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Wilhelm Gustloff (Schiff)

Zum Jahrestag  am 30. Januar dieses feigen Mordes an 10,000  Flüchtlingen, zum Großteil Frauen und Kinder.

Der Krieg hat ein Gesicht. Heut wie vor hundert Jahren. Es trägt zwar eine Maske doch wir kennen seinen Namen. Viel Blut klebt an seinen Händen gewaschen in Geld. Das Blut so vieler Völker auf der ganzen Welt.

Die völkerrechtswidrige Versenkung der Wilhelm Gustloff (ehemaliges KDF-Ausflugsschiff, welches mit über 10.000 Flüchtlingen besetzt war) wird anschließen gefühlvoll, später aber auch voller Ohnmächtigkeit und Wut, besungen. Beim Anhören läuft einem unweigerlich ein Schauer über den Rücken. Die größte Schiffskatastrophe (verschuldet durch Russenhand) war nicht die Titanic und das Lied trägt wirklich ein schönes Stück dazu bei die Opfer der Gustloff niemals zu vergessen. :(

Die Wilhelm Gustloff war ein Passagierschiff der nationalsozialistischen Gemeinschaft Kraft durch Freude (KdF). Im Zuge der Operation Hannibal sollte die Gustloff Flüchtlinge aus dem eingekesselten Ostpreußen über die Ostsee in Richtung Westen retten. Ihre Versenkung durch das sowjetische U-Boot S 13 am 30. Januar 1945 zählt mit über 9.000 Opfern zur größten Katastrophe der Seefahrtsgeschichte.

Der Kapitän des U-Bootes S 13 wurde später sogar zum “Held der Sowjetunion’ ernannt!

Alle Details über den Untergang der Wilhelm Gustloff können hier nachgelesen werden.

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Ganz Amerika ist über die neuesten Aufnahmen des republikanischen Präsidentschaftkadidaten Newt Gingrich geschockt, die als “Outtake” eigentlich dem Schnitt zum Opfer fielen sollten, aber an die Öffentlichkeit gelangten. Wie Insider durchsickern liessen, war Ginrich voll mit Drogen vollgepumpt, als er neulich sich ins Studio für Filmaufnahmen begab. Der leicht aufbrausende Kolleriker hatte einen Cocktail aus LSD, psilocybinhaltige Pilze, Meskalin und Alkohol zu sich genommen, um sich zu beruhigen.

Ich sah Newt in der Schminke bevor das Filmen anfing. Er rotierte auf dem Boden und sprach von blauen Drachen, einem Feld voller Duftblumen, er würde fliegen können und sie alle bestäuben,” sagte John Snortnose, ein Tonigenieur aus der Film-Crew gegenüber den Medien.

Aber es wurde richtig unheimlich, als er aufs Set kam und seine Ansprache für die Wähler hielt.

“Er gab völlig abgedrehten Blödsinn von sich. Wir versuchten ihn dauernd zu sagen, er soll sich an den vorgebenen Skript halten, aber der Typ plapperte nur Nonsense. Am Schluss mussten wir die Aufnahmen abbrechen und ihn hinausbegleiten. Er dachte er wäre im Lalaland und er könnte Musik in Farbe sehen,” verriet der Filmdirektor Berg Spiel.

Hier eine Zusammenstellung der Aufnahmen für den Wahlkampf, die nicht gesendet werden konnten und die Wähler in Amerika nicht sehen durften. In seinem Rauschzustand gab es Augenblicke der Schizophrenie und der optischen Halluzinationen, die seine Sprache zu einem unkoordinierten kindlichen Gebabbel verkehrte. Auch seine Mitkandidaten erlebten peinliche Momente bei den Debatten auf der Bühne. Aber seht selber:

Es gibt einige Jungwähler unter den Republikanern, welche den Drogenkonsum von Gingrich toll finden. “Ich finde er ist völlig cool so. Politiker die sich dauernd so steif und seriös geben sind doch nicht mehr wählbar. Die reden auch nur unverständliches Zeug das keiner versteht. Ab und zu einen Joint rauchen und dann erst Entscheidungen treffen, würde manchen dieser Lackaffen und uns gut tun,” sagte Mark Angeldust.

