materialismus selbst erledigt hat.

Aber warum sollten wir es soweit kommen lassen? Die Welt, die wir heute kennen, hat sich bereits überlebt. Die “neue Weltordnung”, die den Materialisten vorschwebt, ist längst gescheitert. Der Zusammenbruch des Realen wird eintreten, und jene, die zu sehr in der materiellen Welt verhaftet sind, werden diesen Zusammenbruch nicht überleben. Sie sind ein Irrtum der Evolution, die Fähigkeit sich an eine Welt anzupassen, die einen Mangel bewältigen muß. Wer fähig ist, die Transzendenz zu leben, sich mit Gottvertrauen auf die Veränderungen einzulassen, wird diese neue Welt formen und über sie bestimmen.

Millionen Menschen, die sich als Deutsche bezeichnen, werden es nicht schaffen. Sie sind in die materielle Welt abgetaucht, sind ihr verfallen. Das geistige Rüstzeug zum Überleben ist die Transzendenz, die Fähigkeit, das Unvorhersehbare als Gottes Wille zu akzeptieren. Das Pendel wird in die andere Richtung ausschlagen, nachdem es seine maximale Auslenkung in die eine Richtung erreicht hat. Wir steuern auf ein deutsches Jahrhundert zu – womöglich sogar auf ein deutsches Jahrtausend.

© Michael Winkler

(94)

112 total views, 6 views today

Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen 4U 9525 der Lufthansa Billigflug-Tochter ist über Frankreich um 10:40 Uhr am Dienstag abgestürzt, die von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war. Zeugen des Absturzes beobachteten drei französische Mirage- und Rafale-Kampfjets, welche zur selben Zeit die Region überflogen. Sie hörten auch einen lauten Knall. Ohne Zweifel ist das französische Militär und damit der französische Präsident Francois Hollande direkt für den Tod von 144 Passagieren, 2 Piloten und 4 Crew-Mitglieder verantwortlich.

Ich mache jetzt genau das selbe mit Hollande, wie die Westmedien und Politiker es mit Putin wegen dem Absturz von MH17 gemacht haben. Man weiss nichts über die Ursache des Absturzes, aber ich vorveruteile und schiebe die Schuld der französischen Regierung in die Schuhe. Sie sind Mörder und ich stelle jetzt auch die Frage wie die Medien damals: “Wer stoppt Hollande?

Was deutet auf einen Abschuss hin? Der Bürgermeister der nahen Gemeinde Meolans Revel, Thierry Brown, sagt zur AFP-Reporterin Isabelle Malsang, dass zum mutmasslichen Zeitpunkt des Absturzes drei Mirage-Kampfjets in der Region beobachtet wurden:

Das einzige, das uns auffiel, war der Überflug von drei Mirage-Kampfjets, die zum mutmasslichen Zeitpunkt des Absturzes mindestens dreimal vorbeiflogen.” Der Bürgermeister ergänzte: “Wir sind es gewohnt, täglich einen zu sehen, aber nie so viele gleichzeitig“.

Eine Anwohnerin berichtete der Tageszeitung “Le Parisienne“: “Ich habe plötzlich einen lauten Knall gehört.“ Das Flugzeug sei “tiefer geflogen als sonst üblich“, es sei aber “kein Rauch” zu sehen gewesen.

Na? braucht es noch mehr Beweise? Wieso noch lange auf eine Untersuchung der Ursache warten? Blackboxen analysieren ist nur Zeitverschwendung. Die verdammten Froschfresser waren es und haben eine deutsche Passagiermaschine aus Ressentiments abgeschossen. Denen konnte man sowieso nie trauen und sie haben die Deutschen immer diffamierend als “Boche” beschimpft.

Ich benutze die selben Argumente wie damals gegen Russland. Franzosen bauten die Kampfjets, die den Jet trafen. Franzosen lieferten das Geschoss. Abgeschossen wurde es über französischem Gebiet, das von Paris kontrolliert wird. Eindeutiger geht’s nimmer, Hollande und seine Militärs sind die Täter.

Germanwings-Chef Thomas Winkelmann sagte, es seien vermutlich 67 Deutsche an Bord gewesen. Zu ihnen zählten 16 Schüler und zwei Lehrer eines Gymnasiums im westfälischen Haltern, die auf dem Rückweg von einem Austausch waren. Nach Angaben der spanischen Regierung fanden sich auf der Passagierliste 45 Reisende mit spanischen Nachnamen.

Ich erwarte vom US-Präsidenten, die gleiche Reaktion wie damals mit MH17. Obama muss Hollande in die Pflicht nehmen. Er muss die Verantwortung Frankreichs für das Geschehen betonen und das Unglück einen Weckruf für Europa nennen. Die Schuldfrage ist so eindeutig. Die EU und UN müssen sofort Sondersitzungen einberufen und Paris auf das schärfste verurteilen.