Erzkonservative Republikaner sind völlig ausser sich. Sie fragen, wie kann so jemand das höchste Amt des Landes tragen und ins Weisse Haus einziehen? Das ist doch kein Vorbild für die Jugend. Einen tablettenabhängigen senilen Ronald Reagan oder hirnverbrannten Alkoholiker wie Bush ist ok, aber doch nicht ein Präsident der sich wie ein Hippie aufführt.

Der Parteiführer der Demokraten gab zu bedenken, der Präsident ist gleichzeitig der oberste Befehlshaber und er warnte: “Stellen wir uns vor, ein Präsident Gingrich zieht sich im Oval Office eine Linie Koks rein und ist dann völlig high. Vor lauter psychadelischen Bildern drückt er noch auf den roten Knopf und löst einen Atomkrieg aus. Beängstigend diese Vorstellung.

Sein Wahlkampfmanager der schon George W. Bush diente meinte dazu: “Newt braucht drigend Hilfe, denn der Stoff hat sein Hirn schon völlig zerfressen. Er bringt keinen zusammenhängenden und verständlichen Satz mehr raus. Ich weiss, Bush konnte das auch nicht, aber bei Newt ist es schlimmer.

Der beste Beweis für seine Unzurechnungsfähigkeit ist das neuste Fantasiegeschwafel von Gingrich. Er verspricht den Amerikanern technologische Grosstaten zum Wohle der Nation. Er will im Falle seiner Wahl eine Mond-Kolonie gründen und auch der Mars ist ihm nicht zu weit. “Mit dem Ende meiner zweiten Amtszeit werden wir die erste ständige Basis auf dem Mond haben – und sie wird amerikanisch sein“, sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida in der Nähe des Kennedy Space Center.

Die NASA bringt nicht mal mehr einen Astronauten in die Erdumlaufbahn und müssen mit den Russen mitfliegen. Ausserdem ist Washington völlig pleite. Wie will Gingrich dann zum Mond kommen oder sogar zum Mars? Wow, der Typ is wirklich voll am Abspacen!

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Gelsenkirchen: Deutschland ist abgeschafft

On January 27, 2012, in Thiazi Forum, by admin
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„In Gelsenkirchen ist von der Stadtverwaltung endlich einmal offen und ehrlich ausgesprochen worden, dass ein Stück Deutschland abgeschafft worden ist.“, kommentierte der PRO-NRW-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Gelsenkirchen, Kevin Hauer, die Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage des sozialdemokratischen Stadtverordneten Albert Ude.

Dieser hatte sich erkundigt, warum der Einführungsgottesdienst an der Gemeinschaftsgrundschule Martinsschule in einer Moschee durchgeführt worden sei. Hauer bezeichnete diese Praxis als nicht hinzunehmen. Sie verstoße im Übrigen gegen das Schulgesetz. Seine Fraktion erwäge deshalb rechtliche Schritte in dieser Sache. In der Antwort der Verwaltung heißt es wörtlich, dass man die Einladung zum Einschulungsgottesdienst in die Moschee gern angenommen habe, „zumal die für den Religionsunterricht angemeldeten christlichen Kinder für einen eigenen Gottesdienst nicht ausreichten.“ „Hier wird einmal ganz lapidar festgestellt, dass sich Deutschland partiell bereits abgeschafft hat, wie das der Parteikollege von Genosse Ude, Thilo Sarrazin, beklagt hatte. Dass das nicht für einen Aufschrei sorgt, zeigt, dass den Verantwortlichen der kulturelle Erhalt dieses Landes bereits komplett egal ist“, kritisierte Hauer. Diese Vermutung sei auch die Programmfolge in der Moschee unterstrichen worden, so Hauer: „Es ist unglaublich, dass in einer deutschen Gemeinschaftsschule ein Einschulungsgottesdienst auf Arabisch gehalten wird. Die türkische Ansprache anschließend wurde lediglich in Teilen für die Restdeutschen übersetzt, die wohl nur noch in einem muslimischen Reservat leben.“ Die Tatsache, dass man ganz dreist gegen das NRW-Schulgesetz verstoße, so Hauer abschließend, werde von PRO NRW nicht hingenommen:

„In § 26 des Schulgesetzes ist eindeutig festgelegt, dass die Schüler auf Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte unterrichtet und erzogen werden müssen. Das ist in einer Moschee aber nicht möglich, denn hier werden andere Werte vertreten. Der Moscheebesuch an einem so wichtigen Datum ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Schulgesetz. Es steht den Muslimen frei, eine Bekenntnisschule zu gründen. Eine staatliche Schule aber bleibt christlich. Wir werden in dieser Frage alle rechtlichen Schritte prüfen, um so etwas in Zukunft zu verhindern. Dass hier überdies noch nicht einmal vollständig die deutsche Amtssprache benutzt wird, ist ebenfalls unglaublich. Leider hatten die Väter des Schulgesetzes wohl nicht einmal die die Phantasie, dass eines Tages in Deutschland für eine deutsch sprechende, christliche Restbevölkerung kryptische Übersetzungen herhalten müssen. Man hielt es für verzichtbar, dass an einer deutschen Schulen Deutsch gesprochen wird. Wir sind inzwischen so weit gekommen, dass eine solche Forderung, für die sich PRO NRW einsetzt, politisch durchgesetzt werden muss, um Heimat und Identität in diesem Land zu erhalten.”Pro-NRW Gelsenkirchen

http://fakten-fiktionen.net/2012/01/…ee/#more-12039

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Eugen Jochum conducts the Berlin Philharmonic Orchestra (Berliner Philharmoniker), playing the 7th Symhony of Bruckner “Lyric” in E major. 2: Adagio. Sehr feierlich und sehr langsam (part 2) Recorded 1964
Video Rating: 5 / 5

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Die "Mini Band" ganz gross

On January 27, 2012, in Schall und Rauch, by admin
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Die achtjährige Zoe Thomson aus Thatcham, Berkshire in England ist eine Gitarrensensation. Sie spielt das Instrument wie die besten Heavy-Metall-Rocker. In ihrem neusten Video zeigt sie das Solostück “Stratosphere” der finnischen Band Stratovarius mit einer Leichtigkeit, was mit den kleinen Fingern schon erstaunlich ist.

Guckt euch das an:

Hier das Orginal von Stratovarius live als Vergleich:

Zoe ist Mitglied der “Mini Band”, die aus 8 bis 10-Jährigen Kindern besteht, alle mit einem riesen Talent und wie die Grossen spielen. Hier ihr offizielles Musik-Video:

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog


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Die "Mini Band" ganz gross

On January 27, 2012, in Schall und Rauch, by admin
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Die achtjährige Zoe Thomson aus Thatcham, Berkshire in England ist eine Gitarrensensation. Sie spielt das Instrument wie die besten Heavy-Metall-Rocker. In ihrem neusten Video zeigt sie das Solostück “Stratosphere” der finnischen Band Stratovarius mit einer Leichtigkeit, was mit den kleinen Fingern schon erstaunlich ist.

Guckt euch das an:

Hier das Orginal von Stratovarius live als Vergleich:

Zoe ist Mitglied der “Mini Band”, die aus 8 bis 10-Jährigen Kindern besteht, alle mit einem riesen Talent und wie die Grossen spielen. Hier ihr offizielles Musik-Video:

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Massaker an Sudetendeutschen aufgeklärt

On January 27, 2012, in Junge Freiheit, by admin
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DOBRENZ. Bei den 2010 in der Nähe von Dobrenz im Sudetenland gefundenen Toten handelt es sich um 15 von Tschechen ermordete Sudetendeutsche. Dies geht aus den Untersuchungen einer tschechischen Mordkommission hervor, berichtet die Zeitung Jihlavsky Denik.

Die Täter hatten die Deutschen im Mai 1945 in ein Waldstück verschleppt, dort zum Ausheben der eigenen Gräber gezwungen und anschließend mit Spaten und Hacken erschlagen. Unter den Opfern befanden sich auch Alte und Jugendliche. Der Vorsitzende der sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich, Gerhard Zeihsel, lobte, daß „die Bemühungen der Journalisten und der tschechischen Behörden das Massaker aufzuklären, als vorbildlich bezeichnet werden können“.