Deutschland und Spanien als Hauptleittragende und ihre Alliierten müssen sofort handeln. Ganz harte Sanktionen sind mindestens fällig und alle französischen Produkte müssen ab sofort boykottiert werden. Am besten Frankreich den Krieg erklären, in Paris einmarschieren und Hollande als Mörder verhaften und vor Gericht stellen. Denn passiert wieder nichts, starben 150 Menschen vergeblich. (O-Ton Bild damals).

Als Rache müssen jetzt Bomben auf Paris fallen auf denen steht: “Un gros bonjour de Bochie“.

Das ganze war sowieso geplant, denn die Medien wussten schon vor Tagen, der Absturz wird geschehen:

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

(119)

134 total views, 6 views today

Aber neue Studie zeigt: So viele deutsche Frauen wurden von US-Soldaten vergewaltigt

Kamen nicht nur mit Geschenken: US-Soldaten in Deutschland. Mindestens 190.000 Frauen wurden von ihnen vergewaltigt!

Russen haben vergewaltigt, Amerikaner mit Geschenken betört: So dachte man lange über das Schicksal vieler deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Eine Historikerin sieht das anders: Soldaten der Roten Armee waren am schlimmsten – aber bei weitem nicht die einzigen Vergewaltiger. Jede Nacht rief die Frau in der Psychiatrie um Hilfe. Doch keiner konnte sich ihre Schreie erklären. Erst Jahre später stießen die Ärzte auf den mutmaßlichen Grund: In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs war sie in der Nähe von Freiburg vergewaltigt worden. Fünf französische Soldaten hatten sie so misshandelt, dass sie schwer verletzt ins Krankenhaus kam – und schließlich in der Psychiatrie landete. Es ist eines von Hunderttausenden ähnlichen Frauenschicksalen am Ende des Krieges, das sich nun zum 70. Mal jährt. Es steht neben den grausamen Schicksalen von Millionen Toten und anderen Opfern, die Nazi-Deutschland in ganz Europa und darüber hinaus hinterlassen hat. Wohl auch deshalb wurden die massenhaften Vergewaltigungen durch alliierte Soldaten jahrzehntelang verdrängt, tabuisiert, vergessen.

Jahrzehntelang totgeschwiegen

Erst seit einigen Jahren hat das ein Ende. Die Konstanzer Historikerin Miriam Gebhardt hat sich des Themas nun in einer breiten wissenschaftlichen Aufarbeitung angenommen. An diesem Dienstag stellt sie in Berlin ihr Buch “Als die Soldaten kamen – Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Krieges” vor. Die Frauen schwiegen über das Durchlebte aus Scham, selbst in den Familien wurde kaum darüber geredet. Wenn das Thema öffentlich überhaupt erörtert wurde, dann mit Blick auf “die Russen”. Etwas überspitzt gesagt, galt: Die Russen haben sich die Frauen mit Gewalt genommen, die Amerikaner sie mit Geschenken betört.

860.000 deutsche Frauen von Soldaten vergewaltigt

Mit dieser Perspektive räumt Gebhardt nun auf. Anhand vieler Quellen wie Berichten von Pfarrern, Ärzten und Militärrichtern belegt sie, dass Soldaten aller Besatzungsmächte vergewaltigten. Allerdings ragt auch nach ihren Recherchen die Rote Armee in dieser unrühmlichen Statistik heraus. Und dies obwohl Gebhardt die von der Filmemacherin Helke Sander in den 90er Jahren genannte Zahl von mehr als zwei Millionen Frauen bezweifelt, die von Sowjetsoldaten vergewaltigt worden sein sollen. Gebhardt spricht von etwa einer halben Million. Die Zahl der Vergewaltigungen durch Amerikaner schätzt sie auf etwa 190.000. Insgesamt kommt sie – in allerdings umstrittenen Berechnungen – auf etwa 860.000 deutsche Frauen, die von Besatzungssoldaten vergewaltigt wurden.

Soldaten fielen oft in Gruppen über die Frauen her

Das Vorgehen amerikanischer, britischer und französischer Soldaten unterschied sich dabei kaum von dem der Rotarmisten: Häuser wurden beschlagnahmt und geplündert, dann fielen die Soldaten oft in Gruppen über die Frauen her. Besonders aus Bayern gibt es Berichte etwa von Pfarrern, die sich über brutale Übergriffe von US-Soldaten beklagten. Schon vor ein paar Jahren hat die Journalistin Maximiliane Saalfrank ähnliche Quellen aus der Diözese München-Freising öffentlich gemacht. Und recherchiert, dass sich hinter manch einem scheinbar zusammenhanglosen Sterberegister-Eintrag – wie in Bad Reichhall “Tod durch Ertrinken infolge eines Nervenzusammenbruchs” – die Selbsttötung einer von Soldaten vergewaltigten Frau verbirgt.

Seriöse Berichte erst nach Wiedervereinigung

Den Taten sahen die Armeeführungen nur unmittelbar beim Vormarsch und in den ersten Tagen danach tatenlos zu – und zwar im Westen wie im Osten. Später bestraften die Besatzer Vergewaltiger aus den eigenen Reihen hart, auch mit dem Tod. Bis in Deutschland seriöse Berichte und Untersuchungen zu dem Thema erschienen, hat es Jahrzehnte gedauert, im Grunde bis nach der Wiedervereinigung. In der DDR war es schon gefährlich, über die Verbrechen der Befreier und “Waffenbrüder” – weiterhin zu Tausenden dort stationiert – auch nur zu sprechen; sie öffentlich zu machen, war unmöglich.

Hinweise galten als Relativierung der eigenen Schuld

Im Westen Deutschlands wurde über die Nazi-Zeit und die unmittelbare Nachkriegszeit zunächst komplett geschwiegen, später stand die Aufklärung der deutschen Verbrechen im Mittelpunkt. Hinweise auf Schandtaten der Alliierten galten als Relativierung der eigenen Schuld: Hatte die Nation von Auschwitz solche “Strafaktionen” nicht geradezu heraufbeschworen? Eine erste Bresche in die Mauer des Schweigens schlug Helke Sander 1992 mit ihrem Film “Befreier und Befreite”. Darin thematisierte sie die Massenvergewaltigungen der Roten Armee. Doch sie erntete neben manchem Lob auch noch heftige Kritik. Dem Massenpublikum wurde das Thema erst Anfang der 2000er Jahre bewusst, mit dem autobiografischen Buch jener Frau, die als “Anonyma” die sowjetische Besetzung Berlins schilderte. Bezeichnend für den Umgang mit dem Thema ist das Schicksal des Buches selbst: Es erschien bereits 1954 auf Englisch, einige Jahre später auf Deutsch, wurde aber völlig ignoriert. Erst bei der Neuauflage 2003, zwei Jahre nach dem Tod der Autorin Marta Hillers, wurde es ein Erfolg – und 2008 mit Nina Hoss in der Hauptrolle verfilmt. Quelle: VA

ajax loader

(80)

94 total views, 1 views today

Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der Krim mit der Russischen Föderation, hat der britische Aussenminister Philip Hammond den Entscheid der Bevölkerung der Krim scharf kritisiert. Er verurteilte am Wochenden den Schritt mit den Worten: “Die illegale Annexion der Krim durch Russland vor einem Jahr, war ein eklatanter Bruch des Internationalen Rechts. Es zeigte, die totale Missachtung des Rechts der Ukraine auf Souveränität und territoriale Integrität, und ich verurteile es im höchsten Masse.” Die Antwort aus Moskau folgte prompt. Der Vorsitzende des aussenpolitischen Ausschusses der Duma, Alexei Pushkov, reagierte auf die britische Attacke mit der Retourkutsche, Russland hat mehr Anspruch auf die Halbinsel Krim, als Britannien auf die Falklandinseln (Malvinen).

14’000 Kilometer enfernt soll britisches Territorium sein

Zur Erläuterung, die Inseln der Malvinen liegen im Südatlantik über 14’000 Kilometer von London entfernt, aber nur 500 Kilometer vor der Küste Argentiniens. Buenos Aires beansprucht die Malvinen als argentinisches Territorium, aber die Briten haben sogar einen Krieg gegen Argentinien 1982 über den Besitz der Inseln geführt. Der Anspruch Argentiniens auf die Inseln geht weit zurück und begründet sich, weil die Malvinen ursprünglich zu Spanien gehörten, so wie auch Argentinien. Als Rechtsnachfolger nach der Unabhängigkeit von Spanien betrachtet Argentinien die Inseln vor ihrer Küste als argentinisches Territorium. Die Briten in ihrer imperialen Arroganz nicht, so wie sie zahlreiche andere Inseln und Territorien als Kolonien weltweit besetzt halten.

Das ausgerechnet ein Vertreter des grössten Landräubers und Kolonialisten der Weltgeschichte den Mund aufmacht und sich über die Wiedervereinigung der Krim mit Russland beschwert, ist der Gipfel der Frechheit. Auch die Wiedervereinigung Deutschlands hat damals die britische Premierministerin Margret Thatcher nicht gewollt. Zudem beurteilen die Briten den Ausgang von Referenden völlig willkürlich, gerade so wie es ihnen passt.