Tschechischen Mördern wurde Straffreiheit zugesichert

Anstoß zu den Untersuchungen war der dokumentarische Roman „BergersDorf“ von Herma Kennel. Die Schriftstellerin beschäftigte sich darin unter anderem mit der Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland. Bis 1946 waren zwei bis drei Millionen Deutsche geflohen oder wurden deportiert. Mehrere zehntausend Menschen wurden dabei getötet.

Mit dem Straffreiheitsgesetz 115 der Beneš-Dekrete wurden die Morde an der deutschen Zivilbevölkerung gerechtfertigt und eine juristische Verfolgung der Täter verboten, wenn die Morde „eine gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziele hatten“. Die Dekrete sind bis heute gültig. (ho)

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Robert Spaemann: "Das Verbot aufheben!"

On January 27, 2012, in Junge Freiheit, by admin
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Deutschlands bedeutendster katholischer Philosoph Robert Spaemann kritisiert in der heute erscheinenden Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT das Schreibverbot für Pfarrer Georg Alois Oblinger in der Wochenzeitung.  

Bei dem vom Augsburger Bischof Konrad Zdarsa ausgesprochenen Verbot handle es sich „ganz und gar nicht“ um eine „Provinzposse“, sondern um „einen schwerwiegenden Fall von Verleumdung, der sich einreiht in eine Anzahl anderer Vorfälle, bei denen Konservative in der Kirche gemobbt werden. Man muß reagieren, weil sonst die Gefahr besteht, daß das immer weiter Schule macht“, so Spaemann.

Bischof Zdarsa sei „Opfer seiner Berater“ geworden. Bei der großen Zahl bekannter katholischer Autoren, die bereits in der JUNGEN FREIHEIT (JF) geschrieben haben oder dort interviewt wurden, hätte der Bischof stutzig werden müssen. Er selbst äußere sich gelegentlich in der JF, weil er sie für eine gute Zeitung halte, die er nicht missen möchte. „Nach meiner Ansicht wäre die einzige faire Entscheidung , wenn der Bischof das Verbot aufhebt und sich hinter seinen Pfarrer stellt, da der nicht Unrechtes getan hat“, erklärt der als Freund Joseph Ratzingers geltende Philosoph und Publizist.

Redaktionen: Das Interview mit Robert Spaemann schicken wir Ihnen gern zu. Schreiben Sie an: presse@jungefreiheit.de

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Was in Ungarn wirklich los ist

On January 27, 2012, in Schall und Rauch, by admin
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Wer in den letzten Monaten die Berichterstattung der deutsch- sprachigen Medien verfolgt hat, kam nicht drum herum zu bemerken, dass in Ungarn politische Veränderung im grossen Stil stattfinden. So wird behauptet Ungarn sei auf dem Weg in die Diktatur und Europa sei bedroht durch die Politik Ungarns. Das Merkwürdige an diesen Behauptungen ist jedoch, dass die meisten Ungarn die aktuellen Vorgänge ganz anders wahrnehmen, um nicht zu sagen entgegen- gesetzt. So demonstrierten am 21. Januar weit über 100.000 Menschen in Budapest gegen die Kritik der Europäischen Union und für den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Schnell stellt sich
die Frage, ob die Ungarn statt einer ungarischen Diktatur, nicht eher vor einer europäischen Diktatur Angst haben. Doch wie lässt sich dies erklären? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden muss man sich zunächst mit der ungarischen Geschichte, Politik und Gesellschaft auseinander setzen.