In einem Referendum am 10. und 11. März 2013 sprachen sich die Bewohner der Falklandinseln mit 99,8 % für den Erhalt des Status Quo als britisches Überseegebiet aus. Wissen muss man dazu, wahlberechtigt waren nur die Mehrheit der britischen Abkömmlinge auf der Insel. London sieht das Resultat als Bestätigung des britischen Besitzanspruches. Die argentinische Regierung bezeichnete das Referendum als “rechtlich wertloses Manöver“.

Selber beruft sich London auf ein Referendum, was ihren Besitz der Falklandinseln rechtfertigen soll, aber das Referendum auf der Krim, ist für das britische Regime natürlich nicht bindend. Hammond sagte dazu: “Wir erkennen das Scheinreferendum vom vergangenen Jahr nicht an, dass Präsident Putin als Feigenblatt für seinen Landraub benutzte. Dieses Handeln bedroht die internationale Sicherheit und hat ernsthafte Konsequenzen auf die Rechtsordnung, welche die Integrität und Souveränität aller Staaten schützt.

Was für eine Unverschämtheit des britischen Aussenministers, wenn ausgerechnet er, als Vertreter des britischen Imperiums, anderen Landraub vorwirft. Die Briten haben sich die halbe Welt mit Gewalt zusammengeraubt und sitzen heute noch auf einem Teil des geraubten Territoriums.

Die Doppelmoral und Heuchelei des britischen Aussenminister ging weiter, indem Hammond folgende Lüge von sich gab: “Es ist völlig unakzeptabel, dass Russland zur Grenzveränderung Gewalt angewendet hat.

Von was spricht dieser Lügner? Russland hat keine Gewalt angewendet. Es ist kein einziger Schuss gefallen. Es fand auch keine Invasion statt, denn russische Truppen sind schon seit hunderten von Jahren auf der Krim, seit der Zarenzeit, dann während der Sowjetunion und danach weil es so mit Kiew in einem Stationierungsabkommen vereinbart war.

In wieviele Länder ist die britische Armee einmarschiert, hat sie besetzt und danach die Grenzen willkürlich verändert? Die Briten haben gegen fast jedes Land der Welt einen Krieg geführt, mehr als die Amerikaner, und mehr Grenzen verändert und neue gezogen als die koloniale Konkurrenz der Spanier und Franzosen zusammen. Ja, die Briten sind auch in die Krim einmarschiert und haben gegen Russland einen Krieg geführt.

Vom 14. bis zum 19. September 1854 landeten die verbündeten Briten und Franzosen in der Bucht von Jewpatorija nördlich von Sewastopol auf der Krim ihre Truppen. Danach marschierten die Alliierten landeinwärts, wo sie am Fluss Alma von den Russen unter Fürst Menschikow, der inzwischen Oberbefehlshaber der russischen Truppen geworden war, erwartet wurden. Am 9. Oktober begannen die alliierten Truppen mit der Einschliessung und Belagerung Sewastopols. Im Mai 1855 standen 35’000 Briten und 100’000 Franzosen auf der Krim. Ende Mai trafen dazu noch 14’000 Italiener aus dem Königreich Sardinien ein.

Die Verluste im Krimkrieg waren horrend. Nicht mehrheitlich wegen der Kampfhandlungen, sondern wegen der Seuchen und katastrophalen hygienischen Bedingungen. Auf alliierter Seite sollen 165’000 Soldaten und auf russischer 450’000 Soldaten umgekommen sein. Die Russen erlitten von allen Kriegsteilnehmern die schwersten Verluste. Die Mehrzahl der Opfer starb nicht bei Kampfhandlungen, sondern durch mangelnde Versorgung im Allgemeinen (Hunger, Erfrieren) und Mängel bei der medizinischen Versorgung im Besonderen (Epidemien, Verwundungen).

Nach der Eroberung Sewastopols durch die westlichen Invasoren gegen Ende 1855, sah der neue russische Zar Alexander II. die Notwendigkeit, Frieden zu schliessen. Am 30. März 1856 schloss Russland mit seinen Kriegsgegnern – dem Osmanischen Reich, Grossbritannien, Frankreich und Sardinien sowie den nicht kriegführenden Staaten Preussen und Österreich – den Frieden von Paris oder Dritten Pariser Frieden. Darin wurde unter vielen anderen Vereinbarungen, das Schwarze Meer zu einem neutralen Gebiet erklärt.