Die Ungarn sind ein rebellisches und freiheitsliebendes Volk. So ist auch die ungarische Geschichte geprägt von dem Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit. Vor über tausend Jahren waren die Ungarn noch ein Nomadenvolk, dass frei durch Eurasien wanderte. Ab 850 wurden sie sesshaft im Karpatenbecken und waren in ganz Europa gefürchtet für ihre Streifzüge. Zur Zeit der Türkenkriege leisteten sie erbitterten Widerstand gegen die Unterdrücken durch das Osmanische Reich und verteidigten das christliche Europa. 1848 führten sie einen Unabhängigkeitskrieg gegen die Vorherrschaft der österreichischen Habsburger. 1956 erhoben sich die Ungarn gegen die Sowjetunterdrückung und auch nach 1956 konnte sich der Kommunismus nie richtig in Ungarn durchsetzen.

Die Ungarn haben somit eine lange Tradition des Widerstandes gegen Bevormundung und wirtschaftlicher Unterdrückung. Und viele der über 100.000 Demonstranten am 21. Januar in Budapest empfinden das Verhalten der jetzigen Regierung gegenüber der Europäischen Union als eine Art Freiheitskampf.

Um die aktuellen Geschehnisse in Ungarn besser verstehen zu können muss man sich jedoch auch mit der innenpolitischen Situation in Ungarn auseinander setzen. Als erstes sei erwähnt, dass obwohl Ungarn bei der Öffnung des Eisernen Vorhangs mal wieder eine Führungsrolle in Sachen Freiheitskampf übernahm, sich in innenpolitischer Hinsicht seitdem nicht viel geändert hat. Wie in allen anderen ehemaligen Ostblockstaaten auch, konnten sich die politischen und wirtschaftlichen Eliten auf den Umbruch vorbereiten und sich Schlüsselpositionen in den neuen marktwirtschaftlichen Demokratien sichern. Die Führungselite in Ungarn blieb somit die gleiche wie vor 1989, konnte sich jetzt jedoch auf ihre demokratische Legitimität berufen. Die einzige wirkliche Veränderung nach 1989 war, dass die Eliten nicht mehr der Sowjetunion sondern der Europäischen Union dienten.

Dass die politischen Eliten hierfür ihre Ideologie um 180 Grad drehen mussten und statt einer sozialistischen, jetzt eine neoliberale Politik betrieben, merkten die Ungarn leider erst 2006 als der damalige Ministerpräsidenten Gyurcsàny offen in seiner berühmten „Lügenrede“ zugab, Ungarn in die Krise gestürzt zu haben. 2008 war Ungarn faktisch pleite und konnte nur durch einen milliardenschweren IWF-Kredit gerettet werden. Das der IWF den Kredit nur gegen eine Kürzung der Sozialausgaben vergeben hatte sollte mittlerweile jedem bekannt sein.

Die Wähler bedankten sich und gaben bei den sechsten Parlamentswahlen in Ungarn am 11. und 25. April 2010 der rechtskonservative Partei FIDESZ die absolute Mehrheit. Schnell wurde klar, dass dies nicht einfach nur einen Regierungswechsel zur Folge hatte, sondern eine innenpolitische Revolution war. Die Macht der politischen Eliten war nach über 60 Jahren gebrochen und nicht einmal die lügenden ungarischen Medien konnten dies verhindern.

Der neu gewählte Ministerpräsidenten Viktor Orban fing an Schritt für Schritt seine Wahlversprechen umzusetzen und zu beweisen, dass er es ernst meinte als er eine „neue Politik“ versprochen hatte. Viele dieser Schritte, Beispielsweise das Mediengesetz oder die neue Ungarische Verfassung, wurden im europäischen Ausland sehr negativ aufgenommen und vor allem die deutschen Medien fingen an eine regelrechte Verleumdungskampagne gegen Ungarn zu starten.

Betrachten wir also Schritt für Schritt in einer chronologischen Reihenfolge die besagten Kritikpunkte der EU und des europäischen Auslandes. Die Hetzkampagne begann Ende 2010 nachdem die FIDESZ bereits fast ein Jahr an der Macht war und den Europäischen Eliten allmählich klar wurde, dass Orban nicht der Europäischen Union sondern dem ungarischen Volke dient. Bereits kurz nachdem das ungarische Parlament ein neues Mediengesetz verabschiedet hatte, überhäuften sich die Schlagzeilen in Deutschland. „Ungarn führt die Zensur ein“, schrieb zum Beispiel die Zeit oder „Ungarn schränkt Pressefreiheit ein“, der Focus. Und in der Tat verabschiedete das ungarische Parlament ein neues Mediengesetz, dass die staatliche Medienbehörde (NMHH) mit weitreichenden Kompetenzen ausstatte. So sollten die Medien mit Geldbussen bestraft werden dürfen, wenn die Berichterstattung nicht ausgeglichen genug ist und wenn sie ihrer Informationspflicht nicht nachkommen.

Viele Kritiker sehen in dem Gesetz das Ende der Pressefreiheit, allerdings verkennen sie, dass in Ungarn die Medien, genau wie in Deutschland, fast ausschliesslich zu westlichen Grosskonzernen gehören oder von deren Werbeeinnahmen abhängig sind. Die Medien sind somit oft verlogen und manipulieren die Bevölkerung in eine bestimmte Richtung. Wohin dies führen kann zeigt die Medienkampagne gegen Ungarn ja am besten. Das neue ungarische Mediengesetz ist somit nicht anachronistisch, sondern ganz im Gegenteil, absolut modern und an eine durch die Wirtschaft bestimmte Medienlandschaft angepasst.

Wie immer stellt sich hier die Frage, wie man „Freiheit“ definiert. Wenn die Medien „frei“ sind, hat das nämlich nicht automatisch zur Folge, dass sie ihrer Aufgabe als 4. Gewalt gerecht werden. So sind die Medien in Italien zum Beispiel „frei“ aber gehören fast ausnahmslos Silvio Berlusconi. Ihre Aufgabe war es ihn an die Macht zu bringen und dort zu halten, bis er von der EU und der Finanzelite gestürzt und durch ihre Marionette Mario Monti ersetze wurde. So kann man auch auf freedomhouse.org (Forschungsinstitut das die Freiheit in der Welt vergleicht) sehen, dass Ungarn 2011 in Sachen Medienfreiheit ein weit besseres Ergebnis erzielt hat als Italien.

Scheinbar untergegangen ist in den deutschen Medien, dass die ungarische Regierung das Mediengesetz schon längst reformiert hat und ausnahmslos auf die Forderungen Brüssels eingegangen ist. Des weiteren wurde auch nie ein Artikel darüber geschrieben, dass das ungarische Verfassungsgericht das Mediengesetz für Verfassungswidrig erklärt hat und es somit bis April 2012 geändert werden wird. Leider ist das Kind trotzdem in den Brunnen gefallen und überall in Europa
denken die Menschen, dass in Ungarn die Medien zensiert werden.

Der anhaltende Höhepunkt der ausländischen Kritik an Ungarn entstand jedoch durch die neue Verfassung, die am 18. April verabschiedet wurde. Betrachten wir deshab die einzelnen Kritikpunkte an der neuen Verfassung selber etwas genauer.

Als erstes sollte erwähnt werden, dass die alte ungarische Verfassung 1989 nur als Übergangslösung gedacht war und zum grössten Teil noch aus der 1949 oktroyierten kommunistischen Verfassung bestand. Viele Ungarn empfanden somit ihre alte Verfassung als schlechte Erringung an die Sowjetunterdrückung. Es war somit nur eine logische Konsequenz, dass die FIDESZ von ihrer absoluten Mehrheit im ungarischen Parlament Gebrauch macht und dem ungarischen Volk die gewünschte neue Verfassung gibt. Des Weiteren sollte berücksichtigt werden, dass die neue Verfassung auf demokratisch legitimierten Wege zu Stande gekommen ist und zu einem grossen Teil von der rechtskonservativen Ideologie der FIDESZ geprägt ist. Dies liegt aber nicht zu Letzt daran, dass die Opposition ihre Mitarbeit am Verfassungsentwurf schlicht verweigert hat!

Kommen wir also zum Ersten Kritikpunkt der deutschen Medien, dass Ungarn durch die neue Verfassung keine Republik mehr sei. Diese Behauptung ist schlicht und einfach erlogen. Zwar wurde in der Tat nach Artikel A offizielle der Name Ungarns von „Republik Ungarn“ in „Ungarn“ umbenannt aber in Artikel B2 steht auch „Die Staatsform Ungarns ist die Republik“. Man sollte bedenken, dass viele Staaten wie zum Beispiel die „Vereinigten Staaten von Amerika“ auch nicht das Wort Republik im Namen tragen und laut Verfassung trotzdem eine Republik sind.