Im Zweiten Weltkrieg kam es auch zu schweren Kämpfen zwischen der erobernden Deutschen Wehrmacht und sowjetischen Truppen auf der Krim. Für die Russen ist jeder Quadratmeter Boden auf der Krim mit russischen Blut getränkt. Deshalb ist was Hammond weiter behauptete und forderte, für Russland völlig abwegig und absurd: “Unsere Botschaft an Russland ist konstant und klar: Die Annexion der Krim war illegal im März 2014, und bleibt illegal im März 2015. Russland muss die Krim der Ukraine zurückgeben.

Die Antwort Moskaus: “Achtung, Achtung London: Die Krim hat viel mehr Gründe zu Russland zu gehören, als die Falklands als Teil von Grossbritannien,” sagte Alexai Pushkov. Wenn über 90 Prozent der Bewohner der Krim sich für die Wiedervereinigung mit Russland entscheiden, dann ist das zu respektieren und zu akzeptieren. Es war sowieso nur eine Reaktion auf den vom Westen inszenierten Nazi-Putsch in Kiew.

Im Film “Krim – Der Weg zurück zur Heimat” hat Präsident Putin die Vorwürfe des Westens zurückgewiesen, Russland habe das “Einverleiben” der Halbinsel von langer Hand geplant. “Wir dachten niemals an die Abspaltung der Krim von der Ukraine“, sagte er. Bei den gewaltsamen Protesten auf dem Maidan sei aber “extremer Nationalismus” und Hass gegenüber allem russischen sichtbar geworden. “Erst dann, das will ich betonen, entstand der Gedanke, dass wir die Menschen in dieser Situation nicht alleinlassen können.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

(77)

92 total views, 2 views today

Es werden immer wieder Begriffe benutzt, die ihre Bedeutung verloren haben, oder falsch verwendet werden. Was Kapitalismus, Sozialismus und Faschismus bedeuten, muss ich deshalb erklären, damit wir vom selben reden. Es handelt sich nicht um eine ausführliche Begriffserklärung, sondern eine Kurzform, so wie ich es verstehe.

Falsch: Die Krise heisst Faschismus!

Kapitalismus: Wenn man als Unternehmer Geld verdient, kann man es behalten. Wenn man mit dem Unternehmen Geld verliert, dann ist man alleine für den Verlust verantwortlich. Freiheit in diesem System bedeutet, die Freiheit Erfolg zu haben, aber auch die Freiheit zu scheitern. Das Risiko trägt alleine der Unternehmer.

Gewinne werden privatisiert und die Verluste werden privatisiert.

Sozialismus: Wenn man als Unternehmer Geld verdient, wird es mit Steuern einem weggenommen, zum Wohle der Gesellschaft. Wenn man mit dem Unternehmen Geld verliert, dann subventioniert der Staat aus den Steuereinnahmen die Verluste, meistens um Arbeitsplätze zu erhalten.

Gewinne werden sozialisiert und die Verluste werden sozialisiert.

Faschismus: Wenn man als Unternehmer Geld verdient, kann man es behalten. Wenn man mit dem Unternehmen Geld verliert, dann subventioniert der Staat mit Steuergeld oder Schulden die Verluste. Das Risiko des Scheiterns von Unternehmen trägt alleine der Staat.

Gewinne werden privatisiert und die Verluste sozialisiert.

Frage: In welcher Gesellschaft leben wir? Ganz sicher nicht im Kapitalismus, also in einer freien Marktwirtschaft. Das hat es meiner Meinung nach noch nie gegeben. Die sogenannte westliche Gesellschaft in Europa und Nordamerika besteht aus einer Mischung von Sozialismus und Faschismus, wobei der Trend in den letzten 20 Jahren immer mehr in Richtung Faschismus läuft. Sieht man doch an den Grossbanken und Grosskonzernen, die gigantische Verluste eingefahren haben, aber mit Geld vom Steuerzahler gerettet wurden. Eigentlich auch nicht durch Steuergelder, sondern durch astronomisches staatliches Schuldenmachen.

Das nennt man “too big too fail“.

Und einen freien Markt gibt es auch nicht, denn die einzelnen Staaten, oder die Europäische Union, regulieren und subventionieren viele Bereiche der Wirtschaft, wie die Landwirtschaft, die Fischerei, den Schiffbau, die sogenannten alternativen Energien, oder geben Exportzuschüsse und halten viele gescheiterte Branchen und Unternehmen am Leben.

Im Finanzbereich gibt es sowieso grundsätzlich keinen freien Markt, wo Angebot und Nachfrage spielen, denn die Zentralbanken greifen ständig mit der Geld- und Zinspolitik, oder mit Deviseninterventionen, mit Quantitative Easing (Gelddrucken), Plunge Protection Team (Aufkauf von Wertpapieren) und den Kauf von Staatsanleihen, in die Märkte ein.