Ein ebenfalls oft von den deutschen Medien gebrachter Kritikpunkt an der neuen Verfassung ist die angebliche Diskriminierung von Homosexuellen. Laut Artikel L1 wird die Ehe als eine Institution zwischen einem Mann und einer Frau definiert. Dies bedeutet jedoch nicht, wie oft impliziert, dass Homosexuelle in Ungarn keine Rechte haben. Sie können nach wie vor eine staatlich anerkannte Lebensgemeinschaft führen. Es geht hier dem ungarischen Staat im wesentlichen nur darum durch Steuervergünstigungen bei heterosexuellen Ehen die Wahrscheinlichkeit von Geburten zu erhöhen.

Dies ist übrigens auch in Deutschland die vom Bundesverfassungsgericht seit mehreren Jahrzehnten anerkannte Rechtfertigung gegen eine gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland. Ein weiterer Kritikpunkt der ausländischen Medien ist, dass nach Artikel II dem leben ab der Empfängnis an Schutz gebührt, was Abtreibungen quasi unmöglich macht. Aber auch hier lügen die Medien das sich die Balken biegen, denn die Ungarische Regierung spricht sich deutlich gegen ein generelles Abtreibungsverbot aus bei 44.000 Abtreibungen pro Jahr in Ungarn.

Weitere Kritikpunkte der deutschen Medien sind die Eingliederung von Teilen des Steuerrechts in die Verfassung, die Senkung des Rentenalters für Richter und grosse Teile der neuen Staatsorganisation. Ohne auch nur um den Anschein von Objektivität bemüht, hetzen die deutschen Medien gegen staatsorganisatorische Elemente der neuen ungarischen Verfassung und verkennen die Souveränität des ungarischen Volkes. Durch voreilige Kritik wird den Lesern der deutschen Medien suggeriert, dass Ungarn keine Demokratie mehr sei ohne dabei zu beachten wie beleidigend solche Unterstellungen auf das Ungarische Volk wirken.

Es stellt sich also die Frage was den europäischen und vor allem den deutschen Medien dermassen die Glut ins Gesicht steigen lässt. Einen Teil der Antwort hat die Internetseite Katholisches.info so gut zusammengefasst, dass sie wörtlich wiedergegeben wird: „Die neue Verfassung betont die nationale Identität und die christlichen Wurzeln Ungarns. Beides geht jenen europäischen ‘Eliten’ gegen den Strich, die ein Europa ohne Wurzeln und ohne erkennbare und unverwechselbare
Identität schaffen wollen, dessen Grundlage ein kultureller und ethischer Relativismus sein sollte, der es den politischen Bürokraten Brüssels mit den ihnen nahestehenden Finanzpotentaten ermöglicht, den Kontinent ungehindert und nach Gutdünken zu beherrschen.

Um den anderen Teil der Antwort zu finden reicht ein Blick auf die neuste Hetzkampagne gegen Ungarn. „Eine rote Linie“ soll Ungarn überschritten haben und schnell wird klar worum es der Europäischen Union wirklich geht. Die vom Volk gewählte ungarische Regierung masst es sich tatsächlich an, der ungarische Zentralbank auf die Finger zu gucken. Was für eine Ironie, dass die Europäische Union einerseits die ungarische Demokratie in Gefahr sieht aber andererseits dem
ungarischen Volk nicht zu gestehen möchte ihr eigenes Geldsystem zu gestalten. Es wird sogar doppelt ironisch, da das neue Zentralbankgesetz ausgerechnet vom IWF vorgeschlagen worden ist und der IWF jetzt Ungarn auf Grund von EU Wünschen keinen Kredit mehr vergeben möchte.