Das ist Planwirtschaft in Höchstform und die FED macht Interventionen seit Jahren und die EZB seit März, mit 60 Milliarden Euro pro Monat. Wo ist da ein Markt, wenn irrsinnige Summen in die Märkte gepumpt werden, damit sie nicht abstürzen und die Banken nicht pleitegehen? Der Goldpreis, die Devisenkurse und die Zinssätze werden von einer nicht gewählten Kabale an Bänkern zentral bestimmt und nicht durch Angebot und Nachfrage.

Insider in den Finanzmärkten haben dafür vor Jahren einen Begriff erfunden, der Greenspan Put, oder Moral Hazard, oder danach der Bernanke Put. Das heisst, egal wie schlimm sich die Kriminellen an der Wall Street verspekulierten und in Schieflage geraten sind, der Chef der FED würde sie immer retten. Das ist wie Lotto-Spielen und man kennt die Zahlen im Voraus. Man gewinnt immer. Der Normalbürger hat nichts davon, sondern nur die Spekulanten und Zocker.

Wenn wir wirklich im Kapitalismus leben würden, dann hätte es keine Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler gegeben. Denn dann müssten Banken, die sich verspekulierten und riesige Verluste deshalb eingefahren haben, auch pleite gehen dürfen. Dann hätten Citi Bank, JP Morgan, Goldman Sachs und AIG, oder Harley Davidson und General Motors, nicht vom amerikanischen Staat gerettet werden dürfen. Das gleiche in Europa. Das Verlustrisiko hätten die Aktionäre, also die Eigentümer dieser Pleitefirmen, alleine tragen müssen. Ist aber nicht passiert. Die Aktionäre durften immer die Gewinnen einsacken, aber die Verluste trägt die Gesellschaft. Das ist nach meinem Verständnis Faschismus.

Warum? Weil der Erfinder des Faschismus, Benito Mussolini, das so definiert hat. Faschismus müsste eigentlich Korporatismus heissen, sagte er, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht (Korporation) darstellt. So verschmolzen und verbunden wie die Konzerne mit der Politik, dem Staatsapparat und den Regierungen jetzt sind, geht gar nicht enger. Die Konzerne schreiben schon lange die Gesetze, die sie selber betreffen. Die Parlamente nicken sie nur noch ab. Ein Schwarm an Lobbyisten, der mit einem riesigen Budget ausgestattet ist, sorgt dafür, dass die Abgeordneten nur die Interessen der Konzerne verfolgen.

Hohe Regierungsbeamte und Minister, die aus dem Amt ausscheiden, treten sofort hohe und bestbezahlte Stellen in den Konzernen an. Oder umgekehrt, ehemalige Top-Manager der Konzerne werden Minister und Staatssekretäre, oder nehmen oberste Posten bei wichtigen Institutionen ein. Was war denn Mario Draghi bevor er Chef der italienischen Zentralbank und danach der Europäischen Zentralbank wurde? Vizepräsident bei Goldman Sachs. Von der Privatwirtschaft in den Staatsapparat und zurück, wie in einer Drehtür. Die Interessen der Bürger sind denen doch völlig egal und sie schielen nur nach den Posten, die sie mit den Gefälligkeiten ergattern können.

Faschismus darf man nicht alleine nach den Äusserlichkeiten beurteilen, wie Uniformen, Symbolen, Sprache und Rituale, sondern nach dem Grundkonzept des Systems. Staat und Konzerne zusammen bilden eine Macht gegen die Bürger. Gucken wir uns die Ukraine an. Wer ist denn dort Präsident? Petro Poroschenko, einer der reichsten Oligarchen des Landes, der mit seiner Unternehmensgruppe Ukrprominvest in den Bereichen Schokolade, TV-Sender, Auto-, Schiffbau- und Rüstungsunternehmen, tätig ist. Seit seinem Amtsantritt hat sein Schokoladenkonzern Roshen den Gewinn verachtfacht!!! Wie ist das möglich, wenn die Wirtschaft der Ukraine abgestürzt ist?

Wer Faschisten in der Ukraine unterstützt, wie die USA und EU es tun, muss selber ein Faschist sein. Wer den Treiben der Nazis in der Ukraine tatenlos zuschaut, die ein “russenfreies” und “reinrassiges” ukrainisches Land wollen, die SS-Symbole, Hackenkreuzfahnen und den Faschistengruss zeigen, der muss selber ein Nazi sein. Wer den Geschichtsrevisionismus des von den USA und EU in Kiew installierten Ministerpräsident Jazenjuk nicht widerspricht, der in Berlin gesagt hat, die deutsche Wehrmacht hätte die Ukraine befreit und Russland hätte den Zweiten Weltkrieg angefangen, der ist durch und durch ein Nazi.

Wer ständig Angriffskriege führt, wie die NATO-Mitgliedsländer, wer seine eigene Bevölkerung total ausspioniert und Überwacht, wer andere Länder mit Wirtschaftssanktionen bestraft, wer einerseits den Terrorismus erfindet, finanziert und einsetzt, aber anderseits den Terrorismus benutzt, um die Freiheiten einzuschränken und den Polizeistaat einzuführen, wer alles und jeden kontrollieren und alles vorschreiben will, wer die Meinungsäusserung unterdrückt, wer die Interessen der Konzerne über die der Menschen stellt, wer die grössten Lügen und übelste Propaganda verbreitet, wie die sogenannte “westliche Wertegemeinschaft” es gesamthaft mit uns tut, der ist ein Faschist und wir leben in einem faschistischen System.

Deshalb finde ich den Spruch von Blockupy falsch:

Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus

Die Aktivisten verstehen offensichtlich nicht, wir haben keinen Kapitalismus, sondern Faschismus.

Deshalb müssten sie rufen:

Sie wollen Faschismus ohne Demokratie, wir wollen Demokratie ohne Faschismus

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

(79)

96 total views, 2 views today

Astrid Korten schreibt Kriminalromane, in einem davon geht es um einen “Ehrenmord”. Nach einer Lesung wird die 53-Jährige von jungen Männern überfallen, geschlagen und als “Feind Allahs” beschimpft.

Image635624711419400243Die körperlichen Schmerzen, gerade am Magen, die nehmen allmählich ab, das wird schon wieder. Astrid Korten nimmt Schmerzmittel, die helfen ganz gut. Viel schlimmer ist im Moment noch die seelische und mentale Aufarbeitung. Der Schock, das Entsetzen darüber, was ihr vor zehn Tagen widerfahren ist. Das Verdauen des Erlebten. Als die Schriftstellerin in Leipzig am Vorabend der Buchmesse von zwei Männern überfallen wurde, attackiert und getreten – kurz nachdem sie aus ihrem neuen Buch eine Passage gelesen hatte, in der es um einen Ehrenmord geht.

Bei dem Angriff beschimpfte sie einer der beiden Männer als “Feind Allahs”.

Mehr als eine Woche lang hatte Astrid Korten still gehalten. Nichts gesagt darüber. “Ich wollte den Übergriff zunächst tot schweigen”, erklärt sie, “um mich und andere zu schützen.” Nun aber entschied sie sich nach langem Überlegen, nach Tagen des Zweifels, doch an die Öffentlichkeit zu gehen und darüber zu sprechen. “Ich lasse mich nicht mundtot machen”, sagt sie. Deswegen hat sie ihr Schweigen gebrochen und erzählt hier zum allerersten Mal von den Vorfällen des 11. März.

Wenn die Fiktion zur Realität wird

Astrid Korten, 53, geboren im niederländischen Heerlen, mittlerweile lebt sie in Essen. Mit 13 verfasst sie ihre erste Kriminalgeschichte “Die Leiche im Brunnen”, das Schreiben wird zu ihrer großen Passion. Jahrelang arbeitet sie als Marketing- und Vertriebsleiterin, als Geschäftsführerin mehrerer Unternehmen. 2004 aber vollzieht sie einen radikalen Schnitt, macht ihre Leidenschaft zum Beruf. Sie publiziert Romane, Thriller, Krimis, die jüngsten heißen “Tödliche Perfektion”, “Eiskalter Schlaf”, “Eiskalte Umarmung”. Jetzt, vor einigen Wochen im Februar, erscheint ihr neuestes Buch: “Eiskalter Plan – Im Netz der Rache.”

“Niemals hätte ich geglaubt, dass ich aufgrund eines Thrillers wie diesem das Opfer eines Übergriffs werden könnte”, sagt sie.

In dem Buch geht es um die Hauptfigur Alma. In der Mitte ihres Lebens stellt sie alles auf den Prüfstand, den Job, den Ehemann, das restliche Privatleben. Alma will nicht mehr die Nette sein, sie will ein schlechter Mensch werden und trifft in einem Chatroom im Internet auf vier gleichgesinnte Frauen, seelenverwandt durch eine entfesselte Wut.