Die Kritik, die ungarische Zentralbank sei nicht mehr unabhängig, ist scheinheilig. Unabhängig sind Zentralbanken im Westen nur von der öffentlichen Kontrolle, aber nicht von der Finanzelite. Dabei sollte der Souverän als einziger die Geldausgabe und Finanzpolitik bestimmen und nicht ein anomymes Gremium, das keine demokratische Legitimität besitzt. Das ist offensichlich der grösste Tabubruch den Ungarn begeht. Wo kommen wir da hin, wenn Zentralbanken dem Volk und dem Land dienen und nicht der internationalen Geldkaste?

Vielleicht aber sind die europäischen Finanzeliten einfach sauer, weil in der neuen ungarischen Verfassung in Artikel K steht, dass der Forint das offizielle Zahlungsmittel in Ungarn ist und somit der Euro in eine weite Absolute-Mehrheits-Ferne rückt. Die Frage lautet also: „Sind die 100.000 Menschen, die am 21. Januar in Budapest gegen die Kritik der Europäischen Union und für den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstrierten manipuliert und verrückt? Oder Verteidigen sie, wie so oft in den letzten Jahrhunderten, nur ihre Freiheit und ihr Recht auf Selbstbestimmung?“ Antwort: Sie sind Demokraten und es geht um die Abwehr der Bevormundung und Diktatur aus Brüssel und Ablehnung der Fremdherrschaft.

Von Gastautor Adam B.

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BRÜSSEL. Der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker hat die Euro-Staaten am Freitag aufgefordert, Griechenland einen Teil seiner Schulden zu erlassen. Es bedürfe „kleiner Solidaritätsleistungen“, damit „vor allem in Griechenland die Wirtschaft nicht total absackt“, sagte er dem Standard. Nun müsse sich die EU genau ansehen, wie die europäischen Haushaltsmittel besser für schwache Euroländer eingesetzt werden könnten.

Angesichts der zunehmenden Kritik an der Euro-Rettungspolitik betonte Juncker, es interessiere ihn nicht sonderlich, wenn die Maßnahmen nicht von den „eigenen Bürgern verstanden“ würden. „Ich kann mich nicht jeden Tag fragen, ob jeder Bürger der EU mit jeder Maßnahme der Politik einverstanden ist.“

Merkel warnt vor Überforderung Deutschland

Der Eurogruppen-Vorsitzende warnte zudem vor einer Staatspleite Griechenlands. Dies sei „nicht nur ein theoretisches Horrorszenario, sondern es wäre die Inkaufnahme von gewaltigen sozialen Problemen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits am Mittwoch bekräftigt, Deutschland dürfe bei den Rettungsschirmen nicht überfordert werden. Zwar sei die Bundesrepublik bereit, weitere Verbindlichkeiten einzugehen, hierbei müsse jedoch die Leistungskraft Deutschlands im Auge behalten werden. Merkel reagierte damit auf eine Forderung des Internationalen Währungsfonds, der eine Aufstockung der Hilfszahlungen ins Spiel gebracht hatte. (ho/CvM)

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WKR-Ball Schwere Randale erwartet.

On January 27, 2012, in Thiazi Forum, by admin
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Zitat:

„Ja, da braut sich was zusammen“

Wenn heute der Wiener Korporationsball in der Wiener Hofburg um 21 Uhr eröffnet wird, dann hat die Polizei bereits Schwerarbeit geleistet.
Unzählige Protestaufrufe gegen den Ball wurden formuliert unter der politischen Schirmherrschaft der Grünen und von Teilen der SPÖ. Wechselnde Bündnisse wurden geschlossen, von Mitte-links bis linksextrem. Die Behörden sind in höchster Alarmbereitschaft.


Weiterlesen: http://sosheimat.wordpress.com/2012/…-was-zusammen/

Quelle: SOS Österreich

Auf die Ausreden des Hrn. Muzicant und seiner Friedensfreunde bin ich gespannt wenns ordentlich gekracht hatt.
Die Wiener Polizei hat bereits Verstärkung aus NÖ und dem Bgld erhalten und stellt sich auf einen heißen Abend ein.
Wollen wir hoffen dass die GenossenInnen ordentlich ein par aufs Maul kriegen.

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