Vor dem Thema “Ehrenmord” hatte sie keine Angst. Bisher

Das Quintett verliert jeglichen Rechtssinn, immer mehr verstehen sie sich als Rächerin der Frauen. Die Rache gipfelt in einem kaltblütig geplanten Mord an einem Afghanen namens Farid Azraq, der wegen seiner Ablehnung der westlichen Kultur einen sogenannten Ehrenmord an seiner Tochter plant. “In dieser Zuspitzung”, sagt Korten, “wird eine Klimax der Gegenüberstellung zweier Systeme deutlich. Auf der einen Seite die Absolutheit der männlichen Gewalt gegen Frauen, der auf der anderen Seite mit der kaltblütigsten weiblichen Rache begegnet wird.” Bedenken, einen “Ehrenmord” zu thematisieren, sagt sie, habe sie nicht gehabt.

Vor einigen Wochen beginnt Astrid Korten mit Lesungen aus ihrem neuen Buch, auch am 9. und 10. März liest sie in Eschwege und Schweinfurt die besagte Passage mit dem “Ehrenmord”, dann fährt sie zur Buchmesse nach Leipzig, sie beginnt am 12. März. Am Abend des 11. März geschieht dann das Unfassbare.

Astrid Korten ist in der Hahnemannstraße unterwegs zum Hotel, als sie von zwei Jugendlichen bedrängt wird. “Zunächst pöbelten die beiden mich an”, erzählt sie. “Ich reagierte nicht und bin weitergelaufen in Richtung Hotel. Als mich dann einer der beiden Männer aber einen ‘Feind Allahs’ nannte, war mir klar, dass es vielleicht mit meinem neuen Roman zu tun haben könnte.”

Er hätte “das Recht”, sie mit Füßen zu treten

Astrid Korten schreit um Hilfe, dann wird sie von einem der Angreifer zu Boden gestoßen und in den Magen getreten. “Er sagte: Jeder Mann hätte das Recht, mich mit Füßen zu treten, wenn ich behaupten würde, dass islamische Männer ihre Tochter töten würden. Dann ließen sie plötzlich von mir ab und rannten davon.” Die Autorin entdeckt ein Paar in unmittelbarer Nähe, sie steht auf und spricht die beiden an, doch die beiden gehen kommentarlos weiter.

Astrid Korten verzichtet zunächst darauf, die Polizei zu alarmieren, sie geht ins Hotel. “Ich habe niemandem davon erzählt, weil ich zum einen wie gelähmt war, ich keinen Wirbel wollte und Angst hatte. Ich habe versucht, das Ganze zu verdrängen, habe meine Lesungen und Termine eingehalten.” Am 14. März postet sie auf ihrer Facebook-Seite: “Trotz schwerster Übelkeit, Fieber und Erbrechen – medikamentös aufgepeppelt – gestern Mädlervilla, heute Victor’s. Volles Haus, tolles Publikum und gute Stimmung.” Über den wahren Hintergrund spricht sie nicht.

Bis jetzt.

“So ein Übergriff”, sagt Korten, “hinterlässt Spuren, er lässt mich fassungslos zurück, weil ich am eigenen Leib erfahren musste, wie das Gedankengut junger Männer durch extreme Gruppierungen vergiftet wird. Es macht mich als Mensch und Autorin zutiefst betroffen.” Bei einem Buch, in dem etwas wie der Ehrenmord nicht einmal das große Hauptthema war, sondern ein Abschnitt von vielen.

Die Unbefangenheit ist weg

Noch länger den Vorfall totschweigen, das kann sie nicht. Am Donnerstagabend, acht Tage nach dem Überfall, äußert sie sich nun an dieser Stelle zum ersten Mal öffentlich. “Weiter schweigen scheint mir heute unangebracht, dann hätte die Einschüchterung ihr Ziel erreicht. Als Autorin kann und darf ich das nicht zulassen. Ich verachte jene Feigheit, mit der ich konfrontiert wurde, und verurteile sie zutiefst. Aber sie wird mich nicht mundtot machen. Ich respektiere das Grundgesetz, achte meine Mitmenschen und ihr Recht auf freie Meinungsäußerung. Dafür stehe ich als Autorin.”

Derzeit nimmt Astrid Korten Magen- und Schmerzmittel, sowie leichte Beruhigungstabletten. Inzwischen hat sie auch Anzeige erstattet, gefasst wurden die Täter bislang nicht. “So richtig unbefangen werde ich wohl nicht mehr in eine Lesung gehen können”, sagt sie, “das mulmige Gefühl wird bleiben.” Die nächsten Lesungen stehen im April und Mai an.

Derzeit schreibt Astrid Korten an einem neuen Buch. Es geht um ein Wirtschaftsverbrechen während der Wendezeit. Bis das Buch fertig ist, wird es noch dauern. Genau wie das Verarbeiten des 11. März. Welt.de

ajax loader

(78)

99 total views, 2 views today

WordPress Themes